Michael Hanig

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Spiele 2015

Auch dieses Jahr spielte sich für mich hauptsächlich auf den Nintendo-Konsolen (Wii U und 3DS) ab. Am PC habe ich einige Titel, die schon länger in der Steam-Bibliothek sind, weil sie bei diversen Bundles dabei waren, abgehakt und außerdem ist mit Cities: Skylines ein mehr als würdiger Nachfolger für Sim City 4 erschienen.

Die alphabetisch sortierte Kauf-/Spiel-Liste für dieses Jahr:

Meine Spiele 2014.

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Windows Phone vs. iPhone

Meine Frau wollte ein neues Smartphone. Ihr altes Windows Phone war ihr zu langsam geworden, der Akku hielt gerade mal noch einen halben Tag und die Apps sind angeblich deutlich schlechter als auf den Konkurrenzsystemen.
Prinzipiell war mir egal, ob es jetzt ein Android-Gerät oder ein iPhone werden sollte. Da meine Frau allerdings zu letzterem tendierte und ich mich nicht einmischen, wurde es nach etwas Recherche ein iPhone 5C.

Es ist ja bekannt, dass die Apple-Hardware in Ordnung ist, auch wenn man einen hohen Aufpreis für das Betriebssystem bezahlt. Das wird von den meisten Leuten angeblich gerne getan, da es das besteste Stück Software des Universums ist. Welchen Aufstand es ist so ein iPhone überhaupt einmal zu benutzen, das geht allerdings auf keine Kuhhaut.

Bekanntermaßen verwendet Apple immer eigene proprietäre Schnittstellen (bzw. verzichtet komplett darauf). Daher wurde gleich ein Gerät mit 32GB Speicher angeschafft; die vorhandene MicroSD-Karte konnte man ja nicht mehr weiter verwenden. Außerdem war klar, dass die SIM-Karte noch getauscht werden müsste. Als das neue Telefon also da war, musste es erst einmal an die Steckdose. Nach kurzer Zeit konnte man es Einschalten und es begrüßte uns mit der Einrichtung. Ohne SIM-Karte geht es hier aber nicht weiter. Wir besuchten also zunächst den nächsten Mobilfunkshop um eine passende Karte zu bekommen. Dort konnten wir das Telefon dann aber auch nicht gleich benutzen, weil zusätzlich ein WLAN benötigt wird. Wieder zuhause sind wir dann über den ersten Schritt der Telefonaktivierung hinaus gekommen. Es folgte die zwingende Einrichtung der AppleID. Dabei fiel mir zum ersten Mal auf, dass die Bildschirmtastatur am iPhone immer Großbuchstaben anzeigt, auch wenn tatsächlich Kleinbuchstaben getippt werden. Manchmal aber auch nicht, was durch eine recht unauffällige Füllung der Shift-Taste angezeigt wird. Das System beim Windows Phone finde ich hier intuitiver. Auch dass man Sonderzeichen wie beispielsweise deutsche Umlaute in einem Zug eingeben muss, halte ich für unbequemer. Bei Beiden öffnet sich bei längerem Druck auf den Buchstaben ein Auswahlfeld mit Varianten, bei iOS muss man aber ohne den Finger vom Bildschirm zu nehmen zur Auswahl gehen und dann loslassen, während man bei Windows Phone auch den Finger vom Bildschirm nehmen kann und dann das passende Zeichen antippen. Es folgte also die Vergabe eines Passwortes, eines Telefon-Sperrcodes und die Auswahl von gleich drei unsinnigen Passwortfragen. Nachdem die Ersteinrichtung abgeschlossen war, wollte meine Frau natürlich zunächst weitere Programme installieren. Im App-Store wurde schnell etwas gefunden, aber nach Eingabe von AppleID und Passwort erst einmal mit einem Fehler quittiert. Die AppleID wäre noch nicht aktiviert. Also zuerst einmal den Bestätigungslink in der E-Mail angeklickt und ein weiterer Versuch. Nein, die AppleID wurde noch nicht im iTunes-Store verwendet. Hö? Gut, iTunes-Store geöffnet, AppleID und Passwort angegeben, Fehler: noch nicht im iTunes-Store verwendet. Ja, Scheißendreck! Okay, im Internet gesucht und haufenweise andere Leute gefunden, die das selbe Problem haben.
Lösungsmethode 1: unter iCloud-Einstellungen als Zahlungsmethode "Keine" hinterlegen. Geht nicht, da man nur Kreditkartendaten hinterlegen kann.
Lösungsmethode 2: auf appleid.apple.com anmelden und Daten hinterlegen bevor man etwas runterlädt. Okay, gemacht, wieder versucht, Fehler.
Lösungsmethode 3: iTunes auf einen PC laden, dort in den Store gehen, sich mit der AppleID anmelden, mehr Daten hinterlegen, dort lässt sich als Zahlungsmethode "Keine" wählen, fertig.
Alleine dieses Prozedere, AppleID anlegen, bestätigen und aktivieren, hat dank den nicht wirklich hilfreichen und zielführenden Meldungen eine gute Stunde gedauert. Wenn ich dagegen eben das Windows Phone nehme: man muss es nicht aktivieren, man kann es einschalten und auch ohne SIM-Karte/WLAN eingeschränkt nutzen; die Erstellung eines Kontos ist fast optional* und ungleich einfacher.
Immerhin, nach diesen Anlaufschwierigkeiten scheint es tatsächlich zu funktionieren.

