Michael Hanig

Bild

Leben (3)
Reisen (9)
Spielen (7)
Technik (8)
und mehr (3)

Hochzeit

Am 2. Oktober 2013 war es für mich so weit: es wurde (zumindest einmal standesamtlich) geheiratet. Da meine Frau den weiten Weg aus China gemacht hat, waren die Vorbereitungen hierfür schon ziemlich aufwendig. Am 2. Mai 2014 wurde auch noch mit größerer Feier kirchlich geheiratet.

Neben meinen Eltern waren zur Trauung noch Jingjing als Dolmetscherin, sowie meine Schwester Manuela und mein Bruder Andreas anwesend.
Das Datum liegt zwischen dem chinesischen Nationalfeiertag (1.10.) und dem deutschen Nationalfeiertag (3.10.), was einerseits mehr dem Zufall zu schulden ist, andererseits aber sehr passend. Ursprünglich war nämlich geplant bereits zum Qixi Festival (13 August 2013) das Ja-Wort zu geben, aber alleine wegen der Menge an Dokumenten, die beschafft, beglaubigt, übersetzt, überbeglaubigt, eingereicht, genehmigt und was-weiß-ich werden mussten, konnte dieser Termin nicht eingehalten werden.

Zur kirchlichen Trauung sind die beiden Schwestern meiner Frau aus China und Australien angereist. Leider konnten ihre Eltern und anderen Verwandten nicht dabei sein.
Nach der Kirche ging es ins Kesselhaus Schorndorf, wo wir bis in die frühen Morgenstunden zusammengesessen sind und gefeiert haben.

Standesamt (Ja-Wort)Standesamt (verheiratet)Familie vor dem StandesamtNachtischAuf der Alten Mainbrücke mit Blick auf die Festung MarienbergTrauringeSingen in der KircheRingtauschSegnungBild mit Xiaoxues SchwesternGruppenfoto nach dem GottesdienstAnschnitt der HochzeitstorteGeschenkeBrautstraußwurf

Neuen Kommentar verfassen


txbiw Icognito-Tabelle

Intelligente Telefonie und mobiles Internet

Mein erstes Mobiltelefon, ein Nokia 3310, habe ich mir relativ spät zugelegt. Damals ging es hauptsächlich ums Telefonieren und manchmal eine kurze Nachricht zu schreiben. Trotzdem (oder gerade deswegen) konnte ich mich nicht mit T9 anfreunden. Zwei Jahre später gab es die Lösung der Textprobleme in Form des Nokia 5510. Leider war das Eingeben von normalen Telefonnummern erschwert. Als dann das Nokia 6800 herauskam, welches beide Welten vereinte, war ich Feuer und Flamme und benutzte es eine lange Zeit.
Seit dem ersten Telefon mit Hardware-Tastatur wollte ich so etwas nicht wieder missen. Mein erstes "intelligentes" Telefon war das Samsung SGH-F700V alias Qbowl. Eigentlich wollte ich eines mit QWERTY-Tastatur aber ich bekam eine AZERTY-Tastatur geliefert. Trotzdem konnte ich damit noch viel schneller tippen als mit der Bildschirmtastatur. Vermutlich hätte ich damit auch länger eine Freude gehabt, aber bereits im ersten Winter zierte ein unschöner Riss den Bildschirm. Glücklicherweise wurde kurze Zeit später das Nokia N900 vorgestellt, das natürlich alles, was ich bisher hatte, in den Schatten stellte. Hardware-Tastatur, Touchscreen, WLAN, GPS und ein sehr offenes Betriebssystem Maemo mit richtigem Multitasking. So weit, so super. Das sollte es werden. Natürlich hat es auch Nachteile, wie zum Beispiel eine geringe Akkulaufzeit. Man kann ja nicht alles haben. Außerdem lässt sich der Akku wechseln.

