Michael Hanig

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Mehr Blau, weniger einfach

"Aus Simyo wird Blau und alles bleibt einfach" wurde mir 2016 versprochen.

Zunächst hat sich durch die Umstellung tatsächlich nicht viel geändert. Allerdings konnte ich mein Guthaben nicht mehr einfach per Kreditkarte aufladen.
Nachdem die Laufzeit-Optionen preislich interessant wurden und sich bei Prepaid nichts tat, wollte ich umstellen. Geht nicht. Man kann nur eine neue Sim-Karte bestellen, muss diese mit neuer Nummer aktivieren und kann dann die Rufnummermitnahme anstoßen. Außerdem sollte man sich sein Restguthaben der alten Karte auszahlen lassen. Soweit die Theorie.
Also neue Karte bestellen, Lieferadresse angeben, Rechnungsadresse (= Lieferadresse) angeben: Computer sagt nein. Frühere Wohnanschrift als Rechnungsadresse angeben: Alles okay. Die Karte wird also an die für Blau ungültige Rechnungsadresse geliefert, von mir in Benutzung genommen und aktiviert. Der Versuch die Rechnungsadresse jetzt zu korrigieren scheitert wieder an der Behauptung, dass es diese Adresse nicht gäbe. Ich beantrage online die Rufnummernportierung und drucke mir das Formular zur Restguthabenauszahlung aus, fülle es aus, kreuze nicht an, dass Guthaben für die Portierung zu einem anderen Anbieter auf der Karte verbleiben soll und gebe zur Sicherheit beide Adressen an. Am nächsten Tag schicke ich den Brief los und rufe beim Blau-Kundenservice an um die korrekte Rechnungsadresse eintragen zu lassen, bevor ich (wieder) 1,30 Euro zahlen soll, weil die neue Adresse Blau durch die Post (Nachsendeauftrag) mitgeteilt wird.
Zwei Tage später wird mir mitgeteilt, dass Blau es bedauert, dass ich nicht mehr mit ihnen telefonieren möchte und meine alte Sim-Karte wird deaktiviert. Ich nutze ab sofort die neue Sim-Karte mit neuer (Übergangs-)Nummer und warte auf die Rufnummerportierung und die Auszahlung des Restguthabens. Zwei Wochen passiert nichts, weswegen ich erneut mit dem Kundenservice telefoniere. Von einer Rufnummerportierung wüsste man nichts, ich soll den Vorgang erneut anstoßen, das könne sie auch nicht für mich in die Wege leiten. Wegen der Auszahlung des Restguthabens werde ich noch an einen anderen Mitarbeiter weitergeleitet. Der Brief sei eingegangen, aber man könne die Rufnummer nicht freigeben, weil ich kein Kreuz bei der Rufnummerportierung gemacht hätte. Ja, sage ich, da geht es doch um die Mitnahme zu einem anderen Anbieter. Nein, das hätte ich falsch verstanden. Er könne das aber korrigieren. Soll er tun.
Ich beauftrage also nach der Korrektur die Portierung erneut im Kundenbereich und warte wieder. Tatsächlich erhalte ich Restguthaben ausgezahlt ... abzüglich der Portierungskosten in Höhe von fast 25 Euro. Da die Portierung der Rufnummer noch läuft, warte ich weiter ab. Nach drei Tagen bin ich dann endlich wieder unter meiner alten Nummer erreichbar aber das restliche Guthaben bleibt verschwunden. Ich rufe ein drittes Mal beim Kundenservice an und erkundige mich nach dem Verbleib. Warum ich denn überhaupt angekreuzt hätte, dass der Betrag für die Rufnummermitnahme zurückgehalten wird, werde ich gefragt. Ich komme mir etwas verschaukelt vor und erkläre, wie es dazu kam. Da hat der Kollege Mist erzählt. Wie ich denn jetzt an das restliche Geld komme, möchte ich wissen. Ich muss noch einmal die Auszahlung per Brief anstoßen. So langsam habe ich Lust meine Kosten Blau in Rechnung zu stellen. Ich drucke also das Formular erneut aus und fülle es erneut aus und kreuze erneut nichts an.
Zeit vergeht, Geld bleibt aus. Nach einem Monat ein erneuter Anruf beim Blau-Kundenservice. Wenn Sie die Rufnummermitnahme beantragen, bleibt das Geld immer auf der Karte, Sie müssen noch einmal einen Antrag schicken. Ich beharre darauf bereits zwei Mal einen Antrag gestellt zu haben und beide Male korrekt ausgefüllt, wenn auch einmal fehlerhaft "korrigiert" wurde. Wann ich denn den Brief geschickt hätte? Vor über einem Monat. Moment, er schaut nach, ja, da ist etwas eingegangen. Sieht soweit korrekt aus. Er stößt den Vorgang noch einmal erneut an, eventuell ist der einfach untergegangen.
Eine weitere Woche später ist auch das verschollene Restguthaben wieder auf meinem Konto.

