Michael Hanig

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Intelligente Telefonie und mobiles Internet

Mein erstes Mobiltelefon, ein Nokia 3310, habe ich mir relativ spät zugelegt. Damals ging es hauptsächlich ums Telefonieren und manchmal eine kurze Nachricht zu schreiben. Trotzdem (oder gerade deswegen) konnte ich mich nicht mit T9 anfreunden. Zwei Jahre später gab es die Lösung der Textprobleme in Form des Nokia 5510. Leider war das Eingeben von normalen Telefonnummern erschwert. Als dann das Nokia 6800 herauskam, welches beide Welten vereinte, war ich Feuer und Flamme und benutzte es eine lange Zeit.
Seit dem ersten Telefon mit Hardware-Tastatur wollte ich so etwas nicht wieder missen. Mein erstes "intelligentes" Telefon war das Samsung SGH-F700V alias Qbowl. Eigentlich wollte ich eines mit QWERTY-Tastatur aber ich bekam eine AZERTY-Tastatur geliefert. Trotzdem konnte ich damit noch viel schneller tippen als mit der Bildschirmtastatur. Vermutlich hätte ich damit auch länger eine Freude gehabt, aber bereits im ersten Winter zierte ein unschöner Riss den Bildschirm. Glücklicherweise wurde kurze Zeit später das Nokia N900 vorgestellt, das natürlich alles, was ich bisher hatte, in den Schatten stellte. Hardware-Tastatur, Touchscreen, WLAN, GPS und ein sehr offenes Betriebssystem Maemo mit richtigem Multitasking. So weit, so super. Das sollte es werden. Natürlich hat es auch Nachteile, wie zum Beispiel eine geringe Akkulaufzeit. Man kann ja nicht alles haben. Außerdem lässt sich der Akku wechseln.

Nun sind schon wieder einige Jahre ins Land gegangen und ab und zu werde ich gefragt, welches Gerät denn der Nachfolger sein soll. Das Problem ist, dass es quasi keinen Nachfolger gibt. Trotzdem hat mich die Frage beschäftigt und ich würde im Moment meine Ansprüche folgendermaßen definieren:

Eigentlich gar nicht so anspruchsvoll, oder? Ich würde sogar zu einem Lumia tendieren, aber habe kürzlich gelesen, dass der Kalender in Windows Phone eher schwach ist.
Noch ein paar Ergänzungen zur Liste:
Was erwarte ich vom Kalender? Es muss in jedem Fall eine Monats- und eine Tagesansicht geben. Termine sollten sich in unterschiedliche Kategorien eintragen lassen und wiederholbar sein. (Beispielsweise zweiwöchentlich; super wären komplexere Regeln wie z.B. jeden Mittwoch außer Feiertags. Für letzteres wäre es schön eine Schnittstelle zu haben, um bewegliche Feiertage oder Schulferien berücksichtigen zu können.) Aktuell anstehende Termine sollten bereits auf dem Sperrbildschirm einzusehen sein (vgl. auch anpassbarer Lockscreen), spätestens aber auf dem Homescreen in einer Übersicht angezeigt werden.
Der Browser sollte auch bei komplexeren Seiten nicht schlapp machen und sich einigermaßen flüssig bedienen lassen. Im Zweifelsfall wäre die Möglichkeit sich Opera Mobile (Classic) installieren zu können ausreichend.
Für die Navigation wäre es natürlich schön lange aktuelle Kartendaten zu haben. Ansonsten soll es mich nur unaufdringlich an mein Ziel lotsen.
Skype und XMPP sind eher "nice-to-have", wobei ich das wenn es gut funktioniert gerne nutze.
Der Media-Player muss mindestens mit meinem Mischmasch aus MP3, OGG und FLAC zurechtkommen. Außerdem sollte er sich auf Wunsch auch im Sperrbildschirm bedienen lassen (vgl. auch anpassbarer Lockscreen) oder zumindest ein paar Informationen anzeigen können.

