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Als Mario Kart 8, für viele lang erwartet, Ende Mai erschienen ist, war ich mir noch nicht sicher, ob ich mir den Fun Racer überhaupt zulegen werde. Den Ausschlag hat letzten Endes die Bonus-Spiel-Aktion von Nintendo gegeben. The Wonderful 101 stand schon länger auf meiner Einkaufsliste und damit hatte sich das dann ergeben.
Ich bin kein treuer Serien-Fan: nach dem ersten Teil auf dem Super NES habe ich bis Mario Kart DS alles mehr oder weniger ignoriert. Die Begeisterung für den DS-Titel schwappte noch über auf die Wii, aber ebbte dann schnell ab.
Kurz nach meiner Kaufentscheidung wurde ich auf den Polyneux MK8 Cup aufmerksam. Zunächst dachte ich, dass ich wegen meiner mangelnden Streckenkenntnis (ich bin die einzelnen Strecken bis dahin vielleicht drei oder vier Mal gefahren) höchstens im Mittelfeld mitfahren könnte (und habe mich schon insgeheim darauf gefreut endlich mal die guten - den ersten Fahrer nervenden - Items zu bekommen), aber bereits in den ersten Rennen lag ich gleich vorne. Eine ganze Weile konnte ich mich sogar unangefochten behaupten, mit der Zeit kamen aber auch stärkere Fahrer ins Turnier und machten mir das Leben schwer. Schlußendlich konnte ich meine Führung (mit 215 von 240 möglichen Punkten) behaupten, auch wenn mir das Verfolgerfeld noch unangenehm nahe gekommen ist.
Da wurden Erinnerungen an das 32-Rennen-Turnier bei Nintendo wach.
Offensichtlich ist bei Mario Kart doch mehr Skill gefragt, als so mancher zugeben möchte. Glück alleine ist es bei mir bestimmt nicht und das ließe sich auch nicht so einfach von einer Version in die andere übertragen.
Mein Glück beschränkt sich darauf, gelegentlich keine Münzen zu bekommen und in der Hälfte aller Rennen in der letzten Runde in der letzten Kurve von einem Blitz und/oder blauen Panzer getroffen zu werden, wodurch ich dann ohne Verteidigungsmöglichkeit ein bis vier Plätze nach hinten durchgereicht werde. Die Chancen drei Sterne in einem 4-Rennen-Cup zu erlangen sinkt damit auf magere 6,25%. (Und es gibt weniger nerviges als vier perfekte Rennen zu fahren um dann ganz am Ende doch nicht Erster zu werden.)
Das Überangebot an ungleichen Gegenständen ist ein Problem, das auch schon die Wii-Version hatte. In der DS-Version habe ich es noch nicht so schlimm empfunden. Ganz zu schweigen vom Original, wo man sowieso nur eines, vielleicht einmal zwei, pro Runde bekommen hat.
Weitere Neuerungen sind für mich die Anti-Gravitations-, Flug- und Tauch-Abschnitte. Während sich erstere noch relativ gut einbinden (es hat etwas F-Zero-eskes), empfinde ich die beiden anderen eher überflüssig. Unter Wasser ist das Geschehen etwas langsamer, aber an der Fahrphysik ändert sich so gut wie nichts und in der Luft passiert selten etwas Spannendes. Wenn überhaupt wird man im Flug abgeschossen und, inzwischen recht flott, von Lakitu wieder auf die Strecke gesetzt.
Bei der Auswahl von Fahrer und Fahrzeug hat man leider wenig Überblick, welche Kombination welche Vor- und Nachteile hat. Man kann (und muss) auch erst bei der Teile-Auswahl eine Balkengrafik für einige Werte manuell einblenden. Außerdem speichert sich das Spiel die Auswahl nicht bei einem Neustart und auch eine sinnvolle Sortierung konnte ich bislang nicht ausmachen.
Etwas Schade ist auch die Verkürzung des Regenbogenboulevards (N64) auf eine Runde. Wenn man da einmal hinten liegt, ist es fast unmöglich wieder nach vorne zu kommen.