Ende gut, alles gut?

Nun, zumindest funktionierte bei mir der Einzelverbindungsnachweis auf Anhieb und durch die proaktive Adressänderung blieb mir da der Streß erspart. Es bleibt allerdings ein Problem technischer Natur: Sobald der Empfang auf E(dge) fällt, ist die Datenverbindung komplett tot. Also nicht nur langsam. Mit H(+) oder LTE funktioniert es. Mit dem selben Smartphone und anderem Anbieter (Congstar) funktioniert Internet auch unter Edge.

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Operation Eigenheim

Ich hatte mich mit der Eigentumswohnung in eine schwierige Ausgangssituation gebracht; fast perfekte Lage und mehr als genug Platz für mich. Für meine Frau sollte es etwas mehr werden und ein Garten wäre auch schöner als ein kleiner Balkon. Auf der Suche stellten wir allerdings schnell fest, dass es quasi nichts in der näheren Umgebung gibt und das, was angeboten wird, ist entweder unbezahlbar oder unbrauchbar.

Nachdem der Suchradius im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten immer größer gezogen wurde und wir zuletzt auch die Überlegung angestellt hatten, zusammen mit einem Arbeitskollegen zu bauen, um die Kosten erschwinglich zu halten, zeichnet sich nun ein mögliches Ende ab. In den letzten Wochen wurde viel telefoniert, geplant, kalkuliert und umdisponiert, so dass in den kommenden Wochen terminiert werden kann.

Inzwischen ist ein Notartermin für den Grundstückskauf angesetzt und die Baugenehmigung ist auch erteilt worden. Das Darlehen bei der Bank wurde beantragt und genehmigt, die Finanzierung steht also.

Nachdem der Kaufpreis bezahlt ist, haben wir unser Grundstück erst einmal grob von den dort inzwischen wuchernden Pflanzen befreit. Immer unter den neugierigen Blicken der (zukünftigen) Nachbarn gegenüber. Als wir am Schluss noch die Sträucher zum Gehsteig zurückschneiden, kommt eine ältere Dame auf uns zu und möchte wissen, wann es denn endlich los gehen würde. Ja, wir haben jetzt alles für die kommende Probebohrungen vorbereitet, gegen Ende August sollte dann die Kellerbaufirma sich ein Bild vor Ort machen und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Ob wir uns Sorgen machen würden wegen der Parkplatzsituation in der Straße? Nein, wir haben eine Garage und einen Stellplatz davor geplant.

Inzwischen haben wir einen Tag damit verbracht die Elektro-Installation und die meisten Ausbauteile zu bemustern. Es fehlt noch Sanitär und Fliesen sowie Bodenbeläge. Letztere werden wir aber sowieso erst aussuchen, wenn der Rohbau steht.

Es hat jetzt doch länger gedauert als gedacht. Zwischen Planung, Genehmigung, Kauf und Baubeginn liegen schon fast fünf Monate. Jetzt sollen allerdings diese Woche (KW 41/17) die Erdarbeiten für den Keller erledigt werden.

So langsam nimmt die Baustelle Gestalt an. Der Keller steht und kann nun "verbuddelt" werden, danach geht es weiter mit der Erstellung der Bodenplatte und dem Fundament für die Garage. Idealerweise kann diese geliefert werden, bevor der restliche Rohbau steht.

Inzwischen ist die Bodenplatte und das Fundament für die Garage fertiggestellt. Jetzt sollte der Autoschuppen geliefert werden, bevor das Haus den Arbeitsraum einschränkt. Wir rechnen mit der Lieferung bis Ende November, so dass Anfang Dezember der Rohbau gestellt werden kann.