Nun sind schon wieder einige Jahre ins Land gegangen und ab und zu werde ich gefragt, welches Gerät denn der Nachfolger sein soll. Das Problem ist, dass es quasi keinen Nachfolger gibt. Trotzdem hat mich die Frage beschäftigt und ich würde im Moment meine Ansprüche folgendermaßen definieren:

Eigentlich gar nicht so anspruchsvoll, oder? Ich würde sogar zu einem Lumia tendieren, aber habe kürzlich gelesen, dass der Kalender in Windows Phone eher schwach ist.
Noch ein paar Ergänzungen zur Liste:
Was erwarte ich vom Kalender? Es muss in jedem Fall eine Monats- und eine Tagesansicht geben. Termine sollten sich in unterschiedliche Kategorien eintragen lassen und wiederholbar sein. (Beispielsweise zweiwöchentlich; super wären komplexere Regeln wie z.B. jeden Mittwoch außer Feiertags. Für letzteres wäre es schön eine Schnittstelle zu haben, um bewegliche Feiertage oder Schulferien berücksichtigen zu können.) Aktuell anstehende Termine sollten bereits auf dem Sperrbildschirm einzusehen sein (vgl. auch anpassbarer Lockscreen), spätestens aber auf dem Homescreen in einer Übersicht angezeigt werden.
Der Browser sollte auch bei komplexeren Seiten nicht schlapp machen und sich einigermaßen flüssig bedienen lassen. Im Zweifelsfall wäre die Möglichkeit sich Opera Mobile (Classic) installieren zu können ausreichend.
Für die Navigation wäre es natürlich schön lange aktuelle Kartendaten zu haben. Ansonsten soll es mich nur unaufdringlich an mein Ziel lotsen.
Skype und XMPP sind eher "nice-to-have", wobei ich das wenn es gut funktioniert gerne nutze.
Der Media-Player muss mindestens mit meinem Mischmasch aus MP3, OGG und FLAC zurechtkommen. Außerdem sollte er sich auf Wunsch auch im Sperrbildschirm bedienen lassen (vgl. auch anpassbarer Lockscreen) oder zumindest ein paar Informationen anzeigen können.

Wegen einem entsprechenden Angebot ist es jetzt (Februar 2014) ein Nokia Lumia 625 geworden.
Es gibt leider einige Dinge, die für sich Kleinigkeiten sind, aber in der Summe doch recht nervig. So ist der Kalender nicht nur eher mäßig, sondern kann auch nur unzureichend ersetzt werden, weil es eben Restriktionen durch das Betriebssystem gibt. Es ist mir schleierhaft, wie es bald vier Versionen von Windows Phone geben kann und der Kalender immer noch so rudimentär ist wie er ist. WLAN und Browser sind in Ordnung, E-Mail funktioniert nach einer etwas komplizierteren Einrichtung ebenso. Die Navigation konnte ich wegen fehlender Micro-SIM-Karte noch nicht ausprobieren. Dafür hielt der Akku bislang locker 72 Stunden durch. Skype ist vorhanden, für XMPP suche ich noch nach einem passenden Programm. Die Kamera ist deutlich schwächer als ich vom N900 gewohnt bin. Dafür funktioniert der Zugriff auf SD-Karte und Telefonspeicher über USB.
Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass trotz des von Haus aus schlichten Kachel-Designs jedes Programm Icons nach Lust und Laune haben kann. Weniger schlimm sind hierbei die Farb-Akzente als tatsächlich vielfarbige Bilder mit Farbverläufen und ähnlichem Quatsch.

Inzwischen ist auch das Update auf Windows Phone 8.1 angekommen. Damit wurden einige Kleinigkeiten, zum Beispiel bei der Kalenderansicht, geändert, die sich im Großen und Ganzen positiv auf das System ausgewirkt haben. Allerdings wurde der Internet Explorer eindeutig verschlimmbessert und auch der Store zickt in letzter Zeit etwas mehr.
An die Bildschirmtastatur werden ich mich wohl auch nie gewöhnen. Es ist so langsam und ungenau und anstrengend mehr als zwei Sätze zu schreiben.

