Michael Hanig

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Windows 10

Ich bin, was Windows-Versionen angeht, ein Individualist. Im Gegensatz zu den meisten Leuten, bin ich am Desktop-PC lange bei Windows 2000 geblieben, erst recht, als ich zusätzlich ein Notebook mit Windows XP hatte. Nachdem die Unterstützung von Windows 2000 nachließ und sogar aktiv sabotiert wurde, bin ich (mit einem neuen Desktop-Rechner) gezwungenermaßen auf Windows Vista (mit Service Pack 2) gewechselt und dabei bis heute geblieben. Das nächste Notebook kam ebenfalls mit Vista, aber der Option "kostenlos" (für 19 Euro) auf Windows 7 upzugraden, was ich genutzt habe. Damit war mein Bedarf an diesem Betriebssystem auch mehr als gedeckt, denn ich konnte keinen Vorteil von 7 gegenüber Vista erkennen. Unter anderem deswegen (und weil ich endlich auf die 64-bit-Version umsteigen wollte, was mir Microsoft mit dem Windows 7 unmöglich gemacht hat, obwohl es eigentlich machbar sein sollte) habe ich das Notebook zeitnah mit dem (diesmal wirklich) kostenlosen Upgrade auf Windows 10 gehoben. Windows 8 hatte ich kurzzeitig in einer VM unter Linux getestet und ich bin damit nicht klar gekommen. Meine Frau wurde, trotz Touchscreen, ebenfalls nicht von dieser Windows-Version überzeugt.

Wie gesagt war die Hauptmotivation für mich ein benutzbares 64-bit-Windows zu bekommen. Mein erster Versuch war ein XP 64 auf dem Notebook, was sich innerhalb kürzester Zeit selbst zerstört hat. Das war allerdings egal, da es sowieso kaum Treiber und erst recht keine Software dafür gab. Inzwischen gibt es diese und insbesondere Spiele setzen ein 64-bit-Betriebssystem voraus. (Cities: Skylines konnte ich deswegen nur unter Linux spielen.)
Der Upgrade-Prozess lief etwas holprig. Zunächst musste ich Windows 10 (32 bit) installiert bekommen. Über das Update funktionierte das erst gar nicht, mittels dem bereitgestellten Microsoft-Tool ging es dann aber langsam voran. Zeitgleich habe ich noch am PC die 64-bit-Version von Windows 10 heruntergeladen und auf eine DVD gebrannt. Nachdem das Upgrade auf Windows 10 (32 bit) abgeschlossen war, versicherte ich mich erst einmal nach Anleitung, ob es aktiviert wurde. (Das ist wichtig, weil man keinen Produktschlüssel erhält. Dieser ist im UEFI/BIOS hinterlegt.) Wurde es. Jetzt sollte ich einfach ein frisches Windows 10 (64 bit) von DVD installieren können. Tat ich. Allerdings wurde ich während des Installation-Prozesses mehrmals (drei Mal?) nach einem Produktschlüssel gefragt, den ich nicht hatte und somit diesen Punkt (Aktivierung) immer überspringen musste. Bei jeder Nachfrage wurde mir mulmiger - stehe ich nachher mit einem gesperrten Windows 10 da und muss noch einmal alles komplett neu installieren (angefangen von Windows 7 (32 bit))? Zum Glück nicht. Nach dem Abschluss der Installation und ein paar Neustarts vermeldete auch diese Windows-Version das alles in Ordnung ist.
Das erste Positive für mich war, dass sich Windows 10, im Gegensatz zu Windows 8.1, auch nicht schlechter als Windows 7 bedienen lässt. Ich habe zwar gleich die überdimensionierte "Suchen-statt-Finden"-Leiste in der Taskleiste entfernt, aber das ist immerhin sehr einfach möglich. Gleich danach wurden alle angepinnten Programme rausgeworfen, weil ich mit diesem Konzept auch nichts anfangen kann. Stattdessen dient der Kachel-Bereich im Startmenü als Ersatz/Alternative für häufig verwendete Programme. Damit bleibt nicht nur die Taskleiste, sondern auch der Desktop "sauber".
Ärgerlich hingegen ist, dass Windows 10 alle Einstellungen, die während der Installation gemacht wurden, vergessen/ignoriert und wieder durch die Standard-Einstellungen ersetzt hat. Die in meinen Augen überflüssige, ja sogar gefährliche, Cloud-Anbindung lässt sich nur abschalten, nicht aber entfernen. Auch das E-Mail-Programm wollte, wie schon bei Windows Phone, erst nach mehrmaligem Eingeben der immer gleichen Daten, Löschung und Neu-Einrichtung des Kontos E-Mails abrufen. Überhaupt habe ich einige (wichtige) Einstellungen (zum Server bzw. Anmeldeinformationen) nach Konto-Erstellung nicht gefunden, so dass nur das Löschen und Neu-Einrichten übrig bleibt, wenn man diese Ändern/Überprüfen möchte.
Der Store machte noch einen instabilen Eindruck und verschwand öfters sang und klanglos von der Oberfläche. Mit dem neuen Browser Edge bin ich auch noch nicht warm geworden. Ich empfinde ihn sogar als Rückschritt vom Internet Explorer 11. Mit meinem Standard (Opera 12!) will ich da erst gar nicht anfangen.
Insgesamt macht Windows 10 aber einen brauchbaren Eindruck, lässt sich angenehm bedienen und startet flott. Dazu ist der Festplattenverbrauch gegenüber Windows 7 momentan deutlich geringer (was aber auch an den vielen, vielen noch nicht vorhandenen Patches liegen kann) und auch die Akkulaufzeit hat das Upgrade positiv beeinflusst. Abzüge musste ich leider bei den (Grafik-)Treibern hinnehmen.

