Michael Hanig

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PV-Anlage mit Batteriespeicher

Bereits beim Hausbau kam für mich die Frage auf, ob wir uns eine Photovoltaik-Anlage anschaffen sollten. Insbesondere, da wir mit einer Wärmepumpe quasi komplett auf Strom als Energieträger setzen. Allerdings wollten wir erst einmal schauen, wie wir mit den anderen Baukosten hinkommen und am Ende vom Geld waren dann noch andere Dinge wichtiger.

Ende 2019 haben wir uns dann noch einmal beraten lassen und entschlossen, dass wir die viel zu hohe Stromabschlagszahlung (der Verbrauch war wegen der eingesetzten Kondenstrockner im Bau exorbitant hoch) auch als Rate für die die PV-Anlage verschmerzen können. Als Berechnungsgrundlage wurde ein Jahresverbrauch von 2.500 kWh Hausstrom und die gleiche Menge für die Wärmepumpe angesetzt. In Kombination mit der südlichen Ausrichtung des Dachs sollten es dann 21 PV-Module mit einer Gesamtgröße von 6,72 kWp werden, so wie ein Speichersystem mit 6,5 kWh inklusive Notstromfunktion.

Bei der Installation wurde dann überraschenderweise festgestellt, dass gegebenenfalls auch die Wärmepumpe von der PV-Anlage versorgt werden soll. Dafür müsste dann noch ein Teil bestellt werden. Aber ich sollte noch einmal mit einem Mitarbeiter klären, ob das überhaupt wirtschaftlich wäre.
Als nächstes wurde mir angeboten ein weiteres PV-Modul aufs Dach zu bekommen, weil es platztechnisch gehen würde. Da dieses Modul dann aber erst einmal nachgeliefert werden müsste und überhaupt nicht in der Kalkulation (vor allem auch bei Kosten und Wirtschaftlichkeit) berücksichtigt war, habe ich darauf verzichtet.
Bei einem Telefonat mit dem Energieversorger wurde mir dann zunächst davon abgeraten die Wärmepumpe mit einzubinden, da ich sonst mit höheren Kosten rechnen müsste, weil die gesonderte Abrechnung des Stroms für die Wärmepumpe mit Hoch- und Niedertarif wegfallen wird. Außerdem wäre die PV-Anlage dann zu klein dimensioniert. Ich gab zu bedenken, dass die PV-Anlage eher zu groß ausgelegt ist, wenn die Wärmepumpe nicht mitversorgt wird, weil sie immerhin einen Anteil von 50% des zu deckenden Strombedarfs ausmacht, der bei der Berechnung der Größe als Grundlage diente. Ja, dann wäre das in Ordnung. Es kämen nur zu viele Leute erst hinterher auf die Idee und dann wäre es schlecht.
Bei der Inbetriebnahme wurde dann festgestellt, dass das falsche Teil für die Wärmepumpe bestellt wurde, es aber trotzdem funktioniert. Weiterhin kann die Notstromfunktion nicht getestet werden, weil die Batterie zunächst einen kompletten Lade- und Entladezyklus zur Kalibrierung machen will. Immerhin wurde nicht, wie zunächst befürchtet, bei der Lieferung vergessen, dass ich die Notstromversorgung als Upgrade-Option gewünscht hatte. Zu guter Letzt hatten wir noch Spaß an den ganzen Funktionen wie "Herunterfahren" (Sie können den Batteriespeicher jetzt ausschalten - Äh, ja, wie? Und vor allem, bekomme ich den dann auch wieder an?), Batterie ab- und ankoppeln, wobei letzteres zunächst nicht mehr funktionieren wollte (die Zwillinge meinten "kaputt") und dass nach dem Neustart plötzlich die Tracker keine Werte mehr liefern wollten.
So dauerte es bis zum späten Nachmittag bis alles zur Zufriedenheit beider Parteien lief, wenngleich noch Nachbesserungen gemacht werden müssen.
Zu meiner Überraschung und entgegen der früheren Aussage ist es nun doch möglich für die Wärmepumpe einen HT/NT-Zähler zu haben.

Inzwischen ist die Anlage im "Regelbetrieb". Ich habe noch eingestellt, dass die Batterie zirka 10% Ladung als Reserve für den Notstrom halten soll, womit ich natürlich etwas Speicherkapazität für den Normalbetrieb verliere. Dennoch wurden jetzt schon an einem sonnigen Tag im Januar gut 50% Autarkie erreicht, das heißt rund die Hälfte des Tagesbedarfs an Strom hat die PV-Anlage gedeckt. (An einem bewölkten Tag waren es immerhin noch 10%.) Langfristig ist, übers Jahr verteilt, natürlich ein Wert jenseits 70% angestrebt.