Leider wird es entgegen anderslautender Meldungen von Microsoft doch kein Upgrade auf Windows 10 Mobile für mein Lumia 625 geben. Damit wird auch schon nach guten zwei Jahren nach Kauf die Unterstützung quasi eingestellt.

Update: Nach etwas mehr als zwei Jahren spielt der Touchscreen/Digitizer verrückt und das Telefon ist nahezu unbrauchbar. Es fing damit an, dass es auf Eingaben überhaupt nicht mehr reagiert hat, dann hatte es "Lähmungen", so dass beispielsweise ein Tastendruck auf "i"/"k"/"m" nicht oder als "u"/"j"/"n" oder "o"/"l"/"." registriert wurde. Das konnte ich noch umgehen, indem ich das Telefon nicht hochkant sondern quer gehalten habe (womit die tote Zone außerhalb der Bildschirmtastatur lag). Zwischendurch ging dann wieder alles normal mit gelegentlichen Aussetzern. Kürzlich hat es aber angefangen Phantomeingaben zu erzeugen, das heißt der Bildschirminhalt springt wild umher weil zufällige Klicks und Swipes erzeugt werden.

Update: Da Microsoft Windows Phone zu Grabe trägt, bin ich Mitte des Jahres (2016) auf einen Androiden, namentlich das Moto G4, gewechselt. Die Hardware ist, soweit ich das bislang beurteilen kann, wieder top. Jedoch mag die Software nicht so wirklich überzeugen. Ja, im Google Play Store gibt es drölftausend Apps mehr, aber es fehlt mir doch die eine oder andere Anwendung bzw. die (massenweise angebotenen) Alternativen taugen / überzeugen mich nicht. Auf der anderen Seite gibt es einiges, das es eben nicht für Windows Phone gab. Am schlimmsten sind aber die Macken der Standard-Programme. Sporadisch tauchen in meinen Kontakten "(Kein Name)"-Kontakte auf, die weder Telefonnummer noch E-Mail-Adresse haben. Einstellungen wie Klingelton und Favoriten werden vergessen, im Kalender werden Einträge, die ich noch mit Windows Phone gemacht habe und über Exchange synchronisiert werden manchmal gar nicht, doppelt oder dreifach angezeigt und die Geburtstage um bis zu 22 Stunden verschoben. Der Android-Geburtstagskalender zeigt dagegen gar nichts an. Die Mail-App zeigt UTF-8-codierte E-Mails fehlerhaft an und friert ein, wenn eine längere Text-E-Mail geöffnet werden soll. Wenn ich Musik höre und eine Nachricht bekomme, wird das aktuelle Lied leiser, dann wieder normal laut und erst dann bimmelt der Nachrichtenton los. So bringt das natürlich gar nichts.
Apropos bringt gar nichts: Ich hatte die SD-Karte am Anfang als internen Speicher formatiert, weil ich geglaubt hatte, damit eine große Speicherpartition zu haben statt zwei kleinen. Es hat sich herausgestellt, dass sich Apps zwar auf die SD-Karte installieren (die immer noch als SD-Karte geführt wird), aber alle Daten (Bilder, Musik, etc.) im internen Speicher abgelegt werden. Weil aber die SD-Karte als interner Speicher formatiert war, konnte ich die Daten nicht darauf verschieben. Statt mehr Platz zu haben, wird der vorhandene Speicher künstlich verknappt. Um das zu beheben musste ich also alle installierten Apps auf den internen Speicher verschieben (was glücklicherweise bei den meisten geklappt hat), die SD-Karte wieder als Wechseldatenträger formatieren und dann die Daten auf die SD-Karte schieben, was gar nicht so einfach ist, weil Android keinen vernünftigen Dateimanager hat. (Ich habe es dann über den PC erledigt.) Jetzt kann ich auch beispielsweise bei der Kamera angeben, dass Bilder auf der SD-Karte gespeichert werden sollen.