Bei meiner Frau konnte das Upgrade mittels manueller Unterstützung auf Kommandozeilen-Ebene über das Windows Update angestoßen und durchgeführt werden. Auch sie überzeugt das Bedienkonzept von Windows 10 mehr und freut sich über kleinere Verbesserungen (Gesamtperformance, Akkulaufzeit) und schöne(re) wechselnde Sperrbildschirm-Bilder.

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Sophienhöhle

An einem zu heißen Wochenende suchten wir Abkühlung in einer Tropfsteinhöhle in Bayreuth. Vom Parkplatz geht es einen schattigen Wanderweg zur Sophienhöhle. Nach der Besichtigung nehmen wir einen Umweg zur Burg Rabenstein, bevor wir wieder zurück zum Parkplatz schlendern.

Im Vorraum, dem Ahornloch, beginnt die Führung mit der Geschichte der Höhle und der Ausstellung des weltweit vollständigsten Höhlenbären-Skelett. In der Sophienhöhle selbst sieht man dann Elefantenohr und Bienenkorb, geht vorbei an der orientalischen Stadt und steigt einige Stufen hinab. Hier finden sich unter dem Kronleuchter die Ausgrabungsstätte der Höhlenbärenknochen. Im zweiten Abschnitt sehen wir zunächst viele Sinterfahnen, teilweise mit Algenbewuchs. Eine besonders markante Formation wird uns als Reichsadler vorgestellt. Außerdem befindet sich hier der Millionär, ein Stalagmit mit über zwei Meter Durchmesser und Höhe. Seinen Namen verdankt er dem geschätzten Alter (über eine Million Jahre), aber nach neusten Erkenntnisse ist er weit jünger: nur etwa 40.000 Jahre. Im dritten und letzten Bereich wird das Schachbrett mittels Lichtspiel in Szene gesetzt.

Flora am Wegesrandoben Elefantenohr, unten BienenkorbHöhlenbär-SkelettKronleuchterMillionärOrientalische StadtReichsadlerSchachbrettSinterfahne mit Algenbewuchs

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Abschied von ICQ

Eigentlich gehöre ich mit meiner niedrigen achtstelligen (und einer sechsstelligen) ICQ-Nummer zum Urgestein des Internets. Während anfangs der ICQ-Client - auch mangels Alternative - somit zu Standard-Installation für meinen PC gehörte, wechselte ich mit Trillian vom offiziellen Client weg. (Beziehungsweise ich ersetzte damit mein immer noch verwendetes ICQ 99b.) Weil es ging, erstellte ich mir auch Konten für die anderen Protokolle, verwendet wurden diese aber kaum. Lediglich mein MSN-Konto hat eine längere Haltbarkeit aufgewiesen, da es als Microsoft-Konto auch für andere Dienste herhalten konnte. (So ist es noch als Xbox-Live-Konto im Einsatz.) Außerdem habe ich mich dann zu dieser Zeit auch öfters im (eu)IRC aufgehalten. 2005 bin ich dann nach vielen verschiedenen Linux-Distributionen bei Fedora Core 4 gelandet, was dann nach und nach Windows (2000/Vista) als primäres Betriebssystem abgelöst hat. Unter anderem deswegen brauchte ich wieder einen neuen Messenger. Diesmal sollte es - dank GMX und Transports, damit also XMPP - relativ einfach sein. Jedoch hat GMX ihren XMPP-Server zum 1. Dezember 2014 abgeschalten und damit ist auch meine Zeit mit diversen Messengern zu Ende. Noch einmal umsteigen oder umstellen möchte ich nicht und in letzter Zeit hat die Verwendung sowieso stark nachgelassen. Ich vermisse zwar die Unterhaltungen mit einigen Leuten (zumeist Freunde, die ich auch schon persönlich getroffen habe), aber heutzutage genieße ich schon fast meine entschleunigte Vernetzung mit E-Mail, SMS und Telefon.

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Windows Phone vs. iPhone

Meine Frau wollte ein neues Smartphone. Ihr altes Windows Phone war ihr zu langsam geworden, der Akku hielt gerade mal noch einen halben Tag und die Apps sind angeblich deutlich schlechter als auf den Konkurrenzsystemen.
Prinzipiell war mir egal, ob es jetzt ein Android-Gerät oder ein iPhone werden sollte. Da meine Frau allerdings zu letzterem tendierte und ich mich nicht einmischen, wurde es nach etwas Recherche ein iPhone 5C.