Diagramm (Tagesverlauf)

Sofern man bereits von einem typischen Tagesverlauf reden kann, sieht dieser in etwa so aus. Früh morgens gibt es eine Lastspitze, wenn das Brauchwasser erhitzt wird. Dann eben hoher Strombedarf zu den Kochzeiten, beim Frühstück hauptsächlich Wasserkocher, Toaster und Backofen, mittags und abends dann eher die Herdplatten und man sieht auch, wenn andere Großgeräte wie Spül-, Waschmaschine oder Trockner arbeiten. Ab etwa 10 Uhr liefert dann die PV-Anlage den Strom und lädt die Batterie und nachdem die Sonne ab 15 Uhr schon wieder langsam verschwindet wird die Batterie angezapft bis sie um 20 Uhr nur noch etwa 10% Restladung hat, die als Notstrom-Reserve bleiben.

Die Sonne scheint, Strom geht ans Haus, die Batterie wird geladen und noch etwas ins Netz eingespeist. Top!Nachts und Morgens Netzbezug, Mittags PV-Strom, Abends Sonnenenergie aus der Konserve

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Spiele 2019

Eigentlich wollte ich mir CrossCode für die Nintendo Switch aufheben, aber nachdem es ziemlich früh ein Angebot für den PC gab und die Konsolenumsetzung auf sich warten lässt, war es für mich das Spiel in der ersten Jahreshälfte, dass mich am meisten überzeugt hat. Als vermutlich letzten Titel für den 3DS hat mich Persona Q2 noch einmal gute 100 Stunden beschäftigt. Die Nintendo Switch durfte die Wii U und den 3DS beerben. Beim Anspielen von Wolfenstein habe ich schnell feststellen müssen, dass Shooter immer noch nicht vernünftig mit einem Controller funktionieren. Hätte ja nach all den Jahren sein können. Das Point'n'Click Leisure Suit Larry funktioniert da dank Touchscreen etwas besser, aber etwas sperriger als mit eine Maus ist es dann doch. Immerhin konnte mich der Titel ansonsten überzeugen. Es ist durchaus solide, humorvoll und hat eine gute Länge. Ein oder zwei Mal hätte man vielleicht die Rätsel besser gestalten können. Zum Beispiel einen kleinen Hinweis unterbringen, warum Larry zwei Gegenstände im Inventar nicht kombinieren will. Eher enttäuschend fand ich The MISSING. Die Steuerung für einen Plattformer zu hakelig, die Puzzle größtenteils flach. Für Mario + Rabbids fehlte es dann an Zeit um es dieses Jahr noch durchzubekommen. So wird das vermutlich nächstes Jahr noch eine Erwähnung bekommen.

Die alphabetisch sortierte Kauf-/Spiel-Liste für dieses Jahr:

Meine Spiele 2018.

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Auto mobil

Mein erstes Auto war ein Opel Corsa.
Mein zweites Auto war ein Opel Corsa.
Fürs Pendeln zur Arbeit gesellte sich zwischenzeitlich ein Motorroller (CPI Aragon) hinzu.
Das dritte Auto ist ein VW Sharan.

Opel Corsa B

Zum Ende meiner Schulzeit bekam ich mein erstes Auto, ein weinroter Corsa mit rund 45.000 Kilometern auf dem Tacho. Dieser brachte mich recht zuverlässig überall hin, ob es nun die Schule, Kaserne oder LAN-Party war. Die einzige kleine Macke, was aber in den Jahren höchstens drei Mal passiert ist, war, dass der Motor während der Fahrt plötzlich aus ging. Dann musste noch ein paar Mal das Front-, Rück- bzw. Bremslicht getauscht werden. Ansonsten hatte er aber auch nichts, was kaputt gehen konnte. Zu Beginn des Studiums wurde er mit knapp 80.000 Kilometern auf dem Tacho wieder verkauft. Unter anderem, weil auch meine Geschwister inzwischen ein Auto hatten und es bei meinen Eltern eng wurde.

Opel Corsa D

Zum Ende meines Studiums musste ich dann wieder mobiler werden. Und durch eine Auktion kam ich zu einem neuen lavaroten Corsa. Dieser setzte die gute Tradition, ohne Motoraussetzer, fort. Nach zehn Jahren musste die Zündspule getauscht werden, da sich das Plastik langsam auflöste und damit Feuchtigkeit an die Zündkerzen kam und das Auspuffsrohr wurde erneuert, da stellenweise durchgerostet. Ansonsten gäbe es da nur das Ärgernis mit dem fast unmöglichen Tausch des Abblendlichts. Mit dem Nachwuchs war er als Dreitürer allerdings unpraktisch und nachdem wir das gleich verdoppelt haben, musste dringend etwas Größeres her. Mit gut 113.000 Kilometer ist er hoffentlich noch lange ein gutes Einstiegsauto für den nächsten Fahranfänger.