Update:
Der Datenaustausch zwischen iPhone und PC ist eine Katastrophe! Wenn man nach Möglichkeiten sucht, wie man (ohne iTunes zu benutzen) ein paar Lieder auf das Smartphone kopieren kann (mit Windows Phone oder Android kein Problem), wird man auf den CopyTrans Manager stoßen. Und wenn man ebendiesen herunterlädt, stellt man fest, dass es eigentlich ein kleiner App-Laden ist und man sich den CopyTrans Manager als App laden muss. Hat man dies getan und verbindet sein iPhone, sagt das Programm, dass es ohne iTunes-Treiber gar nichts kann. Diese kann man zwar auf Mausklick von Apple laden und installieren lassen, gefühlt hat man damit aber schon doppelt so viel Zeug auf dem Rechner wie direkt bei iTunes. Ist man dann fertig, kann man mit dem Benutzerfreundlichkeitsalbtraum tatsächlich die eine oder andere Audiodatei übertragen.

* Die Nutzung ist eingeschränkt möglich.

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Einfach schneller? 100 Mbit/s und Folgen

Mein Internetanbieter Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) überraschte mich mit der Ankündigung mir für sechs Monate schnelleres Internet zu schenken. Keine automatische kostenpflichtige Verlängerung, keine Änderung an den sonstigen Vertragsbedingungen. Ich stelle mich beim Klick auf "Jetzt aktivieren" auf ein kompliziertes Prozedere ein, doch stattdessen bekam ich nur eine Bestätigungsseite; mein Modem würde sich demnächst neu starten und ab dann stünde mir die neue Bandbreite zur Verfügung.

Als ich am Abend zuhause ankam, wollte ich natürlich erst einmal prüfen, ob sich etwas getan hat. Ein kurzer Geschwindigkeitstest lieferte aber noch die bekannten Daten. Am nächsten Tag war das dann aber schon anders: Download bei knapp 50 Mbit/s, Upload bei fast 6 Mbit/s. Das ist zwar weniger als erhofft/versprochen, aber immer noch eine kostenlose Verdoppelung; und einem geschenkten Gaul ...
Den nächsten Dämpfer hatte ich aber vor kurzen, als ich einen größeren Download durchgeführt habe. Der wurde wie erwartet mit knapp 6 MB/s statt 3 MB/s vorangetrieben, allerdings hatte ich Probleme nebenher zu surfen und auch das WLAN war instabil bis gar nicht mehr verfügbar. Ich versuchte deswegen auf den Router zuzugreifen, kam aber nicht einmal auf die Anmeldeseite. Nach einem Neustart durch kurzes Trennen der Stromversorgung funktionierte es wieder, aber nachdem der Download wieder in Schwung gekommen war, war die Verbindung wie das WLAN wieder tot. Eine kurze Internetrecherche bestätigte meinen Verdacht: der Linksys WRT54GL war einfach überlastet. Je höher die Datenraten am WAN-Port sind, desto mehr wird die CPU belastet. Zwar lässt sich mit einer Übertaktung (von 200 Mhz auf 250 Mhz) und diversen QoS-Einstellungen das Problem etwas abmildern, jedoch muss ich mich wohl langsam aber sicher nach einem neueren Gerät umschauen. Sachdienliche Hinweise werden in den Kommentaren gerne gesehen.