Es ist ja bekannt, dass die Apple-Hardware in Ordnung ist, auch wenn man einen hohen Aufpreis für das Betriebssystem bezahlt. Das wird von den meisten Leuten angeblich gerne getan, da es das besteste Stück Software des Universums ist. Welchen Aufstand es ist so ein iPhone überhaupt einmal zu benutzen, das geht allerdings auf keine Kuhhaut.

Bekanntermaßen verwendet Apple immer eigene proprietäre Schnittstellen (bzw. verzichtet komplett darauf). Daher wurde gleich ein Gerät mit 32GB Speicher angeschafft; die vorhandene MicroSD-Karte konnte man ja nicht mehr weiter verwenden. Außerdem war klar, dass die SIM-Karte noch getauscht werden müsste. Als das neue Telefon also da war, musste es erst einmal an die Steckdose. Nach kurzer Zeit konnte man es Einschalten und es begrüßte uns mit der Einrichtung. Ohne SIM-Karte geht es hier aber nicht weiter. Wir besuchten also zunächst den nächsten Mobilfunkshop um eine passende Karte zu bekommen. Dort konnten wir das Telefon dann aber auch nicht gleich benutzen, weil zusätzlich ein WLAN benötigt wird. Wieder zuhause sind wir dann über den ersten Schritt der Telefonaktivierung hinaus gekommen. Es folgte die zwingende Einrichtung der AppleID. Dabei fiel mir zum ersten Mal auf, dass die Bildschirmtastatur am iPhone immer Großbuchstaben anzeigt, auch wenn tatsächlich Kleinbuchstaben getippt werden. Manchmal aber auch nicht, was durch eine recht unauffällige Füllung der Shift-Taste angezeigt wird. Das System beim Windows Phone finde ich hier intuitiver. Auch dass man Sonderzeichen wie beispielsweise deutsche Umlaute in einem Zug eingeben muss, halte ich für unbequemer. Bei Beiden öffnet sich bei längerem Druck auf den Buchstaben ein Auswahlfeld mit Varianten, bei iOS muss man aber ohne den Finger vom Bildschirm zu nehmen zur Auswahl gehen und dann loslassen, während man bei Windows Phone auch den Finger vom Bildschirm nehmen kann und dann das passende Zeichen antippen. Es folgte also die Vergabe eines Passwortes, eines Telefon-Sperrcodes und die Auswahl von gleich drei unsinnigen Passwortfragen. Nachdem die Ersteinrichtung abgeschlossen war, wollte meine Frau natürlich zunächst weitere Programme installieren. Im App-Store wurde schnell etwas gefunden, aber nach Eingabe von AppleID und Passwort erst einmal mit einem Fehler quittiert. Die AppleID wäre noch nicht aktiviert. Also zuerst einmal den Bestätigungslink in der E-Mail angeklickt und ein weiterer Versuch. Nein, die AppleID wurde noch nicht im iTunes-Store verwendet. Hö? Gut, iTunes-Store geöffnet, AppleID und Passwort angegeben, Fehler: noch nicht im iTunes-Store verwendet. Ja, Scheißendreck! Okay, im Internet gesucht und haufenweise andere Leute gefunden, die das selbe Problem haben.
Lösungsmethode 1: unter iCloud-Einstellungen als Zahlungsmethode "Keine" hinterlegen. Geht nicht, da man nur Kreditkartendaten hinterlegen kann.
Lösungsmethode 2: auf appleid.apple.com anmelden und Daten hinterlegen bevor man etwas runterlädt. Okay, gemacht, wieder versucht, Fehler.
Lösungsmethode 3: iTunes auf einen PC laden, dort in den Store gehen, sich mit der AppleID anmelden, mehr Daten hinterlegen, dort lässt sich als Zahlungsmethode "Keine" wählen, fertig.
Alleine dieses Prozedere, AppleID anlegen, bestätigen und aktivieren, hat dank den nicht wirklich hilfreichen und zielführenden Meldungen eine gute Stunde gedauert. Wenn ich dagegen eben das Windows Phone nehme: man muss es nicht aktivieren, man kann es einschalten und auch ohne SIM-Karte/WLAN eingeschränkt nutzen; die Erstellung eines Kontos ist fast optional* und ungleich einfacher.
Immerhin, nach diesen Anlaufschwierigkeiten scheint es tatsächlich zu funktionieren.

* Die Nutzung ist eingeschränkt möglich.

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Em(a)il für dich

Am 13. November 2013 bin ich Onkel geworden. Mein Bruder schrieb mir in einer SMS "Ist ein Emil." Ich erzählte meiner Frau davon und sie fragte Warum ist es eine E-Mail? Da musste ich erst einmal laut loslachen.
Wir freuen uns jedenfalls über den gesunden und munteren Familienzuwachs.

Xiaoxue hat Emil im Arm

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