Michael Hanig

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Abschied von ICQ

Eigentlich gehöre ich mit meiner niedrigen achtstelligen (und einer sechsstelligen) ICQ-Nummer zum Urgestein des Internets. Während anfangs der ICQ-Client - auch mangels Alternative - somit zu Standard-Installation für meinen PC gehörte, wechselte ich mit Trillian vom offiziellen Client weg. (Beziehungsweise ich ersetzte damit mein immer noch verwendetes ICQ 99b.) Weil es ging, erstellte ich mir auch Konten für die anderen Protokolle, verwendet wurden diese aber kaum. Lediglich mein MSN-Konto hat eine längere Haltbarkeit aufgewiesen, da es als Microsoft-Konto auch für andere Dienste herhalten konnte. (So ist es noch als Xbox-Live-Konto im Einsatz.) Außerdem habe ich mich dann zu dieser Zeit auch öfters im (eu)IRC aufgehalten. 2005 bin ich dann nach vielen verschiedenen Linux-Distributionen bei Fedora Core 4 gelandet, was dann nach und nach Windows (2000/Vista) als primäres Betriebssystem abgelöst hat. Unter anderem deswegen brauchte ich wieder einen neuen Messenger. Diesmal sollte es - dank GMX und Transports, damit also XMPP - relativ einfach sein. Jedoch hat GMX ihren XMPP-Server zum 1. Dezember 2014 abgeschalten und damit ist auch meine Zeit mit diversen Messengern zu Ende. Noch einmal umsteigen oder umstellen möchte ich nicht und in letzter Zeit hat die Verwendung sowieso stark nachgelassen. Ich vermisse zwar die Unterhaltungen mit einigen Leuten (zumeist Freunde, die ich auch schon persönlich getroffen habe), aber heutzutage genieße ich schon fast meine entschleunigte Vernetzung mit E-Mail, SMS und Telefon.

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Tropical Islands

11. November, 18 Uhr, Deutschland: 26°C Lufttemperatur und 66% Luftfeuchtigkeit, Willkommen im Urwald.
Nachdem wir unser Premium-Zelt bezogen und uns überflüssiger Kleidung entledigt haben, geht es zur Abkühlung eine Runde ins 31°C kalte Wasser, bevor wir zu Abend essen und für den neuen Tag Kräfte sammeln.
Nach der eher kurzen Nacht, geht es zunächst zum Frühstücksbuffet, um uns für den Tag zu stärken. Danach bummeln wir zunächst durch die kleine Einkaufsstraße und erfreuen uns an überzogen hohen Preisen. Dann biegen wir ab zur Regenwald-Expedition. Der Weg schlängelt sich durch Flora und Fauna, bis wir an einem Ballon-Startplatz ankommen. Wir steigen auf und genießen die Aussicht aus 55m Höhe. Danach geht es zum Entspannen zurück zur Lagune. Nach einem späten Mittagessen ruhen wir uns im Zelt aus und machen dann den Wasserrutschenturm unsicher. Abschließend schwimmen wir noch eine Weile durch die Lagune, wonach wir mit großem Hunger zum Abendessen gehen.
Nach einer weiteren Nacht geht es am nächsten Morgen Richtung Hamburg.

Leider gibt es auch Schattenseiten des tropischen Kurzurlaubs. So beschränkt sich die Ausstattung des Premium-Zeltes auf eine Lampe (oder eher Funzel). Da für das Licht sowieso eine elektrische Leitung gelegt ist, fragt man sich, warum an einer extra Steckdose gespart wurde. Wir haben uns damit beholfen die Lampe nachts auszustecken um das stromfressende Smartphone laden zu können. Vor allem für den verlangten Preis unangemessen.
An ausreichend erreichbare Waschräume hat man auch nicht wirklich gedacht, so dass man die Morgen- und Abendpflege an einem der beiden Handwaschbecken auf den Toiletten erledigen musste. Die Duschen haben ihre besten Zeiten bereits hinter sich. Zwar sauber, aber teilweise eben defekt oder zumindest beschädigten Armaturen.
Die einzig ordentlichen Verstauungsmöglichkeiten bieten Schließfächer, die zwar nahe des Ein- bzw. Ausgangs vorhanden sind, damit aber genau an der gegenüberliegenden Seite des Indoor-Zeltplatzes liegen.
Insgesamt macht das ganze oftmals den Eindruck eines überdimensionierten Hallenbades statt eines tropischen Inselparadieses.

