Michael Hanig

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Operation Eigenheim

Ich hatte mich mit der Eigentumswohnung in eine schwierige Ausgangssituation gebracht; fast perfekte Lage und mehr als genug Platz für mich. Für meine Frau sollte es etwas mehr werden und ein Garten wäre auch schöner als ein kleiner Balkon. Auf der Suche stellten wir allerdings schnell fest, dass es quasi nichts in der näheren Umgebung gibt und das, was angeboten wird, ist entweder unbezahlbar oder unbrauchbar.

Nachdem der Suchradius im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten immer größer gezogen wurde und wir zuletzt auch die Überlegung angestellt hatten, zusammen mit einem Arbeitskollegen zu bauen, um die Kosten erschwinglich zu halten, zeichnet sich nun ein mögliches Ende ab. In den letzten Wochen wurde viel telefoniert, geplant, kalkuliert und umdisponiert, so dass in den kommenden Wochen terminiert werden kann.

Inzwischen ist ein Notartermin für den Grundstückskauf angesetzt und die Baugenehmigung ist auch erteilt worden. Das Darlehen bei der Bank wurde beantragt und genehmigt, die Finanzierung steht also.

Nachdem der Kaufpreis bezahlt ist, haben wir unser Grundstück erst einmal grob von den dort inzwischen wuchernden Pflanzen befreit. Immer unter den neugierigen Blicken der (zukünftigen) Nachbarn gegenüber. Als wir am Schluss noch die Sträucher zum Gehsteig zurückschneiden, kommt eine ältere Dame auf uns zu und möchte wissen, wann es denn endlich los gehen würde. Ja, wir haben jetzt alles für die kommende Probebohrungen vorbereitet, gegen Ende August sollte dann die Kellerbaufirma sich ein Bild vor Ort machen und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Ob wir uns Sorgen machen würden wegen der Parkplatzsituation in der Straße? Nein, wir haben eine Garage und einen Stellplatz davor geplant.

Inzwischen haben wir einen Tag damit verbracht die Elektro-Installation und die meisten Ausbauteile zu bemustern. Es fehlt noch Sanitär und Fliesen sowie Bodenbeläge. Letztere werden wir aber sowieso erst aussuchen, wenn der Rohbau steht.

Es hat jetzt doch länger gedauert als gedacht. Zwischen Planung, Genehmigung, Kauf und Baubeginn liegen schon fast fünf Monate. Jetzt sollen allerdings diese Woche (KW 41/17) die Erdarbeiten für den Keller erledigt werden.

So langsam nimmt die Baustelle Gestalt an. Der Keller steht und kann nun "verbuddelt" werden, danach geht es weiter mit der Erstellung der Bodenplatte und dem Fundament für die Garage. Idealerweise kann diese geliefert werden, bevor der restliche Rohbau steht.

Inzwischen ist die Bodenplatte und das Fundament für die Garage fertiggestellt. Jetzt sollte der Autoschuppen geliefert werden, bevor das Haus den Arbeitsraum einschränkt. Wir rechnen mit der Lieferung bis Ende November, so dass Anfang Dezember der Rohbau gestellt werden kann.

Vor dem Jahreswechsel konnten noch die Fenster eingesetzt und die Außendämmung angebracht werden. Es fehlt noch der Putz und Anstrich, aber damit steht dem Innenausbau nun nichts mehr im Wege.

Fortsetzung folgt ...

Blick auf das GrundstückBlick auf das GrundstückBaugrube für KellerBaugrube für KellerDie Kellerwände stehen auf dem FundamentDie Kellertreppe wird per Kran eingehobenDer Keller steht, es folgen abschließende Arbeiten und die BodenplatteDämmung am Keller angebrachtBlick in den KellerFundament für die GarageBodenplatte fertiggestelltDie Garage ist an ihrem PlatzEin Haus entstehtDer Rohbau stehtDie Haustüre wartet in der Garage auf den EinsatzFenster sind eingesetzt und Außendämmung ist angebracht

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Spiele 2016

Nachdem ich im Februar meinen 7 Jahre alten Spiele-PC durch ein neueres Modell ersetzt habe, habe ich zunächst einige ältere und neuere Titel dafür in Angriff genommen. So richtig fesseln konnte mich dann aber nur Tokyo Mirage Sessions #FE auf der Wii U in das ich inzwischen über 100 Spielstunden gesteckt habe.

Die alphabetisch sortierte Kauf-/Spiel-Liste für dieses Jahr:

Meine Spiele 2015.

