Michael Hanig

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Einfach schneller? 100 Mbit/s und Folgen

Mein Internetanbieter Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) überraschte mich mit der Ankündigung mir für sechs Monate schnelleres Internet zu schenken. Keine automatische kostenpflichtige Verlängerung, keine Änderung an den sonstigen Vertragsbedingungen. Ich stelle mich beim Klick auf "Jetzt aktivieren" auf ein kompliziertes Prozedere ein, doch stattdessen bekam ich nur eine Bestätigungsseite; mein Modem würde sich demnächst neu starten und ab dann stünde mir die neue Bandbreite zur Verfügung.

Als ich am Abend zuhause ankam, wollte ich natürlich erst einmal prüfen, ob sich etwas getan hat. Ein kurzer Geschwindigkeitstest lieferte aber noch die bekannten Daten. Am nächsten Tag war das dann aber schon anders: Download bei knapp 50 Mbit/s, Upload bei fast 6 Mbit/s. Das ist zwar weniger als erhofft/versprochen, aber immer noch eine kostenlose Verdoppelung; und einem geschenkten Gaul ...
Den nächsten Dämpfer hatte ich aber vor kurzen, als ich einen größeren Download durchgeführt habe. Der wurde wie erwartet mit knapp 6 MB/s statt 3 MB/s vorangetrieben, allerdings hatte ich Probleme nebenher zu surfen und auch das WLAN war instabil bis gar nicht mehr verfügbar. Ich versuchte deswegen auf den Router zuzugreifen, kam aber nicht einmal auf die Anmeldeseite. Nach einem Neustart durch kurzes Trennen der Stromversorgung funktionierte es wieder, aber nachdem der Download wieder in Schwung gekommen war, war die Verbindung wie das WLAN wieder tot. Eine kurze Internetrecherche bestätigte meinen Verdacht: der Linksys WRT54GL war einfach überlastet. Je höher die Datenraten am WAN-Port sind, desto mehr wird die CPU belastet. Zwar lässt sich mit einer Übertaktung (von 200 Mhz auf 250 Mhz) und diversen QoS-Einstellungen das Problem etwas abmildern, jedoch muss ich mich wohl langsam aber sicher nach einem neueren Gerät umschauen. Sachdienliche Hinweise werden in den Kommentaren gerne gesehen.

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Abschied von ICQ

Eigentlich gehöre ich mit meiner niedrigen achtstelligen (und einer sechsstelligen) ICQ-Nummer zum Urgestein des Internets. Während anfangs der ICQ-Client - auch mangels Alternative - somit zu Standard-Installation für meinen PC gehörte, wechselte ich mit Trillian vom offiziellen Client weg. (Beziehungsweise ich ersetzte damit mein immer noch verwendetes ICQ 99b.) Weil es ging, erstellte ich mir auch Konten für die anderen Protokolle, verwendet wurden diese aber kaum. Lediglich mein MSN-Konto hat eine längere Haltbarkeit aufgewiesen, da es als Microsoft-Konto auch für andere Dienste herhalten konnte. (So ist es noch als Xbox-Live-Konto im Einsatz.) Außerdem habe ich mich dann zu dieser Zeit auch öfters im (eu)IRC aufgehalten. 2005 bin ich dann nach vielen verschiedenen Linux-Distributionen bei Fedora Core 4 gelandet, was dann nach und nach Windows (2000/Vista) als primäres Betriebssystem abgelöst hat. Unter anderem deswegen brauchte ich wieder einen neuen Messenger. Diesmal sollte es - dank GMX und Transports, damit also XMPP - relativ einfach sein. Jedoch hat GMX ihren XMPP-Server zum 1. Dezember 2014 abgeschalten und damit ist auch meine Zeit mit diversen Messengern zu Ende. Noch einmal umsteigen oder umstellen möchte ich nicht und in letzter Zeit hat die Verwendung sowieso stark nachgelassen. Ich vermisse zwar die Unterhaltungen mit einigen Leuten (zumeist Freunde, die ich auch schon persönlich getroffen habe), aber heutzutage genieße ich schon fast meine entschleunigte Vernetzung mit E-Mail, SMS und Telefon.