Wegen einem entsprechenden Angebot ist es jetzt (Februar 2014) ein Nokia Lumia 625 geworden.
Es gibt leider einige Dinge, die für sich Kleinigkeiten sind, aber in der Summe doch recht nervig. So ist der Kalender nicht nur eher mäßig, sondern kann auch nur unzureichend ersetzt werden, weil es eben Restriktionen durch das Betriebssystem gibt. Es ist mir schleierhaft, wie es bald vier Versionen von Windows Phone geben kann und der Kalender immer noch so rudimentär ist wie er ist. WLAN und Browser sind in Ordnung, E-Mail funktioniert nach einer etwas komplizierteren Einrichtung ebenso. Die Navigation konnte ich wegen fehlender Micro-SIM-Karte noch nicht ausprobieren. Dafür hielt der Akku bislang locker 72 Stunden durch. Skype ist vorhanden, für XMPP suche ich noch nach einem passenden Programm. Die Kamera ist deutlich schwächer als ich vom N900 gewohnt bin. Dafür funktioniert der Zugriff auf SD-Karte und Telefonspeicher über USB.
Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass trotz des von Haus aus schlichten Kachel-Designs jedes Programm Icons nach Lust und Laune haben kann. Weniger schlimm sind hierbei die Farb-Akzente als tatsächlich vielfarbige Bilder mit Farbverläufen und ähnlichem Quatsch.

Inzwischen ist auch das Update auf Windows Phone 8.1 angekommen. Damit wurden einige Kleinigkeiten, zum Beispiel bei der Kalenderansicht, geändert, die sich im Großen und Ganzen positiv auf das System ausgewirkt haben. Allerdings wurde der Internet Explorer eindeutig verschlimmbessert und auch der Store zickt in letzter Zeit etwas mehr.
An die Bildschirmtastatur werden ich mich wohl auch nie gewöhnen. Es ist so langsam und ungenau und anstrengend mehr als zwei Sätze zu schreiben.

Leider wird es entgegen anderslautender Meldungen von Microsoft doch kein Upgrade auf Windows 10 Mobile für mein Lumia 625 geben. Damit wird auch schon nach guten zwei Jahren nach Kauf die Unterstützung quasi eingestellt.

Update: Nach etwas mehr als zwei Jahren spielt der Touchscreen/Digitizer verrückt und das Telefon ist nahezu unbrauchbar. Es fing damit an, dass es auf Eingaben überhaupt nicht mehr reagiert hat, dann hatte es "Lähmungen", so dass beispielsweise ein Tastendruck auf "i"/"k"/"m" nicht oder als "u"/"j"/"n" oder "o"/"l"/"." registriert wurde. Das konnte ich noch umgehen, indem ich das Telefon nicht hochkant sondern quer gehalten habe (womit die tote Zone außerhalb der Bildschirmtastatur lag). Zwischendurch ging dann wieder alles normal mit gelegentlichen Aussetzern. Kürzlich hat es aber angefangen Phantomeingaben zu erzeugen, das heißt der Bildschirminhalt springt wild umher weil zufällige Klicks und Swipes erzeugt werden.