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Unblogging

Ganz offensichtlich bin ich nicht der Typ für ein normales Weblog. Deshalb hier wieder ein ganz individueller Ansatz.

Anstatt zu versuchen irgendeine Software für mich anzupassen, schreibe ich die Seiten komplett selbst.
Vor allem stört mich bei den Standard-Formaten, dass die Texte zu sehr mit einem Datum verknüpft sind. Hier werde ich gegebenenfalls auch ältere Texte noch einmal erweitern oder korrigieren. Ich hoffe damit insgesamt längere Texte zu haben, die möglichst aktuell sind, auch wenn das Thema schon etwas angestaubt ist.
Die grundlegende Funktionalität ist bereits vorhanden. Weiter ist für mich geplant die Texte mit ein paar Bildern ausschmücken zu können und eine Kommentarfunktion für Gäste. Bis es so weit ist, kann man mir übers missing Forum Nachrichten zukommen lassen. Kommentare können nun auch abgegeben und gelesen werden. Das Captcha lässt sich durch genaues hinsehen (Tipp: Bild-URL anschauen) oder Quelltextlesen lösen, außerdem kann man es sogar mit etwas Geschick umgehen. Da es eine Einzellösung ist, hoffe ich einmal, dass die Spambots das nicht können. Daneben ist noch die Angabe eines Namens und des eigentlichen Kommentars notwendig. Die E-Mail-Adresse ist optional und wird lediglich zur Anzeige des Gravatars benötigt. Der Bildupload und die Galerie sind nun ebenfalls fertiggestellt und (ein bisschen) getestet.

Bereits um die Jahrtausendwende hatte ich meine eigene kleine Netzpräsenz mit Neuigkeiten auf der Startseite. (Mal davon abgesehen, dass es kaum relevante und sehr kurze Textabschnitte waren - sozusagen das Twitter unter den Weblogs - war das vermutlich der geistige Vorgänger.) Es folgte eine etwas komplexere Seite mit PHP und Textdateien als Datenbankersatz, weil mir damals schon die ganzen Weblog-Software zu gleich aussahen. Mit BLOG:CMS kam die erste halbwegs professionelle Software zum Einsatz, wurde aber ziemlich bald als zu komplex wieder verworfen. Dadurch kam ich aber zu meiner Forum-Software punBB, die ich heute noch einsetze und sogar lange Zeit als Weblog geführt habe. Schlussendlich habe ich noch einen Abstecher über Serendipity gemacht, bevor ich mich entschlossen habe, alles wieder über den Haufen zu werden und mein eigenes Ding zu drehen.

Für mich wichtig: Valid XHTML 1.0 Strict auch wenn mir ab und zu kleinere Fehler unterlaufen, die ich versuche schnellstmöglich zu beheben und ich stets bemüht bin auch den Quelltext meiner Seiten zu verbessern und zu optimieren.
Bei den Kategorien für diese Seite habe ich mich ziemlich schnell für ein kleines Set entschieden. Mehr kann man machen, macht es in der Regel aber auch nicht besser. Unter Leben werden eher persönliche Dinge abgelegt, Reisen soll in Zukunft ein kurzer bis mittellanger Text und eine Auswahl schöner Fotos zu meinen Reisen enthalten, statt wie bisher hunderte oder gar tausende Bilder mehr oder weniger kommentarlos ins Netz zu stellen. Beim Spielen geht es um PC-Spiele oder die Konsolen, mit der Technik decke ich dann die restlichen Software-Seuchen und Hardware-Hindernisse ab. Und mehr ist dann die Nicht-Kategorie unter die der ganze Rest fällt.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Klecks Medium Orchid ...

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Gravatar Michael
Hallo, Kommentar!

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Sanifair? Beschissen!

Bislang waren mir die Anlagen relativ egal. Nach Möglichkeit fahre ich zum Pinkeln einen Parkplatz mit Toilette an, aber bei längeren Fahrten muss man auch mal Tanken, Essen oder aus anderen Gründen eine Rastanlage anfahren. Sinnvollerweise sucht man dann zuerst die sanitären Anlagen auf, damit man den nutzlosen "Wertbon" gleich wieder loswerden kann. Was gar nicht so einfach ist, denn wenn man nur tankt, kann man die 50 Cent nicht gleich verrechnen lassen. Denn trotz der Aussage von Sanifair ("Der SANIFAIR Wert-Bon – für Sie bares Geld wert.") gilt das nur für bestimmte "Partnerunternehmen" und schon mal gar nicht für die angeschlossene Tankstelle. Im Idealfall konnte ich den Bon bei einer Pressfleischbude loswerden, wo alle Preise etwa 50ct höher als bei anderen Filialen des Franchise sind. Theoretisch kann man die Bons auch sammeln und dann ein anderes überteuertes Erfrischungsgetränk oder ein paar Snacks mitnehmen. Nur darf man sich damit nicht zu lange Zeit lassen, weil die Bons verfallen (näheres regeln die ausgehängten AGB) und manche Unternehmen beschränken auch die Anzahl der Bons die sie pro Person und Einkauf entgegennehmen. Das ganze System ist also schon eher nervig.