VW Sharan

Nach längerem hin und her haben wir uns, unter anderen wegen Schiebetüren, für einen gebrauchten Sharan (Benziner!) entschieden. Leider sind diese nicht so häufig zu finden, so dass es wieder ein Wagen mit Handschaltung ist. Dieser ist bislang nicht so pflegeleicht.
Es fing schon damit an, dass bei der Abholung im Autohaus die Motorkontrollleuchte (MKL) sich meldete. Man schob es auf die längere Standzeit, löschte den Fehlerspeicher und ich fuhr meines Weges. Am nächsten Tag blinkte die MKL wieder sporadisch auf, ging dann irgendwann nicht mehr aus. Also zurück zum Händler und nach zwei Tagen wurde mir mitgeteilt, dass der Motor getauscht werden müsste. Nach dem Tausch löste sich auf der Rückfahrt vom Händler der Ladeluftschlauch, was dann aber an der Werkstatt vor Ort repariert werden konnte. Als nächstes meldete die Reifendruckkontrolle sporadisch eine Störung, ohne dass ein Grund ersichtlich war (Ein kleinerer Marderschaden wurde aber im Zuge dessen entdeckt und repariert). Nach weiteren Werkstattbesuchen wurde ich zurück an den Händler verwiesen, der herausfinden konnte, dass ein Magnetventil verbogen war, welches dazu führte, dass das Steuergerät für ABS als Folgefehler gelegentlich keine oder falsche Daten bekam. Danach war erst einmal eine Weile Ruhe bis das Heckklappenschloss sich verabschiedet hat. Als nächstes meldete die Stopp-Start-Automatik Fehler (vermutlich wegen schwacher Batterie) und die Reifendruckkontrollleuchte machte wieder faxen. Ich fragte, ob das auf ein Problem mit dem Motor hindeuten könnte, weil das ja schon einmal so war. Unwahrscheinlich, Fehler gelöscht, bei Wiederkehr noch einmal melden. Am nächsten Tag meldete sich die MKL. Diesmal laut Diagnose des Steuergeräts die Lambda-Sonde (oft getauscht, selten defekt). Es wurde ein Motorkabel getauscht, weil "unprofessionell" verlegt und seltsam mit Isolierband befestigt. Brachte leider keine Besserung, Fehler blieb bestehen, also doch Lambda-Sonde. Bei der Gelegenheit habe ich gleich eine neue Batterie einbauen lassen. Jetzt hoffen wir, dass wir damit eine lange Zeit gut fahren.

111111 Kilometer

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Nordsee

Um dem Alltag ein wenig zu entfliehen, machten wir einen Kurzurlaub am Jadebusen.

Wir nehmen Deutschlands größte Nord-Süd-Baustelle (auch bekannt als A7) und beziehen abends unser Ferienhaus. Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Fahrrad die Deiche entlang und erkunden so einige Spielplätze. Eine geplante Wattwanderung kann wegen des schlechten Wetters nicht stattfinden. Deshalb verbringen wir einen Tag im Schwimmbad. Bevor es wieder nach Hause geht, besuchen wir noch den Jaderpark und stapfen abends auf eigene Faust durchs Watt. (Meer war nicht drin.)

Kleine Stärkungspause bei der RadtourSpielen im SandkastenJaderparkNeben Fahrgeschäften (hier: Rundbootfahrt) ...... gibt es auch Tiere ...... und mehr zu entdecken.Wasser und Sand - Watt braucht man Meer?

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Mehr Blau, weniger einfach

"Aus Simyo wird Blau und alles bleibt einfach" wurde mir 2016 versprochen.