Bisheriger Laufzeitrekord; fast fünf Tage

Neuen Kommentar verfassen


otukd Icognito-Tabelle

Google Müll

Ich weiß nicht mehr genau, ob ich meinen Google(-Mail)-Account wegen IMAP angelegt habe oder ob ich für einen anderen Google-Dienst ein Konto eröffnet habe. Es war jedenfalls nach dem Einladungs-Hype und so wirklich genutzt habe ich Gmail nicht. Zum Einen weil meine Hauptadresse seit Ewigkeiten bei GMX ist, zum Anderen weil Google es einem ziemlich schwer macht den Dienst zu nutzen. Nachrichten mit Anhängen (oder bestimmten Links) werden nicht zugestellt bzw. lassen sich gar nicht erst verschicken. Doch auf meiner letzten Reise hat Google selbst das noch überboten: ich durfte mich nicht einmal mehr anmelden, weil ich im Vereinigten Königreich unterwegs war. Der größte Witz an der Geschichte ist dann, dass ich zwar eine SMS über den verhinderten potentiellen Missbrauch meines E-Mail-Kontos bekam, aber mir keine Möglichkeit geboten wurde mich mittels Zwei-Faktor-Authentisierung anzumelden. Stattdessen bekam ich lediglich einen Link zur FAQ, die mich informierte, was es mit der Ablehnung auf sich hat.
Neben Google-Mail habe ich mir die Webmaster-Tools und Google+ angeschaut. Beides wurde zuletzt immer weniger bis gar nicht mehr genutzt. Andere Dienste sind entweder auch ohne Anmeldung nutzbar (z.B. Suche, YouTube) oder wurden von mir überhaupt noch nie verwendet.
Als letzte Konsequenz habe ich nun mein Google-Konto gelöscht.

Neuen Kommentar verfassen


xmsan Icognito-Tabelle

Einfach schneller? 100 Mbit/s und Folgen

Mein Internetanbieter Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) überraschte mich mit der Ankündigung mir für sechs Monate schnelleres Internet zu schenken. Keine automatische kostenpflichtige Verlängerung, keine Änderung an den sonstigen Vertragsbedingungen. Ich stelle mich beim Klick auf "Jetzt aktivieren" auf ein kompliziertes Prozedere ein, doch stattdessen bekam ich nur eine Bestätigungsseite; mein Modem würde sich demnächst neu starten und ab dann stünde mir die neue Bandbreite zur Verfügung.

Als ich am Abend zuhause ankam, wollte ich natürlich erst einmal prüfen, ob sich etwas getan hat. Ein kurzer Geschwindigkeitstest lieferte aber noch die bekannten Daten. Am nächsten Tag war das dann aber schon anders: Download bei knapp 50 Mbit/s, Upload bei fast 6 Mbit/s. Das ist zwar weniger als erhofft/versprochen, aber immer noch eine kostenlose Verdoppelung; und einem geschenkten Gaul ...
Den nächsten Dämpfer hatte ich aber vor kurzen, als ich einen größeren Download durchgeführt habe. Der wurde wie erwartet mit knapp 6 MB/s statt 3 MB/s vorangetrieben, allerdings hatte ich Probleme nebenher zu surfen und auch das WLAN war instabil bis gar nicht mehr verfügbar. Ich versuchte deswegen auf den Router zuzugreifen, kam aber nicht einmal auf die Anmeldeseite. Nach einem Neustart durch kurzes Trennen der Stromversorgung funktionierte es wieder, aber nachdem der Download wieder in Schwung gekommen war, war die Verbindung wie das WLAN wieder tot. Eine kurze Internetrecherche bestätigte meinen Verdacht: der Linksys WRT54GL war einfach überlastet. Je höher die Datenraten am WAN-Port sind, desto mehr wird die CPU belastet. Zwar lässt sich mit einer Übertaktung (von 200 Mhz auf 250 Mhz) und diversen QoS-Einstellungen das Problem etwas abmildern, jedoch muss ich mich wohl langsam aber sicher nach einem neueren Gerät umschauen. Sachdienliche Hinweise werden in den Kommentaren gerne gesehen.