Update: Da Microsoft Windows Phone zu Grabe trägt, bin ich Mitte des Jahres (2016) auf einen Androiden, namentlich das Moto G4, gewechselt. Die Hardware ist, soweit ich das bislang beurteilen kann, wieder top. Jedoch mag die Software nicht so wirklich überzeugen. Ja, im Google Play Store gibt es drölftausend Apps mehr, aber es fehlt mir doch die eine oder andere Anwendung bzw. die (massenweise angebotenen) Alternativen taugen / überzeugen mich nicht. Auf der anderen Seite gibt es einiges, das es eben nicht für Windows Phone gab. Am schlimmsten sind aber die Macken der Standard-Programme. Sporadisch tauchen in meinen Kontakten "(Kein Name)"-Kontakte auf, die weder Telefonnummer noch E-Mail-Adresse haben. Einstellungen wie Klingelton und Favoriten werden vergessen, im Kalender werden Einträge, die ich noch mit Windows Phone gemacht habe und über Exchange synchronisiert werden manchmal gar nicht, doppelt oder dreifach angezeigt und die Geburtstage um bis zu 22 Stunden verschoben. Der Android-Geburtstagskalender zeigt dagegen gar nichts an. Die Mail-App zeigt UTF-8-codierte E-Mails fehlerhaft an und friert ein, wenn eine längere Text-E-Mail geöffnet werden soll. Wenn ich Musik höre und eine Nachricht bekomme, wird das aktuelle Lied leiser, dann wieder normal laut und erst dann bimmelt der Nachrichtenton los. So bringt das natürlich gar nichts.
Apropos bringt gar nichts: Ich hatte die SD-Karte am Anfang als internen Speicher formatiert, weil ich geglaubt hatte, damit eine große Speicherpartition zu haben statt zwei kleinen. Es hat sich herausgestellt, dass sich Apps zwar auf die SD-Karte installieren (die immer noch als SD-Karte geführt wird), aber alle Daten (Bilder, Musik, etc.) im internen Speicher abgelegt werden. Weil aber die SD-Karte als interner Speicher formatiert war, konnte ich die Daten nicht darauf verschieben. Statt mehr Platz zu haben, wird der vorhandene Speicher künstlich verknappt. Um das zu beheben musste ich also alle installierten Apps auf den internen Speicher verschieben (was glücklicherweise bei den meisten geklappt hat), die SD-Karte wieder als Wechseldatenträger formatieren und dann die Daten auf die SD-Karte schieben, was gar nicht so einfach ist, weil Android keinen vernünftigen Dateimanager hat. (Ich habe es dann über den PC erledigt.) Jetzt kann ich auch beispielsweise bei der Kamera angeben, dass Bilder auf der SD-Karte gespeichert werden sollen.

Update: Nachdem nun (April 2020) der Akku das zweite Mal schlapp macht (Ich brauche vier oder fünf Ladungen um über den Tag zu kommen und sporadisch schaltet sich das Telefon bei ~15-30 Prozent Restladung ab.) steht wieder ein neues an. Da ich grundsätzlich mit der Hardware zufrieden bin und mir die Größe des Energieriegels am Wichtigsten scheint, gibt es zum Geburtstag das Moto G8 Power.

Bisheriger Laufzeitrekord; fast fünf TageDie erste Ladung steht an.Gute drei Tage durchgehalten.Es gehen aber auch mehr als vier!

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Allgäu

Diesmal geht es die A7 in die andere Richtung um ein wenig im Schnee zu toben.

Da sich hier die Schneetage im Jahr in der Regel an einer Hand abzählen lassen, ging es für ein paar Tage ins Allgäu. An der Hörnerbahn bei Bolsterlang wurde dann abseits der Piste gerutscht, gebuddelt, der Schnee mit Förmchen verarbeitet und natürlich wurden auch Schneemänner gebaut.
Einen Kletterpark den wir besuchen wollten hat vermutlich Sturmtief Sabine zerstört und Menschenansammlungen in Gebäuden wollte meine Frau vermeiden, deshalb beschränkte sich das Alternativ-Programm auf den Besuch eines Kinderbauernhofs und natürlich wieder diverser Spielplätze.

Rutschen, ...... buddeln und formen im SchneeUnd Schneemänner bauenZerstörter KletterparkStattdessen klettern auf dem Spielplatz

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PV-Anlage mit Batteriespeicher

Bereits beim Hausbau kam für mich die Frage auf, ob wir uns eine Photovoltaik-Anlage anschaffen sollten. Insbesondere, da wir mit einer Wärmepumpe quasi komplett auf Strom als Energieträger setzen. Allerdings wollten wir erst einmal schauen, wie wir mit den anderen Baukosten hinkommen und am Ende vom Geld waren dann noch andere Dinge wichtiger.

Ende 2019 haben wir uns dann noch einmal beraten lassen und entschlossen, dass wir die viel zu hohe Stromabschlagszahlung (der Verbrauch war wegen der eingesetzten Kondenstrockner im Bau exorbitant hoch) auch als Rate für die die PV-Anlage verschmerzen können. Als Berechnungsgrundlage wurde ein Jahresverbrauch von 2.500 kWh Hausstrom und die gleiche Menge für die Wärmepumpe angesetzt. In Kombination mit der südlichen Ausrichtung des Dachs sollten es dann 21 PV-Module mit einer Gesamtgröße von 6,72 kWp werden, so wie ein Speichersystem mit 6,5 kWh inklusive Notstromfunktion.