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Münzautomat

Meine Wechselgeld-/Münzgeld-Sparmäuse ("kleine" Münzen wandern bei mir regelmäßig in die Spardose, aber auch 50ct- 1€- oder 2€-Stücke habe ich nicht gerne massenweise im Geldbeutel) waren bis zum Anschlag gefüllt, also mussten die Innereien mal wieder zur Bank gebracht werden. Bei der Commerzbank gibt es Einzahlautomaten, die auch Münzen annehmen, also bin ich am Samstag-Nachmittag mit schwerem Gepäck in die nächste Filiale. Eigentlich dachte ich, dass es eine Kleinigkeit wäre - Inhalt der Spardose in den Automaten schütten, Geld wird gezählt, fertig - jedoch kommt es erstens anders als man zweitens denkt.

Prinzipiell ist die Prozedur wie gedacht. Als erstes wird die Karte in den Automaten gesteckt, "Einzahlung" und "Münzen" gewählt und schon öffnet sich das Münzfach. Nachdem ich meine Spardose halb geleert hatte, entschloss sich der Automat aber das Fach zu schließen und schon einmal zu zählen. Kein Problem, denn man kann durchaus mehrere Einzahlungen machen, was vor allem dann wichtig ist, wenn man mehr als 1000 Münzen dabei hat. Jedoch "verschluckte" sich der Automat nach kurzer Zeit und spuckte mir das Gros der Münzen ins Ausgabefach. Daraufhin begann das "Münzhebespielchen": weitere Einzahlung auswählen, Münzen vom Ausgabefach nach oben ins Münzfach hieven, Zählung anstoßen, auf den "Jackpot" warten, rinse and repeat. Nach etwa fünf bis zehn Durchgängen waren dann fast alle Münzen im Automaten gelandet und ich leerte die restlichen Münzen aus der Spardose in das Fach und startete die zweite Runde des tollen Spiels. Diesmal nahm ich aber nicht mehr immer alle Münzen aus dem Fach, sondern immer nur noch eine Hand voll. Damit verschluckte sich der Automat weniger und nur noch einzelne Münzen wurden wieder ausgespuckt. Nachdem ich so die zweite Hälfte mit weiteren fünf bis zehn Durchgängen erledigt hatte, blieb nur noch ein (US-)Cent übrig (da kann man dem Automaten auch nichts vorwerfen). Da frage ich mich, warum es eine Begrenzung auf 1000 Münzen gibt, wenn der Automat schon bei mehr als einer Handvoll nicht ordnungsgemäß funktioniert.
Bleibt abschließend zu sagen:
Kleingeld am Automaten einzahlen - 200 Euro
Dieses beschissene Gefühl, weil man über eine halbe Stunde lang am Automaten herumhampelt und den anderen Leuten geräuschvoll auf den Zeiger geht während man den Automaten blockiert - unbezahlbar

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Sanifair? Beschissen!

Bislang waren mir die Anlagen relativ egal. Nach Möglichkeit fahre ich zum Pinkeln einen Parkplatz mit Toilette an, aber bei längeren Fahrten muss man auch mal Tanken, Essen oder aus anderen Gründen eine Rastanlage anfahren. Sinnvollerweise sucht man dann zuerst die sanitären Anlagen auf, damit man den nutzlosen "Wertbon" gleich wieder loswerden kann. Was gar nicht so einfach ist, denn wenn man nur tankt, kann man die 50 Cent nicht gleich verrechnen lassen. Denn trotz der Aussage von Sanifair ("Der SANIFAIR Wert-Bon – für Sie bares Geld wert.") gilt das nur für bestimmte "Partnerunternehmen" und schon mal gar nicht für die angeschlossene Tankstelle. Im Idealfall konnte ich den Bon bei einer Pressfleischbude loswerden, wo alle Preise etwa 50ct höher als bei anderen Filialen des Franchise sind. Theoretisch kann man die Bons auch sammeln und dann ein anderes überteuertes Erfrischungsgetränk oder ein paar Snacks mitnehmen. Nur darf man sich damit nicht zu lange Zeit lassen, weil die Bons verfallen (näheres regeln die ausgehängten AGB) und manche Unternehmen beschränken auch die Anzahl der Bons die sie pro Person und Einkauf entgegennehmen. Das ganze System ist also schon eher nervig.