Zunächst hat sich durch die Umstellung tatsächlich nicht viel geändert. Allerdings konnte ich mein Guthaben nicht mehr einfach per Kreditkarte aufladen.
Nachdem die Laufzeit-Optionen preislich interessant wurden und sich bei Prepaid nichts tat, wollte ich umstellen. Geht nicht. Man kann nur eine neue Sim-Karte bestellen, muss diese mit neuer Nummer aktivieren und kann dann die Rufnummermitnahme anstoßen. Außerdem sollte man sich sein Restguthaben der alten Karte auszahlen lassen. Soweit die Theorie.
Also neue Karte bestellen, Lieferadresse angeben, Rechnungsadresse (= Lieferadresse) angeben: Computer sagt nein. Frühere Wohnanschrift als Rechnungsadresse angeben: Alles okay. Die Karte wird also an die für Blau ungültige Rechnungsadresse geliefert, von mir in Benutzung genommen und aktiviert. Der Versuch die Rechnungsadresse jetzt zu korrigieren scheitert wieder an der Behauptung, dass es diese Adresse nicht gäbe. Ich beantrage online die Rufnummernportierung und drucke mir das Formular zur Restguthabenauszahlung aus, fülle es aus, kreuze nicht an, dass Guthaben für die Portierung zu einem anderen Anbieter auf der Karte verbleiben soll und gebe zur Sicherheit beide Adressen an. Am nächsten Tag schicke ich den Brief los und rufe beim Blau-Kundenservice an um die korrekte Rechnungsadresse eintragen zu lassen, bevor ich (wieder) 1,30 Euro zahlen soll, weil die neue Adresse Blau durch die Post (Nachsendeauftrag) mitgeteilt wird.
Zwei Tage später wird mir mitgeteilt, dass Blau es bedauert, dass ich nicht mehr mit ihnen telefonieren möchte und meine alte Sim-Karte wird deaktiviert. Ich nutze ab sofort die neue Sim-Karte mit neuer (Übergangs-)Nummer und warte auf die Rufnummerportierung und die Auszahlung des Restguthabens. Zwei Wochen passiert nichts, weswegen ich erneut mit dem Kundenservice telefoniere. Von einer Rufnummerportierung wüsste man nichts, ich soll den Vorgang erneut anstoßen, das könne sie auch nicht für mich in die Wege leiten. Wegen der Auszahlung des Restguthabens werde ich noch an einen anderen Mitarbeiter weitergeleitet. Der Brief sei eingegangen, aber man könne die Rufnummer nicht freigeben, weil ich kein Kreuz bei der Rufnummerportierung gemacht hätte. Ja, sage ich, da geht es doch um die Mitnahme zu einem anderen Anbieter. Nein, das hätte ich falsch verstanden. Er könne das aber korrigieren. Soll er tun.
Ich beauftrage also nach der Korrektur die Portierung erneut im Kundenbereich und warte wieder. Tatsächlich erhalte ich Restguthaben ausgezahlt ... abzüglich der Portierungskosten in Höhe von fast 25 Euro. Da die Portierung der Rufnummer noch läuft, warte ich weiter ab. Nach drei Tagen bin ich dann endlich wieder unter meiner alten Nummer erreichbar aber das restliche Guthaben bleibt verschwunden. Ich rufe ein drittes Mal beim Kundenservice an und erkundige mich nach dem Verbleib. Warum ich denn überhaupt angekreuzt hätte, dass der Betrag für die Rufnummermitnahme zurückgehalten wird, werde ich gefragt. Ich komme mir etwas verschaukelt vor und erkläre, wie es dazu kam. Da hat der Kollege Mist erzählt. Wie ich denn jetzt an das restliche Geld komme, möchte ich wissen. Ich muss noch einmal die Auszahlung per Brief anstoßen. So langsam habe ich Lust meine Kosten Blau in Rechnung zu stellen. Ich drucke also das Formular erneut aus und fülle es erneut aus und kreuze erneut nichts an.
Zeit vergeht, Geld bleibt aus. Nach einem Monat ein erneuter Anruf beim Blau-Kundenservice. Wenn Sie die Rufnummermitnahme beantragen, bleibt das Geld immer auf der Karte, Sie müssen noch einmal einen Antrag schicken. Ich beharre darauf bereits zwei Mal einen Antrag gestellt zu haben und beide Male korrekt ausgefüllt, wenn auch einmal fehlerhaft "korrigiert" wurde. Wann ich denn den Brief geschickt hätte? Vor über einem Monat. Moment, er schaut nach, ja, da ist etwas eingegangen. Sieht soweit korrekt aus. Er stößt den Vorgang noch einmal erneut an, eventuell ist der einfach untergegangen.
Eine weitere Woche später ist auch das verschollene Restguthaben wieder auf meinem Konto.

Ende gut, alles gut?

Nun, zumindest funktionierte bei mir der Einzelverbindungsnachweis auf Anhieb und durch die proaktive Adressänderung blieb mir da der Stress erspart. Es bleibt allerdings ein Problem technischer Natur: Sobald der Empfang auf E(dge) fällt, ist die Datenverbindung komplett tot. Also nicht nur langsam. Mit H(+) oder LTE funktioniert es. Mit dem selben Smartphone und anderem Anbieter (Congstar) funktioniert Internet auch unter Edge.

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