Bei der Installation wurde dann überraschenderweise festgestellt, dass gegebenenfalls auch die Wärmepumpe von der PV-Anlage versorgt werden soll. Dafür müsste dann noch ein Teil bestellt werden. Aber ich sollte noch einmal mit einem Mitarbeiter klären, ob das überhaupt wirtschaftlich wäre.
Als nächstes wurde mir angeboten ein weiteres PV-Modul aufs Dach zu bekommen, weil es platztechnisch gehen würde. Da dieses Modul dann aber erst einmal nachgeliefert werden müsste und überhaupt nicht in der Kalkulation (vor allem auch bei Kosten und Wirtschaftlichkeit) berücksichtigt war, habe ich darauf verzichtet.
Bei einem Telefonat mit dem Energieversorger wurde mir dann zunächst davon abgeraten die Wärmepumpe mit einzubinden, da ich sonst mit höheren Kosten rechnen müsste, weil die gesonderte Abrechnung des Stroms für die Wärmepumpe mit Hoch- und Niedertarif wegfallen wird. Außerdem wäre die PV-Anlage dann zu klein dimensioniert. Ich gab zu bedenken, dass die PV-Anlage eher zu groß ausgelegt ist, wenn die Wärmepumpe nicht mitversorgt wird, weil sie immerhin einen Anteil von 50% des zu deckenden Strombedarfs ausmacht, der bei der Berechnung der Größe als Grundlage diente. Ja, dann wäre das in Ordnung. Es kämen nur zu viele Leute erst hinterher auf die Idee und dann wäre es schlecht.
Bei der Inbetriebnahme wurde dann festgestellt, dass das falsche Teil für die Wärmepumpe bestellt wurde, es aber trotzdem funktioniert. Weiterhin kann die Notstromfunktion nicht getestet werden, weil die Batterie zunächst einen kompletten Lade- und Entladezyklus zur Kalibrierung machen will. Immerhin wurde nicht, wie zunächst befürchtet, bei der Lieferung vergessen, dass ich die Notstromversorgung als Upgrade-Option gewünscht hatte. Zu guter Letzt hatten wir noch Spaß an den ganzen Funktionen wie "Herunterfahren" (Sie können den Batteriespeicher jetzt ausschalten - äh, ja, wie? Und vor allem, bekomme ich den dann auch wieder an?), Batterie ab- und ankoppeln, wobei letzteres zunächst nicht mehr funktionieren wollte (die Zwillinge meinten "kaputt") und dass nach dem Neustart plötzlich die Tracker keine Werte mehr liefern wollten.
So dauerte es bis zum späten Nachmittag bis alles zur Zufriedenheit beider Parteien lief, wenngleich noch Nachbesserungen gemacht werden müssen.
Zu meiner Überraschung und entgegen der früheren Aussage ist es nun doch möglich für die Wärmepumpe einen HT/NT-Zähler zu haben.

Inzwischen ist die Anlage im "Regelbetrieb". Ich habe noch eingestellt, dass die Batterie zirka 10% Ladung als Reserve für den Notstrom halten soll, womit ich natürlich etwas Speicherkapazität für den Normalbetrieb verliere. Dennoch wurden jetzt schon an einem sonnigen Tag im Januar gut 50% Autarkie erreicht, das heißt rund die Hälfte des Tagesbedarfs an Strom hat die PV-Anlage gedeckt. (An einem bewölkten Tag waren es immerhin noch 10%.) Langfristig ist, übers Jahr verteilt, natürlich ein Wert jenseits 70% angestrebt.

Diagramm (Tagesverlauf)

Sofern man bereits von einem typischen Tagesverlauf reden kann, sieht dieser in etwa so aus. Früh morgens gibt es eine Lastspitze, wenn das Brauchwasser erhitzt wird. Dann eben hoher Strombedarf zu den Kochzeiten, beim Frühstück hauptsächlich Wasserkocher, Toaster und Backofen, mittags und abends dann eher die Herdplatten und man sieht auch, wenn andere Großgeräte wie Spül-, Waschmaschine oder Trockner arbeiten. Ab etwa 10 Uhr liefert dann die PV-Anlage den Strom und lädt die Batterie und nachdem die Sonne ab 15 Uhr schon wieder langsam verschwindet wird die Batterie angezapft bis sie um 20 Uhr nur noch etwa 10% Restladung hat, die als Notstrom-Reserve bleiben.