Jetzt war ich vor einigen Monaten mal ausnahmsweise mit der Bahn unterwegs und musste in Nürnberg am Bahnhof die dortige Sanifair-Anlage benutzen. Der Preis von 1,10 Euro statt den 70 Cent an den Autobahn-Rastanlagen hätte mich fast vor diesem "Fehler" bewahrt, aber ich habe mich nötigen lassen. Jetzt hatte ich natürlich nicht vor, irgendetwas am Bahnhof zu kaufen, was ja angeblich auch kein Problem ist, weil Der SANIFAIR Wert-Bon im Wert von 50 Cent kann weiterhin bundesweit bei Einkäufen bei allen teilnehmenden Partnerunternehmen eingelöst werden. Dachte ich. Denkste! Bei bislang zwei Versuchen an Autobahn-Rastanlagen diesen DB-gebrandeten Bon loszuwerden, wurde mir gesagt, dass ich diesen hier nicht einlösen kann. Ich habe darauf hingewiesen, dass das ja auch ein Sanifair-Wert-Bon (samt Logo) ist. War den Leuten an der Kasse aber egal. Ein Mitarbeiter meinte, die würden unterschiedlich abgerechnet (dass es also eine Autobahn-Kasse und eine Bahn-Kasse gibt).
Nun gut. Bei meinen nächsten Besuchen von Sanifair werde ich nichts zahlen. Und wenn sich jemand beschwert, bekommt er einen Sanifair-Wert-Bon. Ist ja quasi bares Geld.

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Windows Phone vs. iPhone

Meine Frau wollte ein neues Smartphone. Ihr altes Windows Phone war ihr zu langsam geworden, der Akku hielt gerade mal noch einen halben Tag und die Apps sind angeblich deutlich schlechter als auf den Konkurrenzsystemen.
Prinzipiell war mir egal, ob es jetzt ein Android-Gerät oder ein iPhone werden sollte. Da meine Frau allerdings zu letzterem tendierte und ich mich nicht einmischen, wurde es nach etwas Recherche ein iPhone 5C.

Es ist ja bekannt, dass die Apple-Hardware in Ordnung ist, auch wenn man einen hohen Aufpreis für das Betriebssystem bezahlt. Das wird von den meisten Leuten angeblich gerne getan, da es das besteste Stück Software des Universums ist. Welchen Aufstand es ist so ein iPhone überhaupt einmal zu benutzen, das geht allerdings auf keine Kuhhaut.