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Windows 10

Ich bin, was Windows-Versionen angeht, ein Individualist. Im Gegensatz zu den meisten Leuten, bin ich am Desktop-PC lange bei Windows 2000 geblieben, erst recht, als ich zusätzlich ein Notebook mit Windows XP hatte. Nachdem die Unterstützung von Windows 2000 nachließ und sogar aktiv sabotiert wurde, bin ich (mit einem neuen Desktop-Rechner) gezwungenermaßen auf Windows Vista (mit Service Pack 2) gewechselt und dabei bis heute geblieben. Das nächste Notebook kam ebenfalls mit Vista, aber der Option "kostenlos" (für 19 Euro) auf Windows 7 upzugraden, was ich genutzt habe. Damit war mein Bedarf an diesem Betriebssystem auch mehr als gedeckt, denn ich konnte keinen Vorteil von 7 gegenüber Vista erkennen. Unter anderem deswegen (und weil ich endlich auf die 64-bit-Version umsteigen wollte, was mir Microsoft mit dem Windows 7 unmöglich gemacht hat, obwohl es eigentlich machbar sein sollte) habe ich das Notebook zeitnah mit dem (diesmal wirklich) kostenlosen Upgrade auf Windows 10 gehoben. Windows 8 hatte ich kurzzeitig in einer VM unter Linux getestet und ich bin damit nicht klar gekommen. Meine Frau wurde, trotz Touchscreen, ebenfalls nicht von dieser Windows-Version überzeugt.

Wie gesagt war die Hauptmotivation für mich ein benutzbares 64-bit-Windows zu bekommen. Mein erster Versuch war ein XP 64 auf dem Notebook, was sich innerhalb kürzester Zeit selbst zerstört hat. Das war allerdings egal, da es sowieso kaum Treiber und erst recht keine Software dafür gab. Inzwischen gibt es diese und insbesondere Spiele setzen ein 64-bit-Betriebssystem voraus. (Cities: Skylines konnte ich deswegen nur unter Linux spielen.)
Der Upgrade-Prozess lief etwas holprig. Zunächst musste ich Windows 10 (32 bit) installiert bekommen. Über das Update funktionierte das erst gar nicht, mittels dem bereitgestellten Microsoft-Tool ging es dann aber langsam voran. Zeitgleich habe ich noch am PC die 64-bit-Version von Windows 10 heruntergeladen und auf eine DVD gebrannt. Nachdem das Upgrade auf Windows 10 (32 bit) abgeschlossen war, versicherte ich mich erst einmal nach Anleitung, ob es aktiviert wurde. (Das ist wichtig, weil man keinen Produktschlüssel erhält. Dieser ist im UEFI/BIOS hinterlegt.) Wurde es. Jetzt sollte ich einfach ein frisches Windows 10 (64 bit) von DVD installieren können. Tat ich. Allerdings wurde ich während des Installation-Prozesses mehrmals (drei Mal?) nach einem Produktschlüssel gefragt, den ich nicht hatte und somit diesen Punkt (Aktivierung) immer überspringen musste. Bei jeder Nachfrage wurde mir mulmiger - stehe ich nachher mit einem gesperrten Windows 10 da und muss noch einmal alles komplett neu installieren (angefangen von Windows 7 (32 bit))? Zum Glück nicht. Nach dem Abschluss der Installation und ein paar Neustarts vermeldete auch diese Windows-Version das alles in Ordnung ist.
Das erste Positive für mich war, dass sich Windows 10, im Gegensatz zu Windows 8.1, auch nicht schlechter als Windows 7 bedienen lässt. Ich habe zwar gleich die überdimensionierte "Suchen-statt-Finden"-Leiste in der Taskleiste entfernt, aber das ist immerhin sehr einfach möglich. Gleich danach wurden alle angepinnten Programme rausgeworfen, weil ich mit diesem Konzept auch nichts anfangen kann. Stattdessen dient der Kachel-Bereich im Startmenü als Ersatz/Alternative für häufig verwendete Programme. Damit bleibt nicht nur die Taskleiste, sondern auch der Desktop "sauber".
Ärgerlich hingegen ist, dass Windows 10 alle Einstellungen, die während der Installation gemacht wurden, vergessen/ignoriert und wieder durch die Standard-Einstellungen ersetzt hat. Die in meinen Augen überflüssige, ja sogar gefährliche, Cloud-Anbindung lässt sich nur abschalten, nicht aber entfernen. Auch das E-Mail-Programm wollte, wie schon bei Windows Phone, erst nach mehrmaligem Eingeben der immer gleichen Daten, Löschung und Neu-Einrichtung des Kontos E-Mails abrufen. Überhaupt habe ich einige (wichtige) Einstellungen (zum Server bzw. Anmeldeinformationen) nach Konto-Erstellung nicht gefunden, so dass nur das Löschen und Neu-Einrichten übrig bleibt, wenn man diese Ändern/Überprüfen möchte.
Der Store machte noch einen instabilen Eindruck und verschwand öfters sang und klanglos von der Oberfläche. Mit dem neuen Browser Edge bin ich auch noch nicht warm geworden. Ich empfinde ihn sogar als Rückschritt vom Internet Explorer 11. Mit meinem Standard (Opera 12!) will ich da erst gar nicht anfangen.
Insgesamt macht Windows 10 aber einen brauchbaren Eindruck, lässt sich angenehm bedienen und startet flott. Dazu ist der Festplattenverbrauch gegenüber Windows 7 momentan deutlich geringer (was aber auch an den vielen, vielen noch nicht vorhandenen Patches liegen kann) und auch die Akkulaufzeit hat das Upgrade positiv beeinflusst. Abzüge musste ich leider bei den (Grafik-)Treibern hinnehmen.