Neuen Kommentar verfassen


sxxwy Icognito-Tabelle

Irland

Über Ostern hatten wir einen Urlaub auf der Grünen Insel gebucht. Eigentlich dachten wir, dass meine Frau mit ihrer Niederlassungserlaubnis problemlos innerhalb der EU reisen kann, aber wir wurden eines besseren belehrt.

Die Frage, ob ein Visum für die Reise nach Irland benötigt würde, quälte uns ein paar Tage vor dem Abflug. Zunächst versuchte ich die Antwort in den weiten des Internet zu finden, bekam aber nicht eine, sondern fünf verschiedene. Ich fand heraus, dass Irland zwar in der EU ist, aber (wie Großbritannien) nicht dem Schengen-Raum angehört. Daraufhin habe ich den Reiseveranstalter trendtours kontaktiert, der mich nur an die irische Botschaft verweisen konnte. Dort erreichte ich telefonisch eine Bandansage, dass Fragen zu Visa nicht mehr telefonisch beantwortet werden. Auf der Webseite fand ich dann ein Kontaktformular für eine Anfrage per E-Mail, das allerdings auf 250 Zeichen beschränkt war. Nicht genug Platz um mein Anliegen auch nur annähernd gut genug zu beschreiben. Die Antwort, dass ein Visumantrag drei Wochen(!) zur Bearbeitung benötige, war zwar nicht das, was ich wissen wollte, aber damit war es sowieso zu spät ein Visum rechtzeitig zu bekommen. Ich erkundigte mich noch einmal, ob überhaupt ein Visum nötig sei, worauf es hieß, dass es nicht nötig ist, wenn meine Frau eine Residence card of a family member of a Union citizen habe, andernfalls aber schon. Zu guter Letzt gibt es noch das Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern in dem unter anderem steht:

§ 2 Recht auf Einreise und Aufenthalt
(1) Freizügigkeitsberechtigte Unionsbürger und ihre Familienangehörigen haben das Recht auf Einreise und Aufenthalt nach Maßgabe dieses Gesetzes.
...
(4) Unionsbürger bedürfen für die Einreise keines Visums und für den Aufenthalt keines Aufenthaltstitels. Familienangehörige, die nicht Unionsbürger sind, bedürfen für die Einreise eines Visums nach den Bestimmungen für Ausländer, für die das Aufenthaltsgesetz gilt. Der Besitz einer gültigen Aufenthaltskarte, auch der eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, entbindet nach Artikel 5 Abs. 2 der Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über das Recht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten und zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1612/68 und zur Aufhebung der Richtlinien 64/221/EWG, 68/360/EWG, 73/148/EWG, 75/34/EWG, 75/35/EWG, 90/364/EWG, 90/365/EWG und 93/96/EWG (ABl. EU Nr. L 229 S. 35) von der Visumpflicht.

Alles klar?
Da es sowieso zu spät war ein Visum zu beantragen und ich schon einen halben Tag lang Dokumente gelesen habe, die auf Richtlinien querverweisen, die auf Staatsverträge verweisen, welche nur noch mehr Verwirrung statt Klarheit schafften, ging es am Reisetag mit gemischten Gefühlen zum Flughafen.
Am Check-In-Schalter wurde natürlich zunächst nach einem Visum gesucht, aber nachdem ich meine Recherche-Ergebnisse vorgelegt hatte und noch die Bundespolizei befragt wurde, hieß es, dass alles in Ordnung sei. Selbstverständlich waren die Grenzbeamten in Irland anderer Meinung und erklärten, dass wir uns nicht auf den Freedom of Movement Act/EU berufen können, weil ich als Deutscher in Deutschland lebe und dieser nur greift, wenn man nicht in dem EU-Land lebt, in dem man Bürger ist. (Also wenn ich als Deutscher in Österreich oder Frankreich wohnen würden, bräuchte meine Frau kein Visum für die Einreise nach Irland, da ich in Deutschland lebe aber schon. Ist die EU nicht toll?) Immerhin, wir bekamen einen Visum-Stempel und konnten unseren Urlaub beginnen.

