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Eigentlich wollte ich mir CrossCode für die Nintendo Switch aufheben, aber nachdem es ziemlich früh ein Angebot für den PC gab und die Konsolenumsetzung auf sich warten lässt, war es für mich das Spiel in der ersten Jahreshälfte, dass mich am meisten überzeugt hat. Als vermutlich letzten Titel für den 3DS hat mich Persona Q2 noch einmal gute 100 Stunden beschäftigt. Die Nintendo Switch durfte die Wii U und den 3DS beerben. Beim Anspielen von Wolfenstein habe ich schnell feststellen müssen, dass Shooter immer noch nicht vernünftig mit einem Controller funktionieren. Hätte ja nach all den Jahren sein können. Das Point'n'Click Leisure Suit Larry funktioniert da dank Touchscreen etwas besser, aber etwas sperriger als mit eine Maus ist es dann doch. Immerhin konnte mich der Titel ansonsten überzeugen. Es ist durchaus solide, humorvoll und hat eine gute Länge. Ein oder zwei Mal hätte man vielleicht die Rätsel besser gestalten können. Zum Beispiel einen kleinen Hinweis unterbringen, warum Larry zwei Gegenstände im Inventar nicht kombinieren will. Eher enttäuschend fand ich The MISSING. Die Steuerung für einen Plattformer zu hakelig, die Puzzle größtenteils flach. Für Mario + Rabbids fehlte es dann an Zeit um es dieses Jahr noch durchzubekommen. So wird das vermutlich nächstes Jahr noch eine Erwähnung bekommen.
Die alphabetisch sortierte Kauf-/Spiel-Liste für dieses Jahr:
Um dem Alltag ein wenig zu entfliehen, machten wir einen Kurzurlaub am Jadebusen.
Wir nehmen Deutschlands größte Nord-Süd-Baustelle (auch bekannt als A7) und beziehen abends unser Ferienhaus. Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Fahrrad die Deiche entlang und erkunden so einige Spielplätze. Eine geplante Wattwanderung kann wegen des schlechten Wetters nicht stattfinden. Deshalb verbringen wir einen Tag im Schwimmbad. Bevor es wieder nach Hause geht, besuchen wir noch den Jaderpark und stapfen abends auf eigene Faust durchs Watt. (Meer war nicht drin.)
Mehr Blau, weniger einfach
"Aus Simyo wird Blau und alles bleibt einfach" wurde mir 2016 versprochen.
Zunächst hat sich durch die Umstellung tatsächlich nicht viel geändert. Allerdings konnte ich mein Guthaben nicht mehr einfach per Kreditkarte aufladen.
Nachdem die Laufzeit-Optionen preislich interessant wurden und sich bei Prepaid nichts tat, wollte ich umstellen. Geht nicht. Man kann nur eine neue Sim-Karte bestellen, muss diese mit neuer Nummer aktivieren und kann dann die Rufnummermitnahme anstoßen. Außerdem sollte man sich sein Restguthaben der alten Karte auszahlen lassen. Soweit die Theorie.
Also neue Karte bestellen, Lieferadresse angeben, Rechnungsadresse (= Lieferadresse) angeben: Computer sagt nein. Frühere Wohnanschrift als Rechnungsadresse angeben: Alles okay. Die Karte wird also an die für Blau ungültige Rechnungsadresse geliefert, von mir in Benutzung genommen und aktiviert. Der Versuch die Rechnungsadresse jetzt zu korrigieren scheitert wieder an der Behauptung, dass es diese Adresse nicht gäbe. Ich beantrage online die Rufnummernportierung und drucke mir das Formular zur Restguthabenauszahlung aus, fülle es aus, kreuze nicht an, dass Guthaben für die Portierung zu einem anderen Anbieter auf der Karte verbleiben soll und gebe zur Sicherheit beide Adressen an. Am nächsten Tag schicke ich den Brief los und rufe beim Blau-Kundenservice an um die korrekte Rechnungsadresse eintragen zu lassen, bevor ich (wieder) 1,30 Euro zahlen soll, weil die neue Adresse Blau durch die Post (Nachsendeauftrag) mitgeteilt wird.