Bei meiner Frau konnte das Upgrade mittels manueller Unterstützung auf Kommandozeilen-Ebene über das Windows Update angestoßen und durchgeführt werden. Auch sie überzeugt das Bedienkonzept von Windows 10 mehr und freut sich über kleinere Verbesserungen (Gesamtperformance, Akkulaufzeit) und schöne(re) wechselnde Sperrbildschirm-Bilder.

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sjbzs Icognito-Tabelle

Intelligente Telefonie und mobiles Internet

Mein erstes Mobiltelefon, ein Nokia 3310, habe ich mir relativ spät zugelegt. Damals ging es hauptsächlich ums Telefonieren und manchmal eine kurze Nachricht zu schreiben. Trotzdem (oder gerade deswegen) konnte ich mich nicht mit T9 anfreunden. Zwei Jahre später gab es die Lösung der Textprobleme in Form des Nokia 5510. Leider war das Eingeben von normalen Telefonnummern erschwert. Als dann das Nokia 6800 herauskam, welches beide Welten vereinte, war ich Feuer und Flamme und benutzte es eine lange Zeit.
Seit dem ersten Telefon mit Hardware-Tastatur wollte ich so etwas nicht wieder missen. Mein erstes "intelligentes" Telefon war das Samsung SGH-F700V alias Qbowl. Eigentlich wollte ich eines mit QWERTY-Tastatur aber ich bekam eine AZERTY-Tastatur geliefert. Trotzdem konnte ich damit noch viel schneller tippen als mit der Bildschirmtastatur. Vermutlich hätte ich damit auch länger eine Freude gehabt, aber bereits im ersten Winter zierte ein unschöner Riss den Bildschirm. Glücklicherweise wurde kurze Zeit später das Nokia N900 vorgestellt, das natürlich alles, was ich bisher hatte, in den Schatten stellte. Hardware-Tastatur, Touchscreen, WLAN, GPS und ein sehr offenes Betriebssystem Maemo mit richtigem Multitasking. So weit, so super. Das sollte es werden. Natürlich hat es auch Nachteile, wie zum Beispiel eine geringe Akkulaufzeit. Man kann ja nicht alles haben. Außerdem lässt sich der Akku wechseln.