Zunächst ging es nach einem Fáilte! der Reiseleiterin mit dem Bus ins Lucan Spa Hotel in der Nähe von Dublin. Den freien Nachmittag verbrachten wir mit einem ersten Erkundungsspaziergang von Dublins Innenstadt. Dabei ging es vorbei an der Temple Bar, Dublin Castle und der Christchurch Cathedral.
Am nächsten Tag sollte es mit dem Bus nach Lisdoonvarna gehen, zuvor machten wir aber noch eine kleine Stadtrundfahrt in Dublin mit Stopps im Phoenix Park und dem National Museum of Ireland. Auf dem Weg ins Hydro Hotel in Lisdoonvarna besichtigten wir noch den irischen schiefen Turm von Kilmacduagh Monastery und wagten einen Blick von den Cliffs of Moher.
Am zweiten Tag ging es nach Kylemore Abbey und in die viktorianischen Gärten.
Den dritten Tag verbrachten wir mit einem Schiffs-Ausflug auf dem Fluss Shannon und Lough Derg, sowie einer kleinen Wanderung um Lisdoonvarna.
Am vierten Tag konnten wir ausschlafen, besichtigten das berühmte Burren Smokehouse und kauften natürlich auch etwas geräucherten Lachs ein. Am Nachmittag ging es dann noch zum Bunratty Castle. Den Abschluss des Tages bildete der irische Abend im Hotel.
Tags darauf ging es zum Loop Head Lighthouse und auf eine zweistündige Wanderung an den Cliffs of Moher entlang.
Bevor es wieder zurück nach Dublin geht, schauen wir uns noch eine Tropfsteinhöhle im Aillwee Cave an und decken uns mit ursprünglichem irischen Whisky und lokalen Käsespezialitäten ein.
Die Rückreise nach Deutschland verläuft relativ unspektakulär, aber mit 1,5 Stunden Verspätung des Fliegers, so dass wir unsere Wohnung erst am Abend erreichen.

Lucan Spa HotelZugang zum Dublin CastleChristchurch CathedralChristchurch CathedralBunte Türen in DublinPapst-Kreuz im Phoenix ParkHalf-Penny-BridgeZollgebäude in DublinMillennium Spire (der weltgrößte Zahnstocher)St. Patricks CathedralKilmacduagh MonasteryO`Brien`s TowerPeacockes HotelBlick vom AussichtsturmPause mit irischem KaffeeKylemore AbbeyGothic BügeleisensteinViktorianischer Mauergarten mit Blick auf das Gärtnerhaus; im Vordergrund sind die Reste der alten Gewächshäuser zu sehenAusblick auf einen Berg mit Irlands schönstem Unkraut vom Loch DergKillaloe-Brücke vom Fluss ShannonBunratty CastleFruchtbarkeitsstein in der FensternischeBlumen im MauergartenLoop Head LighthouseBlick vom LeuchtturmEin kurzer Zwischenstopp auf einer typischen irischen LandstraßeBlick von den KlippenMittagspause in einem weiteren MauergartenWanderung entlang der Cliffs of MoherUnser Wanderführer posiert mit der irischen FlaggeWanderung entlang der Cliffs of MoherWanderung entlang der Cliffs of MoherWanderung entlang der Cliffs of MoherWanderung entlang der Cliffs of MoherAillwee CaveDer WasserfallDie KarottenRegenwasser fließt durch die Höhle

Neuen Kommentar verfassen


omazi Icognito-Tabelle

« ¦ »

Diese Seiten werden verlinkt von ... forum.missingno.de ... www.google.de ... com.google.android.googlequicksearchbox ... www.bing.com ... www.baidu.com

© 2013-2015