Jetzt war ich vor einigen Monaten mal ausnahmsweise mit der Bahn unterwegs und musste in Nürnberg am Bahnhof die dortige Sanifair-Anlage benutzen. Der Preis von 1,10 Euro statt den 70 Cent an den Autobahn-Rastanlagen hätte mich fast vor diesem "Fehler" bewahrt, aber ich habe mich nötigen lassen. Jetzt hatte ich natürlich nicht vor, irgendetwas am Bahnhof zu kaufen, was ja angeblich auch kein Problem ist, weil Der SANIFAIR Wert-Bon im Wert von 50 Cent kann weiterhin bundesweit bei Einkäufen bei allen teilnehmenden Partnerunternehmen eingelöst werden. Dachte ich. Denkste! Bei bislang zwei Versuchen an Autobahn-Rastanlagen diesen DB-gebrandeten Bon loszuwerden, wurde mir gesagt, dass ich diesen hier nicht einlösen kann. Ich habe darauf hingewiesen, dass das ja auch ein Sanifair-Wert-Bon (samt Logo) ist. War den Leuten an der Kasse aber egal. Ein Mitarbeiter meinte, die würden unterschiedlich abgerechnet (dass es also eine Autobahn-Kasse und eine Bahn-Kasse gibt).
Nun gut. Bei meinen nächsten Besuchen von Sanifair werde ich nichts zahlen. Und wenn sich jemand beschwert, bekommt er einen Sanifair-Wert-Bon. Ist ja quasi bares Geld.

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pinih Icognito-Tabelle

Einfach schneller? 100 Mbit/s und Folgen

Mein Internetanbieter Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) überraschte mich mit der Ankündigung mir für sechs Monate schnelleres Internet zu schenken. Keine automatische kostenpflichtige Verlängerung, keine Änderung an den sonstigen Vertragsbedingungen. Ich stelle mich beim Klick auf "Jetzt aktivieren" auf ein kompliziertes Prozedere ein, doch stattdessen bekam ich nur eine Bestätigungsseite; mein Modem würde sich demnächst neu starten und ab dann stünde mir die neue Bandbreite zur Verfügung.

Als ich am Abend zuhause ankam, wollte ich natürlich erst einmal prüfen, ob sich etwas getan hat. Ein kurzer Geschwindigkeitstest lieferte aber noch die bekannten Daten. Am nächsten Tag war das dann aber schon anders: Download bei knapp 50 Mbit/s, Upload bei fast 6 Mbit/s. Das ist zwar weniger als erhofft/versprochen, aber immer noch eine kostenlose Verdoppelung; und einem geschenkten Gaul ...
Den nächsten Dämpfer hatte ich aber vor kurzen, als ich einen größeren Download durchgeführt habe. Der wurde wie erwartet mit knapp 6 MB/s statt 3 MB/s vorangetrieben, allerdings hatte ich Probleme nebenher zu surfen und auch das WLAN war instabil bis gar nicht mehr verfügbar. Ich versuchte deswegen auf den Router zuzugreifen, kam aber nicht einmal auf die Anmeldeseite. Nach einem Neustart durch kurzes Trennen der Stromversorgung funktionierte es wieder, aber nachdem der Download wieder in Schwung gekommen war, war die Verbindung wie das WLAN wieder tot. Eine kurze Internetrecherche bestätigte meinen Verdacht: der Linksys WRT54GL war einfach überlastet. Je höher die Datenraten am WAN-Port sind, desto mehr wird die CPU belastet. Zwar lässt sich mit einer Übertaktung (von 200 Mhz auf 250 Mhz) und diversen QoS-Einstellungen das Problem etwas abmildern, jedoch muss ich mich wohl langsam aber sicher nach einem neueren Gerät umschauen. Sachdienliche Hinweise werden in den Kommentaren gerne gesehen.

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