Vor dem Jahreswechsel konnten noch die Fenster eingesetzt und die Außendämmung angebracht werden. Es fehlt noch der Putz und Anstrich, aber damit steht dem Innenausbau nun nichts mehr im Wege.

Der Innenausbau schreitet langsam voran und auch die Außenfassade sollte demnächst fertig werden. Nach Ostern wird der Estrich gegossen, so dass ab Mai die abschließenden Arbeiten erledigt werden können.

Es ist Ende Mai und es sind immer noch viele Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen. Inzwischen haben wir unsere Wohnung geräumt und unseren Hausstand notdürftig in Garage und unfertigen Zimmern untergebracht. Bis zum Einzug finden meine Frau und Kinder bei meinen Eltern Unterschlupf.
Fliesen und Böden sollten demnächst komplett sein, die Treppe ins Obergeschoss wurde auch bereits eingebaut. Es sind noch einige Malerarbeiten zu erledigen, während die letzten Türen eingesetzt werden.

Am 9.6.18 sind wir eingezogen. Noch ohne Küche oder Warmwasser, dafür mit tatkräftiger Unterstützung beim Reinigen und Möbeltransport. Abschließende Arbeiten müssen also ab sofort "im laufenden Betrieb" erledigt werden und eigentlich ist ja immer etwas zu tun ...

Knapp ein Jahr nach Einzug nimmt der Garten langsam Form an. Neben einem kleinen Stellplatz hinterm Haus haben wir nun endlich eine Terrasse, die wir nutzen können. Jetzt fehlt meiner Frau nur noch ein Zaun, um vor den neugierigen Blicken der Nachbarn geschützt zu sein.

Blick auf das GrundstückBlick auf das GrundstückBaugrube für KellerBaugrube für KellerDie Kellerwände stehen auf dem FundamentDie Kellertreppe wird per Kran eingehobenDer Keller steht, es folgen abschließende Arbeiten und die BodenplatteDämmung am Keller angebrachtBlick in den KellerFundament für die GarageBodenplatte fertiggestelltDie Garage ist an ihrem PlatzEin Haus entstehtDer Rohbau stehtDie Haustüre wartet in der Garage auf den EinsatzFenster sind eingesetzt und Außendämmung ist angebrachtFußbodenheizungVerteilerPipemania im KellerEstrichAußenfassadeErste Fliesen in der Kücheund auf der KellertreppeTreppe ins ObergeschossGäste-WCKücheUfo-LeuchtenSchiebetürLampen in Küche und Esszimmerneuer Tisch und StühleGartenstraße 2017Gartenstraße 2019Gitterrost komplettiert den EingangBauschutthalde ist einer Terrasse und Garten in spe gewichen

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Em(a)il für dich

Am 13. November 2013 bin ich Onkel geworden. Mein Bruder schrieb mir in einer SMS "Ist ein Emil." Ich erzählte meiner Frau davon und sie fragte Warum ist es eine E-Mail? Da musste ich erst einmal laut loslachen.
Wir freuen uns jedenfalls über den gesunden und munteren Familienzuwachs.

Am 27. Mai 2017 gesellte sich Moritz dazu.

Leon ist seit dem 6. Juni 2019 mit dabei.

Xiaoxue hat Emil im ArmMoritzLeon

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PC, Konsolen, Handhelds und der ganze Rest

Seit Anbeginn der (Videospiel-)Zeit tobt ein Kampf zwischen den armen Konsolen-Bauern und der gloriosen PC-Herrenrasse. Aber ich möchte hier zunächst einmal Entwarnung geben, um diesen Kampf soll es hier nicht gehen, sondern um meine persönliche Meinung, Einstellung und Erfahrung zu den unterschiedlichen Systemen.

Ich versuche grob chronologisch vorzugehen; neuere Systeme zuerst.

PC

Im Grunde hat hier bei mir alles angefangen und ich bin dem PC größtenteils treu geblieben. Immer wieder hatte ich mir vorgenommen auf die Spieltauglichkeit zugunsten von einer oder mehreren Konsolen zu verzichten, doch immer wieder wurde nach kurzer Zeit aufgerüstet.
Mit sehr wenigen Ausnahmen habe ich mich auf dem PC sehr wohl gefühlt; niedrige Kosten, beste Ausstattung und Steuerungsmöglichkeiten und kleinere Probleme ließen sich in der Regel schnell selbst beheben.
Da meine aktuelle Hardware nun schon über fünf Jahre auf dem Buckel hat, stellt sich langsam wieder einmal die Frage nach einer Aufrüstung oder einem Neukauf.