Da ich Mario Kart 8 häufiger auf dem Wii-U-Gamepad spiele (aus Gewohnheit auch manchmal, wenn der große Bildschirm gar nicht belegt ist), habe ich mir den größeren Akku gegönnt. Der hat wirklich nicht nur eine höhere Kapazität, sondern füllt auch das Batteriefach aus. Warum Nintendo hier einen kleineren Energieriegel (und Luft) verbaut, ist mir schleierhaft.
Pokémon-Filme
Nach der Paw Patrol sind jetzt Ninjago und Pokémon der Hit im Kinderzimmer. Ich habe ein paar der Kinofilme auf DVD bzw. VHS, samt entsprechendem Abspielgerät. Bei den Bändern war, neben der grundsätzlich schlechteren Qualität, natürlich das Alter ein gewisser Faktor. Die Tonspur hörte sich kratzig an oder leierte.
Nun gibt es eine Sammelbox mit allen 23 Filmen (tatsächlich sind "Pokémon: Mewtu kehrt zurück" (2000) und "Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu" (2019) nicht enthalten), die ich den Kindern zu Weihnachten gönnen wollte. Da ich es besonders gut meinte, habe ich gleich die Bluray-Version bestellt, was sich aber als Fehler herausstellen sollte.
Zunächst war die Freude natürlich groß, doch als mein Vater vorschlug einen Film gleich im Wohnzimmer einzulegen, musste ich erst einmal den Unterschied zwischen DVD und BD erklären. Am Bluray-Player sah dann zunächst alles gut aus, kaum war der Film gestartet, wurde die Disc jedoch ohne ersichtlichen Grund ausgeworfen. Danach kamen wir nicht einmal mehr ins Hauptmenü; bei anderen Discs das gleiche Problem. Etwas ratlos probierte ich andere Anschlüsse und HDMI-Kabel aus, nahm das Gerät probehalber vom Internet, versuchte ein Netzwerkkabel anstatt WLAN, lies nach Firmware-Updates suchen, doch nichts half. Tief verborgen auf der Hersteller-Seite fand ich noch eine aktuellere Firmware, die ich dann per USB manuell installierte. Dann der Test: Hauptmenü, Film startet, bange Momente, ... läuft. Puh! Eine knappe Stunde später, mitten im Film, dann plötzlich: Disc raus, mag nicht mehr. Erneute Versuche, auch mit anderen Discs, kamen wieder maximal bis zum Hauptmenü. Ich habe die polyband Medien GmbH diesbezüglich angeschrieben, aber leider keine Antwort erhalten. Also blieb nur noch das Zurücksenden.
Mit der DVD-Alternative klappte das Filme anschauen dann recht entspannt, zudem funktioniert es auch auf Opas DVD-Spieler. Allerdings bin ich von dem Gesamtpaket, unabhängig von DVD oder Bluray, nicht so hundertprozentig zufrieden. Dass die Discs in einfachen Pappschubern daherkommen macht die ganze Sammlung wenigstens noch kompakt. Dass zwei Filme "fehlen" ist vielleicht auch zu verschmerzen. So kam meines Wissens nach "Mewtu kehrt zurück" nicht im Kino, sondern erschien nur auf Kauf-DVD/-VHS und "Meisterdetektiv Pikachu" ist kein reiner Anime. Dafür ist aber "Mewtu schlägt zurück" im Grunde genommen nur ein Remake des allerersten Films, wodurch man diesen sozusagen doppelt hat. Was ich eher vermisse sind die Vorfilme oder nennenswertes Bonusmaterial. Dieses beschränkt sich nämlich auf Werbung und Trailer zu anderen Pokémon-Filmen und -Serien. Immerhin geht es nach den obligatorischen Warnungen und FSK-Hinweis ohne Umschweife ins Menü und von dort direkt zum Film.
Gotta watch 'em all!
Auto mobil
Mein erstes Auto war ein Opel Corsa.