Die Sonne scheint, Strom geht ans Haus, die Batterie wird geladen und noch etwas ins Netz eingespeist. Top!Nachts und Morgens Netzbezug, Mittags PV-Strom, Abends Sonnenenergie aus der Konserve

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Spiele 2019

Eigentlich wollte ich mir CrossCode für die Nintendo Switch aufheben, aber nachdem es ziemlich früh ein Angebot für den PC gab und die Konsolenumsetzung auf sich warten lässt, war es für mich das Spiel in der ersten Jahreshälfte, dass mich am meisten überzeugt hat. Als vermutlich letzten Titel für den 3DS hat mich Persona Q2 noch einmal gute 100 Stunden beschäftigt. Die Nintendo Switch durfte die Wii U und den 3DS beerben. Beim Anspielen von Wolfenstein habe ich schnell feststellen müssen, dass Shooter immer noch nicht vernünftig mit einem Controller funktionieren. Hätte ja nach all den Jahren sein können. Das Point'n'Click Leisure Suit Larry funktioniert da dank Touchscreen etwas besser, aber etwas sperriger als mit eine Maus ist es dann doch. Immerhin konnte mich der Titel ansonsten überzeugen. Es ist durchaus solide, humorvoll und hat eine gute Länge. Ein oder zwei Mal hätte man vielleicht die Rätsel besser gestalten können. Zum Beispiel einen kleinen Hinweis unterbringen, warum Larry zwei Gegenstände im Inventar nicht kombinieren will. Eher enttäuschend fand ich The MISSING. Die Steuerung für einen Plattformer zu hakelig, die Puzzle größtenteils flach. Für Mario + Rabbids fehlte es dann an Zeit um es dieses Jahr noch durchzubekommen. So wird das vermutlich nächstes Jahr noch eine Erwähnung bekommen.

Die alphabetisch sortierte Kauf-/Spiel-Liste für dieses Jahr:

Meine Spiele 2018.

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Operation Eigenheim

Ich hatte mich mit der Eigentumswohnung in eine schwierige Ausgangssituation gebracht; fast perfekte Lage und mehr als genug Platz für mich. Für meine Frau sollte es etwas mehr werden und ein Garten wäre auch schöner als ein kleiner Balkon. Auf der Suche stellten wir allerdings schnell fest, dass es quasi nichts in der näheren Umgebung gibt und das, was angeboten wird, ist entweder unbezahlbar oder unbrauchbar.

Nachdem der Suchradius im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten immer größer gezogen wurde und wir zuletzt auch die Überlegung angestellt hatten, zusammen mit einem Arbeitskollegen zu bauen, um die Kosten erschwinglich zu halten, zeichnet sich nun ein mögliches Ende ab. In den letzten Wochen wurde viel telefoniert, geplant, kalkuliert und umdisponiert, so dass in den kommenden Wochen terminiert werden kann.

Inzwischen ist ein Notartermin für den Grundstückskauf angesetzt und die Baugenehmigung ist auch erteilt worden. Das Darlehen bei der Bank wurde beantragt und genehmigt, die Finanzierung steht also.

Nachdem der Kaufpreis bezahlt ist, haben wir unser Grundstück erst einmal grob von den dort inzwischen wuchernden Pflanzen befreit. Immer unter den neugierigen Blicken der (zukünftigen) Nachbarn gegenüber. Als wir am Schluss noch die Sträucher zum Gehsteig zurückschneiden, kommt eine ältere Dame auf uns zu und möchte wissen, wann es denn endlich los gehen würde. Ja, wir haben jetzt alles für die kommende Probebohrungen vorbereitet, gegen Ende August sollte dann die Kellerbaufirma sich ein Bild vor Ort machen und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Ob wir uns Sorgen machen würden wegen der Parkplatzsituation in der Straße? Nein, wir haben eine Garage und einen Stellplatz davor geplant.