Nintendo Switch

Nach dem Umzug habe ich mir im Keller eine Videospiel-Ecke eingerichtet. Wegen der (Zeit für die) Kinder ist diese seitdem aber kaum genutzt worden. Für zwischendurch und unterwegs, als Nachfolger von Wii U und 3DS, und ein klein wenig wegen des Designs wurde eine Let's Go, Pikachu! Switch bestellt (Let's Go, Evoli! geliefert). Für mich genau richtig.

Nintendo Wii U

Meine bislang einzige Konsole in dieser Generation und ich wäre nicht traurig, wenn das so bleibt. Der Hauptgrund liegt sicherlich darin, dass Nintendo es mit den Spielen immer wieder schafft zu überraschen und zu begeistern. (Weshalb ich auch oftmals als Nintendo-Fanboi verschrien bin.)

Xbox One

Kurz und schmerzlos: ich habe keine, ich will im Moment auch keine. Kinect finde ich persönlich absolut uninteressant und von den mehrfachen 180-Grad-Wendungen die Microsoft zum Erscheinen als PR-Stunt hingelegt hat, bin ich auch mehr als abgeschreckt worden.

PlayStation 4

Sie wäre eher eine Option, allerdings haben mich die PlayStation 2 und noch mehr die PlayStation 3 (YLoD) eher enttäuscht. Zudem können mich die wenigen vorhandenen Exklusiv-Titel nicht begeistern. Ach, Sony, wir werden wohl einfach keine Freunde mehr in diesem Leben.

Nintendo Wii

Totgesagte Leben länger; oder im Fall der Wii wurde daraus eine beachtliche Marktherrschaft. Ich habe meine im Dezember 2006 gekauft und bis sie von der Wii U abgelöst wurde war sie regelmäßig im Einsatz. Nicht alle Spiele konnten voll überzeugen und es gab den einen oder anderen ärgerlichen Fehler, der das Spielvergnügen getrübt hat. Das Laufwerk musste einmal repariert werden, ansonsten machte die Hardware keine Schwierigkeiten. Die rudimentäre Online-Anbindung war für mich ausreichend. Insofern, schönes Ding und sicherlich mit ein Grund, warum ich auf den Nachfolger gesetzt habe.

Xbox 360

In einer Phase, als die Unterstützung von Windows 2000 langsam eingestellt wurde und ich weder auf Windows XP noch auf Windows Vista umsteigen wollte, gab ich der Microsoft-Konsole eine Chance. Während sie zunächst im Schatten der Wii stand, bekam sie mit erscheinen von Rock Band richtig Rückenwind. Bald war ein gemeinsamer Abend mit Plastikinstrumenten und Lärm Routine. Daneben gab es sicherlich das eine oder andere Einzelspieler-Erlebnis, manchmal etwas getrübt durch die suboptimale Steuerung. Hinzu kamen dann mehr Hardware-Probleme; Netzwerk, Streaming und die Festplatte wollten nicht so einfach. Die erste Revision war laut und musste zwei Mal eingeschickt werden. Einmal wurde das Mainboard und dann die komplette Konsole getauscht. Schlussendlich wurde dann noch eine neuere Revision gekauft, die für gelegentliche Band-Abenteuer noch heute verwendet wird. Das Online-Erlebnis war meinerseits eher enttäuschend und wurden wegen den Kosten komplett ignoriert als die Gratis-Zeit zu Ende war.

PlayStation 3

Auch diese Konsole fand den Weg in mein Wohnzimmer. Zunächst habe ich hauptsächlich die PS2-Kompatibilität ausgenutzt, weil es meiner Meinung einfach keine guten exklusiven Spiele gab. Nachdem ein Freund sich auch eine PS3 gekauft hat, habe ich ihr dann etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Das hat sie aber nicht verkraftet und ist innerhalb kürzerster Zeit drei Mal am YLoD gestorben (zwei Mal wurde sie zur fachmännischen Reparatur eingeschickt und wiederbelebt). Auch Online machte sie keine gute Figur.