Mein zweites Auto war ein Opel Corsa.
Fürs Pendeln zur Arbeit gesellte sich zwischenzeitlich ein Motorroller (CPI Aragon) hinzu.
Das dritte Auto ist ein VW Sharan.
Opel Corsa B
Zum Ende meiner Schulzeit bekam ich mein erstes Auto, ein weinroter Corsa mit rund 45.000 Kilometern auf dem Tacho. Dieser brachte mich recht zuverlässig überall hin, ob es nun die Schule, Kaserne oder LAN-Party war. Die einzige kleine Macke, was aber in den Jahren höchstens drei Mal passiert ist, war, dass der Motor während der Fahrt plötzlich aus ging. Dann musste noch ein paar Mal das Front-, Rück- bzw. Bremslicht getauscht werden. Ansonsten hatte er aber auch nichts, was kaputt gehen konnte. Zu Beginn des Studiums wurde er mit knapp 80.000 Kilometern auf dem Tacho wieder verkauft. Unter anderem, weil auch meine Geschwister inzwischen ein Auto hatten und es bei meinen Eltern eng wurde.
Opel Corsa D
Zum Ende meines Studiums musste ich dann wieder mobiler werden. Und durch eine Auktion kam ich zu einem neuen lavaroten Corsa. Dieser setzte die gute Tradition, ohne Motoraussetzer, fort. Nach zehn Jahren musste die Zündspule getauscht werden, da sich das Plastik langsam auflöste und damit Feuchtigkeit an die Zündkerzen kam und das Auspuffsrohr wurde erneuert, da stellenweise durchgerostet. Ansonsten gäbe es da nur das Ärgernis mit dem fast unmöglichen Tausch des Abblendlichts. Mit dem Nachwuchs war er als Dreitürer allerdings unpraktisch und nachdem wir das gleich verdoppelt haben, musste dringend etwas Größeres her. Mit gut 113.000 Kilometer ist er hoffentlich noch lange ein gutes Einstiegsauto für den nächsten Fahranfänger.
VW Sharan
Nach längerem hin und her haben wir uns, unter anderen wegen Schiebetüren, für einen gebrauchten Sharan (Benziner!) entschieden. Leider sind diese nicht so häufig zu finden, so dass es wieder ein Wagen mit Handschaltung ist. Dieser ist bislang nicht so pflegeleicht.
Es fing schon damit an, dass bei der Abholung im Autohaus die Motorkontrollleuchte (MKL) sich meldete. Man schob es auf die längere Standzeit, löschte den Fehlerspeicher und ich fuhr meines Weges. Am nächsten Tag blinkte die MKL wieder sporadisch auf, ging dann irgendwann nicht mehr aus. Also zurück zum Händler und nach zwei Tagen wurde mir mitgeteilt, dass der Motor getauscht werden müsste. Nach dem Tausch löste sich auf der Rückfahrt vom Händler der Ladeluftschlauch, was dann aber an der Werkstatt vor Ort repariert werden konnte. Als nächstes meldete die Reifendruckkontrolle sporadisch eine Störung, ohne dass ein Grund ersichtlich war (Ein kleinerer Marderschaden wurde aber im Zuge dessen entdeckt und repariert). Nach weiteren Werkstattbesuchen wurde ich zurück an den Händler verwiesen, der herausfinden konnte, dass ein Magnetventil verbogen war, welches dazu führte, dass das Steuergerät für ABS als Folgefehler gelegentlich keine oder falsche Daten bekam. Danach war erst einmal eine Weile Ruhe bis das Heckklappenschloss sich verabschiedet hat. Als nächstes meldete die Stopp-Start-Automatik Fehler (vermutlich wegen schwacher Batterie) und die Reifendruckkontrollleuchte machte wieder faxen. Ich fragte, ob das auf ein Problem mit dem Motor hindeuten könnte, weil das ja schon einmal so war. Unwahrscheinlich, Fehler gelöscht, bei Wiederkehr noch einmal melden. Am nächsten Tag meldete sich die MKL. Diesmal laut Diagnose des Steuergeräts die Lambda-Sonde (oft getauscht, selten defekt). Es wurde ein Motorkabel getauscht, weil "unprofessionell" verlegt und seltsam mit Isolierband befestigt. Brachte leider keine Besserung, Fehler blieb bestehen, also doch Lambda-Sonde. Bei der Gelegenheit habe ich gleich eine neue Batterie einbauen lassen. Jetzt hoffen wir, dass wir damit eine lange Zeit gut fahren.