Bekanntermaßen verwendet Apple immer eigene proprietäre Schnittstellen (bzw. verzichtet komplett darauf). Daher wurde gleich ein Gerät mit 32GB Speicher angeschafft; die vorhandene MicroSD-Karte konnte man ja nicht mehr weiter verwenden. Außerdem war klar, dass die SIM-Karte noch getauscht werden müsste. Als das neue Telefon also da war, musste es erst einmal an die Steckdose. Nach kurzer Zeit konnte man es Einschalten und es begrüßte uns mit der Einrichtung. Ohne SIM-Karte geht es hier aber nicht weiter. Wir besuchten also zunächst den nächsten Mobilfunkshop um eine passende Karte zu bekommen. Dort konnten wir das Telefon dann aber auch nicht gleich benutzen, weil zusätzlich ein WLAN benötigt wird. Wieder zuhause sind wir dann über den ersten Schritt der Telefonaktivierung hinaus gekommen. Es folgte die zwingende Einrichtung der AppleID. Dabei fiel mir zum ersten Mal auf, dass die Bildschirmtastatur am iPhone immer Großbuchstaben anzeigt, auch wenn tatsächlich Kleinbuchstaben getippt werden. Manchmal aber auch nicht, was durch eine recht unauffällige Füllung der Shift-Taste angezeigt wird. Das System beim Windows Phone finde ich hier intuitiver. Auch dass man Sonderzeichen wie beispielsweise deutsche Umlaute in einem Zug eingeben muss, halte ich für unbequemer. Bei Beiden öffnet sich bei längerem Druck auf den Buchstaben ein Auswahlfeld mit Varianten, bei iOS muss man aber ohne den Finger vom Bildschirm zu nehmen zur Auswahl gehen und dann loslassen, während man bei Windows Phone auch den Finger vom Bildschirm nehmen kann und dann das passende Zeichen antippen. Es folgte also die Vergabe eines Passwortes, eines Telefon-Sperrcodes und die Auswahl von gleich drei unsinnigen Passwortfragen. Nachdem die Ersteinrichtung abgeschlossen war, wollte meine Frau natürlich zunächst weitere Programme installieren. Im App-Store wurde schnell etwas gefunden, aber nach Eingabe von AppleID und Passwort erst einmal mit einem Fehler quittiert. Die AppleID wäre noch nicht aktiviert. Also zuerst einmal den Bestätigungslink in der E-Mail angeklickt und ein weiterer Versuch. Nein, die AppleID wurde noch nicht im iTunes-Store verwendet. Hö? Gut, iTunes-Store geöffnet, AppleID und Passwort angegeben, Fehler: noch nicht im iTunes-Store verwendet. Ja, Scheißendreck! Okay, im Internet gesucht und haufenweise andere Leute gefunden, die das selbe Problem haben.
Lösungsmethode 1: unter iCloud-Einstellungen als Zahlungsmethode "Keine" hinterlegen. Geht nicht, da man nur Kreditkartendaten hinterlegen kann.
Lösungsmethode 2: auf appleid.apple.com anmelden und Daten hinterlegen bevor man etwas runterlädt. Okay, gemacht, wieder versucht, Fehler.
Lösungsmethode 3: iTunes auf einen PC laden, dort in den Store gehen, sich mit der AppleID anmelden, mehr Daten hinterlegen, dort lässt sich als Zahlungsmethode "Keine" wählen, fertig.
Alleine dieses Prozedere, AppleID anlegen, bestätigen und aktivieren, hat dank den nicht wirklich hilfreichen und zielführenden Meldungen eine gute Stunde gedauert. Wenn ich dagegen eben das Windows Phone nehme: man muss es nicht aktivieren, man kann es einschalten und auch ohne SIM-Karte/WLAN eingeschränkt nutzen; die Erstellung eines Kontos ist fast optional* und ungleich einfacher.
Immerhin, nach diesen Anlaufschwierigkeiten scheint es tatsächlich zu funktionieren.

Update:
Der Datenaustausch zwischen iPhone und PC ist eine Katastrophe! Wenn man nach Möglichkeiten sucht, wie man (ohne iTunes zu benutzen) ein paar Lieder auf das Smartphone kopieren kann (mit Windows Phone oder Android kein Problem), wird man auf den CopyTrans Manager stoßen. Und wenn man ebendiesen herunterlädt, stellt man fest, dass es eigentlich ein kleiner App-Laden ist und man sich den CopyTrans Manager als App laden muss. Hat man dies getan und verbindet sein iPhone, sagt das Programm, dass es ohne iTunes-Treiber gar nichts kann. Diese kann man zwar auf Mausklick von Apple laden und installieren lassen, gefühlt hat man damit aber schon doppelt so viel Zeug auf dem Rechner wie direkt bei iTunes. Ist man dann fertig, kann man mit dem Benutzerfreundlichkeitsalbtraum tatsächlich die eine oder andere Audiodatei übertragen.

* Die Nutzung ist eingeschränkt möglich.

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