GameCube

Voller Elan habe ich mir gleich ein Komplettpaket mit vier Controllern geholt, nur um festzustellen, dass viele Spiele maximal zu zweit spielbar sind und man recht selten genügend Leute für ein passendes Spiel motivieren kann. Zu den wenigen Ausnahmen gehört hier Super Smash Bros. Melee. Ich persönlich kam trotzdem auf meine Kosten, unter anderem weil diese Konsole die passende Ergänzung (statt Konkurrenz) zum vorhanden PC war.

Xbox

Diese Konsole hat mich Null interessiert. Alles was ich dazu sagen kann: auf der Games Convention in Leipzig habe ich mehr als eine davon mit BSoD gesehen - ich lachte.

PlayStation 2

Die PS2 habe ich mir sehr spät und ursprünglich für Final Fantasy X zugelegt. Zu doof, dass ich damit nicht warm geworden bin. Als Dance Dance Revolution-Maschine war sie dann aber mit entsprechendem Zubehör im Einsatz. Meine Schwestern haben sich über SingStar gefreut und auch ein paar Perlen wie Okami oder die späteren Persona-Spiele haben die Sache abgerundet.

Nintendo 64

Die zweite Nintendo-Konsole, die ich nicht selbst besessen habe, sondern die mein Bruder geschenkt bekommen hat. Ich erinnere mich noch an die Pokémon Stadium-Spiele und an Smash Bros., an denen ich lange Zeit gespielt habe. Ansonsten war ich eher mit anderen Dingen beschäftigt.

PlayStation

Von der PSX habe ich nur im Freundeskreis etwas mitbekommen. Vermisst habe ich sie nicht, zumal ich primär noch am PC gespielt habe.

Super NES

Das Super NES war nach einem ATARI die erste Spielkonsole in unserem Haushalt. Mein Vater hat damals hauptsächlich Sportspiele (Fußball, Formel 1) gespielt, während ich hier mit Mario, Zelda und Co. in Kontakt gekommen bin.

Auch bei den Handhelds hat Nintendo bei mir ganz klar die Nase vorne. Weder die PSP noch die PS Vita konnten bei mir irgendwie punkten. Da ich die Systeme weder besessen habe, noch mich mit ihnen irgendwie beschäftigt, kann ich natürlich nicht viel dazu schreiben.

Nintendo 3DS

Beim 3DS setzt sich das Modellchaos leider fort. Das ursprüngliche Modell habe ich schnell durch einen 3DS XL ersetzt, aber die Spiele, die den namensgebenden 3D-Effekt nutzen, blieben hinter meinen Erwartungen. Inzwischen ist mit dem 2DS auch klar, dass höchstwahrscheinlich keine Spielideen mit 3D-Spielereien mehr umgesetzt werden. Stattdessen bleibt es hübsches Beiwerk. Mit Ankündigung des New 3DS bange ich jetzt sogar um die unmittelbare Zukunft meines Geräts. Schon wieder wechseln möchte ich nicht; auch weil die Spiele für den 3DS noch nicht in der riesigen Anzahl bei mir gelandet sind.

Nintendo DS

Den Nintendo DS habe ich mir aus den USA importiert, so heiß war ich auf das Gerät. Mangels Spielen diente er dann erst einmal als Wecker. Die ersten Spiele waren dann auch noch mehr Technik-Demos, aber nach den Anlaufschwierigkeiten hat sich meine Spiele-Bibliothek doch ordentlich gefüllt. Zeitweise hatte ich dann sogar einen zweiten DS Lite gekauft, um einige Download-Play-Titel mit einem Freund spielen zu können. Letzteren wollte ich nach Ankündigung des DSi ersetzen, aber dann kam Nintendo immer schneller mit einem besseren Modell, so dass es letzten Endes ein 3DS wurde.

Game Boy Advance

Den GBA habe ich übersprungen und bin erst wieder mit dem GBA SP mobil geworden. Dieser diente dank Zusatzhardware auch als Musik- und Videoabspielgerät bei Zugfahrten. (Nimm das PSP!) Heute schlummert er die meiste Zeit in der Schublade, funktioniert aber immer noch prächtig.

Game Boy

Nach einigen LCD-Spielen, die ich nicht nur gespielt sondern auch auseinandergeschraubt und wieder funktionierend zusammengesetzt habe, kaufte ich mir von meinem Ersparten den Game Boy. Dieser war sozusagen der Einstieg in die Nintendo-Welt, wobei es zunächst bei langen Tetris-Sessions blieb, bis ich mir ein weiteres Modul kaufen konnte. Das Schöne war, dass man damit lange Autofahrten überbrücken konnte und sogar noch gute Chancen hatte, dass ein anderes Kind auf dem Campingplatz einem neue Spiele leihen konnte. Mit erscheinen der Nachfolge-Modelle habe ich die alten verkauft. So wurde aus dem Ur-Game-Boy ein Game Boy Color und später ein GBA SP.