Zwei Tage später wird mir mitgeteilt, dass Blau es bedauert, dass ich nicht mehr mit ihnen telefonieren möchte und meine alte Sim-Karte wird deaktiviert. Ich nutze ab sofort die neue Sim-Karte mit neuer (Übergangs-)Nummer und warte auf die Rufnummerportierung und die Auszahlung des Restguthabens. Zwei Wochen passiert nichts, weswegen ich erneut mit dem Kundenservice telefoniere. Von einer Rufnummerportierung wüsste man nichts, ich soll den Vorgang erneut anstoßen, das könne sie auch nicht für mich in die Wege leiten. Wegen der Auszahlung des Restguthabens werde ich noch an einen anderen Mitarbeiter weitergeleitet. Der Brief sei eingegangen, aber man könne die Rufnummer nicht freigeben, weil ich kein Kreuz bei der Rufnummerportierung gemacht hätte. Ja, sage ich, da geht es doch um die Mitnahme zu einem anderen Anbieter. Nein, das hätte ich falsch verstanden. Er könne das aber korrigieren. Soll er tun.
Ich beauftrage also nach der Korrektur die Portierung erneut im Kundenbereich und warte wieder. Tatsächlich erhalte ich Restguthaben ausgezahlt ... abzüglich der Portierungskosten in Höhe von fast 25 Euro. Da die Portierung der Rufnummer noch läuft, warte ich weiter ab. Nach drei Tagen bin ich dann endlich wieder unter meiner alten Nummer erreichbar aber das restliche Guthaben bleibt verschwunden. Ich rufe ein drittes Mal beim Kundenservice an und erkundige mich nach dem Verbleib. Warum ich denn überhaupt angekreuzt hätte, dass der Betrag für die Rufnummermitnahme zurückgehalten wird, werde ich gefragt. Ich komme mir etwas verschaukelt vor und erkläre, wie es dazu kam. Da hat der Kollege Mist erzählt. Wie ich denn jetzt an das restliche Geld komme, möchte ich wissen. Ich muss noch einmal die Auszahlung per Brief anstoßen. So langsam habe ich Lust meine Kosten Blau in Rechnung zu stellen. Ich drucke also das Formular erneut aus und fülle es erneut aus und kreuze erneut nichts an.
Zeit vergeht, Geld bleibt aus. Nach einem Monat ein erneuter Anruf beim Blau-Kundenservice. Wenn Sie die Rufnummermitnahme beantragen, bleibt das Geld immer auf der Karte, Sie müssen noch einmal einen Antrag schicken. Ich beharre darauf bereits zwei Mal einen Antrag gestellt zu haben und beide Male korrekt ausgefüllt, wenn auch einmal fehlerhaft "korrigiert" wurde. Wann ich denn den Brief geschickt hätte? Vor über einem Monat. Moment, er schaut nach, ja, da ist etwas eingegangen. Sieht soweit korrekt aus. Er stößt den Vorgang noch einmal erneut an, eventuell ist der einfach untergegangen.
Eine weitere Woche später ist auch das verschollene Restguthaben wieder auf meinem Konto.
Ende gut, alles gut?
Nun, zumindest funktionierte bei mir der Einzelverbindungsnachweis auf Anhieb und durch die proaktive Adressänderung blieb mir da der Stress erspart. Es bleibt allerdings ein Problem technischer Natur: Sobald der Empfang auf E(dge) fällt, ist die Datenverbindung komplett tot. Also nicht nur langsam. Mit H(+) oder LTE funktioniert es. Mit dem selben Smartphone und anderem Anbieter (Congstar) funktioniert Internet auch unter Edge.
Spiele 2018
Auch dieses Jahr bleibt die Liste relativ übersichtlich. Der letzte Titel für meine Xbox 360 ist nun Diablo III geworden. Die Konsolenversion hauptsächlich für den lokalen Coop-Modus. Den Abgesang der Wii U stimmt Super Mario 3D Wörld an. Auch hier wird zusammen vor dem Fernseher sitzend gehüpft. Für den PC gab es außerdem noch einige kostenlose Spiele, die ich mir auf die Festplatte geschaufelt aber mangels Freizeit noch nicht angeschaut habe.
Die alphabetisch sortierte Kauf-/Spiel-Liste für dieses Jahr:
Die Ära der Wii U neigt sich dem Ende und die Nachfolgerin Switch hat es, aus diversen Gründen, noch nicht in meine Sammlung geschafft. Aber auch sonst ist dieses Jahr einiges passiert, so dass die Liste etwas kürzer ist. (Über die diversen Indie-Titel, die man Bündelweise nachgeworfen bekommt, habe ich sowieso keinen Überblick.)
Die alphabetisch sortierte Kauf-/Spiel-Liste für dieses Jahr:
Animal Crossing: amiibo Festival (Wii U) - gekauft
Bye-Bye Box Boy! (3DS) - gekauft, durchgespielt
Captain Toad: Treasure Tracker (Wii U) - gekauft
Deus Ex: Mankind Divided (PC) - durchgespielt
Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske (PC) - durchgespielt