Nun sind schon wieder einige Jahre ins Land gegangen und ab und zu werde ich gefragt, welches Gerät denn der Nachfolger sein soll. Das Problem ist, dass es quasi keinen Nachfolger gibt. Trotzdem hat mich die Frage beschäftigt und ich würde im Moment meine Ansprüche folgendermaßen definieren:

Eigentlich gar nicht so anspruchsvoll, oder? Ich würde sogar zu einem Lumia tendieren, aber habe kürzlich gelesen, dass der Kalender in Windows Phone eher schwach ist.
Noch ein paar Ergänzungen zur Liste:
Was erwarte ich vom Kalender? Es muss in jedem Fall eine Monats- und eine Tagesansicht geben. Termine sollten sich in unterschiedliche Kategorien eintragen lassen und wiederholbar sein. (Beispielsweise zweiwöchentlich; super wären komplexere Regeln wie z.B. jeden Mittwoch außer Feiertags. Für letzteres wäre es schön eine Schnittstelle zu haben, um bewegliche Feiertage oder Schulferien berücksichtigen zu können.) Aktuell anstehende Termine sollten bereits auf dem Sperrbildschirm einzusehen sein (vgl. auch anpassbarer Lockscreen), spätestens aber auf dem Homescreen in einer Übersicht angezeigt werden.
Der Browser sollte auch bei komplexeren Seiten nicht schlapp machen und sich einigermaßen flüssig bedienen lassen. Im Zweifelsfall wäre die Möglichkeit sich Opera Mobile (Classic) installieren zu können ausreichend.
Für die Navigation wäre es natürlich schön lange aktuelle Kartendaten zu haben. Ansonsten soll es mich nur unaufdringlich an mein Ziel lotsen.
Skype und XMPP sind eher "nice-to-have", wobei ich das wenn es gut funktioniert gerne nutze.
Der Media-Player muss mindestens mit meinem Mischmasch aus MP3, OGG und FLAC zurechtkommen. Außerdem sollte er sich auf Wunsch auch im Sperrbildschirm bedienen lassen (vgl. auch anpassbarer Lockscreen) oder zumindest ein paar Informationen anzeigen können.

Wegen einem entsprechenden Angebot ist es jetzt (Februar 2014) ein Nokia Lumia 625 geworden.
Es gibt leider einige Dinge, die für sich Kleinigkeiten sind, aber in der Summe doch recht nervig. So ist der Kalender nicht nur eher mäßig, sondern kann auch nur unzureichend ersetzt werden, weil es eben Restriktionen durch das Betriebssystem gibt. Es ist mir schleierhaft, wie es bald vier Versionen von Windows Phone geben kann und der Kalender immer noch so rudimentär ist wie er ist. WLAN und Browser sind in Ordnung, E-Mail funktioniert nach einer etwas komplizierteren Einrichtung ebenso. Die Navigation konnte ich wegen fehlender Micro-SIM-Karte noch nicht ausprobieren. Dafür hielt der Akku bislang locker 72 Stunden durch. Skype ist vorhanden, für XMPP suche ich noch nach einem passenden Programm. Die Kamera ist deutlich schwächer als ich vom N900 gewohnt bin. Dafür funktioniert der Zugriff auf SD-Karte und Telefonspeicher über USB.
Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass trotz des von Haus aus schlichten Kachel-Designs jedes Programm Icons nach Lust und Laune haben kann. Weniger schlimm sind hierbei die Farb-Akzente als tatsächlich vielfarbige Bilder mit Farbverläufen und ähnlichem Quatsch.

Inzwischen ist auch das Update auf Windows Phone 8.1 angekommen. Damit wurden einige Kleinigkeiten, zum Beispiel bei der Kalenderansicht, geändert, die sich im Großen und Ganzen positiv auf das System ausgewirkt haben. Allerdings wurde der Internet Explorer eindeutig verschlimmbessert und auch der Store zickt in letzter Zeit etwas mehr.
An die Bildschirmtastatur werden ich mich wohl auch nie gewöhnen. Es ist so langsam und ungenau und anstrengend mehr als zwei Sätze zu schreiben.