Tropical IslandsPremium-Zelt (innen)links ein asiatisches Restaurant, rechts ein BallonLädenModell der Tropical-Islands-Halle"Expedition" durch den Regenwaldwobei der Regenwald mehr ein Park istüber den Dingen schwebendneben Pflanzen gibt es auch einige Vögel und andere Eidechsen zu bestaunenWasserrutschenturm

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Einfach schneller? 100 Mbit/s und Folgen

Mein Internetanbieter Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) überraschte mich mit der Ankündigung mir für sechs Monate schnelleres Internet zu schenken. Keine automatische kostenpflichtige Verlängerung, keine Änderung an den sonstigen Vertragsbedingungen. Ich stelle mich beim Klick auf "Jetzt aktivieren" auf ein kompliziertes Prozedere ein, doch stattdessen bekam ich nur eine Bestätigungsseite; mein Modem würde sich demnächst neu starten und ab dann stünde mir die neue Bandbreite zur Verfügung.

Als ich am Abend zuhause ankam, wollte ich natürlich erst einmal prüfen, ob sich etwas getan hat. Ein kurzer Geschwindigkeitstest lieferte aber noch die bekannten Daten. Am nächsten Tag war das dann aber schon anders: Download bei knapp 50 Mbit/s, Upload bei fast 6 Mbit/s. Das ist zwar weniger als erhofft/versprochen, aber immer noch eine kostenlose Verdoppelung; und einem geschenkten Gaul ...
Den nächsten Dämpfer hatte ich aber vor kurzen, als ich einen größeren Download durchgeführt habe. Der wurde wie erwartet mit knapp 6 MB/s statt 3 MB/s vorangetrieben, allerdings hatte ich Probleme nebenher zu surfen und auch das WLAN war instabil bis gar nicht mehr verfügbar. Ich versuchte deswegen auf den Router zuzugreifen, kam aber nicht einmal auf die Anmeldeseite. Nach einem Neustart durch kurzes Trennen der Stromversorgung funktionierte es wieder, aber nachdem der Download wieder in Schwung gekommen war, war die Verbindung wie das WLAN wieder tot. Eine kurze Internetrecherche bestätigte meinen Verdacht: der Linksys WRT54GL war einfach überlastet. Je höher die Datenraten am WAN-Port sind, desto mehr wird die CPU belastet. Zwar lässt sich mit einer Übertaktung (von 200 Mhz auf 250 Mhz) und diversen QoS-Einstellungen das Problem etwas abmildern, jedoch muss ich mich wohl langsam aber sicher nach einem neueren Gerät umschauen. Sachdienliche Hinweise werden in den Kommentaren gerne gesehen.

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Tesla Testfahrt

Im Rahmen meiner Arbeit komme ich mit dem einen oder anderen technischen Spielzeug in Kontakt. Im Augenblick gehört zu diesem auch ein Tesla Model S, welches ich auf eine Probefahrt nehmen konnte.

Um 11 Uhr habe ich den Wagen abgeholt, wo er laut Bordcomputer noch Energie für etwa 130 km haben sollte. Deswegen peilte ich als erstes die nächstgelegene Supercharger-Ladestelle an, die etwas über 20 km entfernt an einem Autohof zu finden ist. Auf dem Weg dorthin fuhr ich zunächst manuell und hatte natürlich die ersten Aha-Momente. Wenn man das Fahrpedal durchdrückt, wird man gleichzeitig in den Sitz gedrückt; wenn man das Fahrpedal nur antippt, beschleunigt man trotzdem ziemlich flott auf 30-50 km/h. Durch die rasche Beschleunigung und das ruhige Fahren, wird man sehr oft vom Auto angepiepst, weil man die zulässige Höchstgeschwindigkeit übertreten hat. Dieses Feedback ist zwar etwas nervig, aber wohl notwendig. Nimmt man den Fuß vom Pedal, bremst der Tesla alleine durch die Rekuperation ordentlich. Obwohl ich Landstraßen gefahren bin, schrumpfte die Batteriekapazität nur so dahin. Mit unter 100 km Restreichweite kam ich an den Ladestationen an, stöpselte den Wagen an und ging Mittagessen. Der Ladevorgang sollte 50 Minuten dauern und als ich wieder am Auto war, vermeldete es: Vorgang abgeschlossen, Reichweite 380 km. Dann ging es auf die Autobahn, um die weiteren Assistenzsysteme zu testen. Ich habe es nicht geschafft, dass das ACC oder der Autopilot auf Geschwindigkeitsbegrenzungen oder gar die Streckengeometrie (Kurven) regelt. Stattdessen hielt er stur die eingestellte Geschwindigkeit, die das Limit beim Einschalten war. Den automatischen Spurwechsel nach links konnte ich durch Blinken einleiten, nach rechts ging es aber irgendwie nicht mehr. Obwohl ich das Lenkrad, wie verlangt, im Autopilot-Modus nicht losgelassen habe, wurde ich immer wieder daran erinnert, dass die Hände ans Lenkrad gehören und, sofern ich nicht etwas gewackelt habe, der Autopilot wieder deaktiviert. So macht diese Funktion nicht wirklich Spaß, aber bis auf eine Situation mit einer Baustelle, blieb das Fahrzeug immer schön in der Spur. Am meisten enttäuscht hat mich das automatische Parken. Die Querlücke wurde nur in knapp der Hälfte der Fälle erkannt (dann parkte der Tesla aber auch in drei Zügen ein), die Längslücke gar nur ein einziges Mal, wobei der Wagen nachher quer geparkt hat (die Lücke war auch ausreichend tief). Dieses Resultat unter Versuchsbedingungen (abgesperrter Parkplatz) lässt mich an der Alltagstauglichkeit der Funktion doch stark zweifeln.
Die Bedienung über einen großen Touchscreen in der Mittelkonsole empfinde ich ebenso eher mäßig gelungen und auch die Anzeigen auf dem Kombiinstrumentenbildschirm sind oftmals überflüssig. Wahrscheinlich kann man diese noch anpassen, dazu müsste man sich aber wieder durch die Menüs wühlen ...