Der ganze Rest

Was ich bisher noch nicht erwähnt habe, habe ich entweder nur sehr kurz gestreift, überhaupt nicht in den Händen gehalten oder halte ich aus anderen Gründen für nicht weiter erwähnenswert.

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Unblogging

Ganz offensichtlich bin ich nicht der Typ für ein normales Weblog. Deshalb hier wieder ein ganz individueller Ansatz.

Anstatt zu versuchen irgendeine Software für mich anzupassen, schreibe ich die Seiten komplett selbst.
Vor allem stört mich bei den Standard-Formaten, dass die Texte zu sehr mit einem Datum verknüpft sind. Hier werde ich gegebenenfalls auch ältere Texte noch einmal erweitern oder korrigieren. Ich hoffe damit insgesamt längere Texte zu haben, die möglichst aktuell sind, auch wenn das Thema schon etwas angestaubt ist.
Die grundlegende Funktionalität ist bereits vorhanden. Weiter ist für mich geplant die Texte mit ein paar Bildern ausschmücken zu können und eine Kommentarfunktion für Gäste. Bis es so weit ist, kann man mir übers missing Forum Nachrichten zukommen lassen. Kommentare können nun auch abgegeben und gelesen werden. Das Captcha lässt sich durch genaues hinsehen (Tipp: Bild-URL anschauen) oder Quelltextlesen lösen, außerdem kann man es sogar mit etwas Geschick umgehen. Da es eine Einzellösung ist, hoffe ich einmal, dass die Spambots das nicht können. Daneben ist noch die Angabe eines Namens und des eigentlichen Kommentars notwendig. Die E-Mail-Adresse ist optional und wird lediglich zur Anzeige des Gravatars benötigt. Der Bildupload und die Galerie sind nun ebenfalls fertiggestellt und (ein bisschen) getestet.

Bereits um die Jahrtausendwende hatte ich meine eigene kleine Netzpräsenz mit Neuigkeiten auf der Startseite. (Mal davon abgesehen, dass es kaum relevante und sehr kurze Textabschnitte waren - sozusagen das Twitter unter den Weblogs - war das vermutlich der geistige Vorgänger.) Es folgte eine etwas komplexere Seite mit PHP und Textdateien als Datenbankersatz, weil mir damals schon die ganzen Weblog-Software zu gleich aussahen. Mit BLOG:CMS kam die erste halbwegs professionelle Software zum Einsatz, wurde aber ziemlich bald als zu komplex wieder verworfen. Dadurch kam ich aber zu meiner Forum-Software punBB, die ich heute noch einsetze und sogar lange Zeit als Weblog geführt habe. Schlussendlich habe ich noch einen Abstecher über Serendipity gemacht, bevor ich mich entschlossen habe, alles wieder über den Haufen zu werden und mein eigenes Ding zu drehen.

Für mich wichtig: Valid XHTML 1.0 Strict auch wenn mir ab und zu kleinere Fehler unterlaufen, die ich versuche schnellstmöglich zu beheben und ich stets bemüht bin auch den Quelltext meiner Seiten zu verbessern und zu optimieren.
Bei den Kategorien für diese Seite habe ich mich ziemlich schnell für ein kleines Set entschieden. Mehr kann man machen, macht es in der Regel aber auch nicht besser. Unter Leben werden eher persönliche Dinge abgelegt, Reisen soll in Zukunft ein kurzer bis mittellanger Text und eine Auswahl schöner Fotos zu meinen Reisen enthalten, statt wie bisher hunderte oder gar tausende Bilder mehr oder weniger kommentarlos ins Netz zu stellen. Beim Spielen geht es um PC-Spiele oder die Konsolen, mit der Technik decke ich dann die restlichen Software-Seuchen und Hardware-Hindernisse ab. Und mehr ist dann die Nicht-Kategorie unter die der ganze Rest fällt.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Klecks Medium Orchid ...

Testbild von http://www.save-celle.com/?attachment_id=521

Gravatar Michael
Hallo, Kommentar!

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