Leider wird es entgegen anderslautender Meldungen von Microsoft doch kein Upgrade auf Windows 10 Mobile für mein Lumia 625 geben. Damit wird auch schon nach guten zwei Jahren nach Kauf die Unterstützung quasi eingestellt.

Update: Nach etwas mehr als zwei Jahren spielt der Touchscreen/Digitizer verrückt und das Telefon ist nahezu unbrauchbar. Es fing damit an, dass es auf Eingaben überhaupt nicht mehr reagiert hat, dann hatte es "Lähmungen", so dass beispielsweise ein Tastendruck auf "i"/"k"/"m" nicht oder als "u"/"j"/"n" oder "o"/"l"/"." registriert wurde. Das konnte ich noch umgehen, indem ich das Telefon nicht hochkant sondern quer gehalten habe (womit die tote Zone außerhalb der Bildschirmtastatur lag). Zwischendurch ging dann wieder alles normal mit gelegentlichen Aussetzern. Kürzlich hat es aber angefangen Phantomeingaben zu erzeugen, das heißt der Bildschirminhalt springt wild umher weil zufällige Klicks und Swipes erzeugt werden.

Update: Da Microsoft Windows Phone zu Grabe trägt, bin ich Mitte des Jahres (2016) auf einen Androiden, namentlich das Moto G4, gewechselt. Die Hardware ist, soweit ich das bislang beurteilen kann, wieder top. Jedoch mag die Software nicht so wirklich überzeugen. Ja, im Google Play Store gibt es drölftausend Apps mehr, aber es fehlt mir doch die eine oder andere Anwendung bzw. die (massenweise angebotenen) Alternativen taugen / überzeugen mich nicht. Auf der anderen Seite gibt es einiges, das es eben nicht für Windows Phone gab. Am schlimmsten sind aber die Macken der Standard-Programme. Sporadisch tauchen in meinen Kontakten "(Kein Name)"-Kontakte auf, die weder Telefonnummer noch E-Mail-Adresse haben. Einstellungen wie Klingelton und Favoriten werden vergessen, im Kalender werden Einträge, die ich noch mit Windows Phone gemacht habe und über Exchange synchronisiert werden manchmal gar nicht, doppelt oder dreifach angezeigt und die Geburtstage um bis zu 22 Stunden verschoben. Der Android-Geburtstagskalender zeigt dagegen gar nichts an. Die Mail-App zeigt UTF-8-codierte E-Mails fehlerhaft an und friert ein, wenn eine längere Text-E-Mail geöffnet werden soll. Wenn ich Musik höre und eine Nachricht bekomme, wird das aktuelle Lied leiser, dann wieder normal laut und erst dann bimmelt der Nachrichtenton los. So bringt das natürlich gar nichts.
Apropos bringt gar nichts: Ich hatte die SD-Karte am Anfang als internen Speicher formatiert, weil ich geglaubt hatte, damit eine große Speicherpartition zu haben statt zwei kleinen. Es hat sich herausgestellt, dass sich Apps zwar auf die SD-Karte installieren (die immer noch als SD-Karte geführt wird), aber alle Daten (Bilder, Musik, etc.) im internen Speicher abgelegt werden. Weil aber die SD-Karte als interner Speicher formatiert war, konnte ich die Daten nicht darauf verschieben. Statt mehr Platz zu haben, wird der vorhandene Speicher künstlich verknappt. Um das zu beheben musste ich also alle installierten Apps auf den internen Speicher verschieben (was glücklicherweise bei den meisten geklappt hat), die SD-Karte wieder als Wechseldatenträger formatieren und dann die Daten auf die SD-Karte schieben, was gar nicht so einfach ist, weil Android keinen vernünftigen Dateimanager hat. (Ich habe es dann über den PC erledigt.) Jetzt kann ich auch beispielsweise bei der Kamera angeben, dass Bilder auf der SD-Karte gespeichert werden sollen.

Bisheriger Laufzeitrekord; fast fünf Tage

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