Leider bleibt der Sharan ein Sorgenkind. Jetzt bei 150.000 Kilometer (Punktlandung am Büro) wurde am Geber-/Nehmer-Zylinder bei der Inspektion ein Defekt festgestellt. Nach Ausbau der Kupplung ist ein Wechsel der Scheiben wohl ratsam, allerdings auch das Zweimassen-Schwungrad fällig. Das ist ein teurer Start ins Jahr.
Pünktlich zu den hohen Temperaturen im Sommer ist nun die Klimaanlage defekt. Laut Kostenvoranschlag der Werkstatt würde eine Reparatur um die 3.000 Euro verschlingen. Ich fahre nun also eine Sauna. Einen positiven Seiteneffekt hat es auf den Spritverbrauch; vor kurzem habe ich die 7 Liter auf 100 Kilometer geknackt und festgestellt, dass der Trip-Kilometerzähler tatsächlich eine Tausenderstelle hat.
Wir schreiben Kilometer 173.000 und das Weihnachtsgeld wird in eine neue Kühlmittelpumpe investiert.
Von 2025 auf 2026 wurde jetzt auch die 200.000-km-Marke geknackt.
Spiele 2025
Anfang des Jahres hatte ich einen längeren Aufenthalt in der Klink, wo ich dann einige Titel auf der Switch intensiver gespielt habe. Unter anderem Pikmin 4 und Diablo III, die schon länger in meiner Bibliothek waren. Außerdem habe ich mir zur Entspannung Dorfromantik zugelegt. Daneben noch ein paar Einkäufe bevor die Switch 2 auf den Markt kommt.
Doch auch für meinen in die Jahre (9,5) gekommenen PC gab es noch ein "aktuelles" Watch_Dogs aus einem Sale, da ich gerade Lust auf ein "Hacking"-Spiel hatte. Dazu habe ich die Achievements von Banished komplettiert, wo ich gerade dabei war mehrere Durchgänge von FTL und die Kampagnen und Bonuslevel aus Command & Conquer Remastered (noch einmal) gespielt. In letzter Zeit habe ich diese noch in P5X investiert, wie auch wieder aus dem Steam-Rückblick ersichtlich wird.
Die alphabetisch sortierte Kauf-/Spiel-Liste für dieses Jahr:
Diablo III: Reaper of Souls (Switch) - durchgespielt
Dorfromantik (Switch) - gekauft
Super Mario RPG (Switch) - gekauft
The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Switch) - gekauft
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom (Switch) - gekauft
LEGO Bricktales (Switch) - gekauft
LEGO Worlds (Switch) - gekauft
Persona5: The Phantom X (PC) - >150 Stunden gespielt
Am 13. November 2013 bin ich Onkel geworden. Mein Bruder schrieb mir in einer SMS "Ist ein Emil." Ich erzählte meiner Frau davon und sie fragte Warum ist es eine E-Mail? Da musste ich erst einmal laut loslachen.
Wir freuen uns jedenfalls über den gesunden und munteren Familienzuwachs.
Am 27. Mai 2017 gesellte sich Moritz dazu.
Leon ist seit dem 6. Juni 2019 mit dabei.
Mattéo vergrößerte die Familienbande am 13. Juli 2021.
Zur Abwechslung ein Mädchen: Paula hat jetzt, 4. Juni 2022, zwei Tage vor dem großen Bruder Geburtstag.
Mit Mara ist das Geschlechterverhältnis am 29. Mai 2025 wieder ausgeglichen worden.