Inzwischen haben wir einen Tag damit verbracht die Elektro-Installation und die meisten Ausbauteile zu bemustern. Es fehlt noch Sanitär und Fliesen sowie Bodenbeläge. Letztere werden wir aber sowieso erst aussuchen, wenn der Rohbau steht.

Es hat jetzt doch länger gedauert als gedacht. Zwischen Planung, Genehmigung, Kauf und Baubeginn liegen schon fast fünf Monate. Jetzt sollen allerdings diese Woche (KW 41/17) die Erdarbeiten für den Keller erledigt werden.

So langsam nimmt die Baustelle Gestalt an. Der Keller steht und kann nun "verbuddelt" werden, danach geht es weiter mit der Erstellung der Bodenplatte und dem Fundament für die Garage. Idealerweise kann diese geliefert werden, bevor der restliche Rohbau steht.

Inzwischen ist die Bodenplatte und das Fundament für die Garage fertiggestellt. Jetzt sollte der Autoschuppen geliefert werden, bevor das Haus den Arbeitsraum einschränkt. Wir rechnen mit der Lieferung bis Ende November, so dass Anfang Dezember der Rohbau gestellt werden kann.

Vor dem Jahreswechsel konnten noch die Fenster eingesetzt und die Außendämmung angebracht werden. Es fehlt noch der Putz und Anstrich, aber damit steht dem Innenausbau nun nichts mehr im Wege.

Der Innenausbau schreitet langsam voran und auch die Außenfassade sollte demnächst fertig werden. Nach Ostern wird der Estrich gegossen, so dass ab Mai die abschließenden Arbeiten erledigt werden können.

Es ist Ende Mai und es sind immer noch viele Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen. Inzwischen haben wir unsere Wohnung geräumt und unseren Hausstand notdürftig in Garage und unfertigen Zimmern untergebracht. Bis zum Einzug finden meine Frau und Kinder bei meinen Eltern Unterschlupf.
Fliesen und Böden sollten demnächst komplett sein, die Treppe ins Obergeschoss wurde auch bereits eingebaut. Es sind noch einige Malerarbeiten zu erledigen, während die letzten Türen eingesetzt werden.

Am 9.6.18 sind wir eingezogen. Noch ohne Küche oder Warmwasser, dafür mit tatkräftiger Unterstützung beim Reinigen und Möbeltransport. Abschließende Arbeiten müssen also ab sofort "im laufenden Betrieb" erledigt werden und eigentlich ist ja immer etwas zu tun ...

Knapp ein Jahr nach Einzug nimmt der Garten langsam Form an. Neben einem kleinen Stellplatz hinterm Haus haben wir nun endlich eine Terrasse, die wir nutzen können. Jetzt fehlt meiner Frau nur noch ein Zaun, um vor den neugierigen Blicken der Nachbarn geschützt zu sein.

Zum Geburtstag hat es dann endlich mit der lang ersehnten Einzäunung geklappt. Praktisch zeitgleich wurde noch eine Photovoltaik-Anlage installiert, deren Inbetriebnahme allerdings erst für nächstes Jahr ansteht.

Blick auf das GrundstückBlick auf das GrundstückBaugrube für KellerBaugrube für KellerDie Kellerwände stehen auf dem FundamentDie Kellertreppe wird per Kran eingehobenDer Keller steht, es folgen abschließende Arbeiten und die BodenplatteDämmung am Keller angebrachtBlick in den KellerFundament für die GarageBodenplatte fertiggestelltDie Garage ist an ihrem PlatzEin Haus entstehtDer Rohbau stehtDie Haustüre wartet in der Garage auf den EinsatzFenster sind eingesetzt und Außendämmung ist angebrachtFußbodenheizungVerteilerPipemania im KellerEstrichAußenfassadeErste Fliesen in der Kücheund auf der KellertreppeTreppe ins ObergeschossGäste-WCKücheUfo-LeuchtenSchiebetürLampen in Küche und Esszimmerneuer Tisch und StühleGartenstraße 2017Gartenstraße 2019Gitterrost komplettiert den EingangBauschutthalde ist einer Terrasse und Garten in spe gewichenZaun und Gartentor samt Sichtschutz und PV-Module auf dem DachEnergiespeicher im Keller

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