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Sanifair? Beschissen!

Bislang waren mir die Anlagen relativ egal. Nach Möglichkeit fahre ich zum Pinkeln einen Parkplatz mit Toilette an, aber bei längeren Fahrten muss man auch mal Tanken, Essen oder aus anderen Gründen eine Rastanlage anfahren. Sinnvollerweise sucht man dann zuerst die sanitären Anlagen auf, damit man den nutzlosen "Wertbon" gleich wieder loswerden kann. Was gar nicht so einfach ist, denn wenn man nur tankt, kann man die 50 Cent nicht gleich verrechnen lassen. Denn trotz der Aussage von Sanifair ("Der SANIFAIR Wert-Bon – für Sie bares Geld wert.") gilt das nur für bestimmte "Partnerunternehmen" und schon mal gar nicht für die angeschlossene Tankstelle. Im Idealfall konnte ich den Bon bei einer Pressfleischbude loswerden, wo alle Preise etwa 50ct höher als bei anderen Filialen des Franchise sind. Theoretisch kann man die Bons auch sammeln und dann ein anderes überteuertes Erfrischungsgetränk oder ein paar Snacks mitnehmen. Nur darf man sich damit nicht zu lange Zeit lassen, weil die Bons verfallen (näheres regeln die ausgehängten AGB) und manche Unternehmen beschränken auch die Anzahl der Bons die sie pro Person und Einkauf entgegennehmen. Das ganze System ist also schon eher nervig.

Jetzt war ich vor einigen Monaten mal ausnahmsweise mit der Bahn unterwegs und musste in Nürnberg am Bahnhof die dortige Sanifair-Anlage benutzen. Der Preis von 1,10 Euro statt den 70 Cent an den Autobahn-Rastanlagen hätte mich fast vor diesem "Fehler" bewahrt, aber ich habe mich nötigen lassen. Jetzt hatte ich natürlich nicht vor, irgendetwas am Bahnhof zu kaufen, was ja angeblich auch kein Problem ist, weil Der SANIFAIR Wert-Bon im Wert von 50 Cent kann weiterhin bundesweit bei Einkäufen bei allen teilnehmenden Partnerunternehmen eingelöst werden. Dachte ich. Denkste! Bei bislang zwei Versuchen an Autobahn-Rastanlagen diesen DB-gebrandeten Bon loszuwerden, wurde mir gesagt, dass ich diesen hier nicht einlösen kann. Ich habe darauf hingewiesen, dass das ja auch ein Sanifair-Wert-Bon (samt Logo) ist. War den Leuten an der Kasse aber egal. Ein Mitarbeiter meinte, die würden unterschiedlich abgerechnet (dass es also eine Autobahn-Kasse und eine Bahn-Kasse gibt).
Nun gut. Bei meinen nächsten Besuchen von Sanifair werde ich nichts zahlen. Und wenn sich jemand beschwert, bekommt er einen Sanifair-Wert-Bon. Ist ja quasi bares Geld.

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