Michael Hanig

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Intelligente Telefonie und mobiles Internet

Mein erstes Mobiltelefon, ein Nokia 3310, habe ich mir relativ spät zugelegt. Damals ging es hauptsächlich ums Telefonieren und manchmal eine kurze Nachricht zu schreiben. Trotzdem (oder gerade deswegen) konnte ich mich nicht mit T9 anfreunden. Zwei Jahre später gab es die Lösung der Textprobleme in Form des Nokia 5510. Leider war das Eingeben von normalen Telefonnummern erschwert. Als dann das Nokia 6800 herauskam, welches beide Welten vereinte, war ich Feuer und Flamme und benutzte es eine lange Zeit.
Seit dem ersten Telefon mit Hardware-Tastatur wollte ich so etwas nicht wieder missen. Mein erstes "intelligentes" Telefon war das Samsung SGH-F700V alias Qbowl. Eigentlich wollte ich eines mit QWERTY-Tastatur aber ich bekam eine AZERTY-Tastatur geliefert. Trotzdem konnte ich damit noch viel schneller tippen als mit der Bildschirmtastatur. Vermutlich hätte ich damit auch länger eine Freude gehabt, aber bereits im ersten Winter zierte ein unschöner Riss den Bildschirm. Glücklicherweise wurde kurze Zeit später das Nokia N900 vorgestellt, das natürlich alles, was ich bisher hatte, in den Schatten stellte. Hardware-Tastatur, Touchscreen, WLAN, GPS und ein sehr offenes Betriebssystem Maemo mit richtigem Multitasking. So weit, so super. Das sollte es werden. Natürlich hat es auch Nachteile, wie zum Beispiel eine geringe Akkulaufzeit. Man kann ja nicht alles haben. Außerdem lässt sich der Akku wechseln.

Nun sind schon wieder einige Jahre ins Land gegangen und ab und zu werde ich gefragt, welches Gerät denn der Nachfolger sein soll. Das Problem ist, dass es quasi keinen Nachfolger gibt. Trotzdem hat mich die Frage beschäftigt und ich würde im Moment meine Ansprüche folgendermaßen definieren:

Eigentlich gar nicht so anspruchsvoll, oder? Ich würde sogar zu einem Lumia tendieren, aber habe kürzlich gelesen, dass der Kalender in Windows Phone eher schwach ist.
Noch ein paar Ergänzungen zur Liste:
Was erwarte ich vom Kalender? Es muss in jedem Fall eine Monats- und eine Tagesansicht geben. Termine sollten sich in unterschiedliche Kategorien eintragen lassen und wiederholbar sein. (Beispielsweise zweiwöchentlich; super wären komplexere Regeln wie z.B. jeden Mittwoch außer Feiertags. Für letzteres wäre es schön eine Schnittstelle zu haben, um bewegliche Feiertage oder Schulferien berücksichtigen zu können.) Aktuell anstehende Termine sollten bereits auf dem Sperrbildschirm einzusehen sein (vgl. auch anpassbarer Lockscreen), spätestens aber auf dem Homescreen in einer Übersicht angezeigt werden.
Der Browser sollte auch bei komplexeren Seiten nicht schlapp machen und sich einigermaßen flüssig bedienen lassen. Im Zweifelsfall wäre die Möglichkeit sich Opera Mobile (Classic) installieren zu können ausreichend.
Für die Navigation wäre es natürlich schön lange aktuelle Kartendaten zu haben. Ansonsten soll es mich nur unaufdringlich an mein Ziel lotsen.
Skype und XMPP sind eher "nice-to-have", wobei ich das wenn es gut funktioniert gerne nutze.
Der Media-Player muss mindestens mit meinem Mischmasch aus MP3, OGG und FLAC zurechtkommen. Außerdem sollte er sich auf Wunsch auch im Sperrbildschirm bedienen lassen (vgl. auch anpassbarer Lockscreen) oder zumindest ein paar Informationen anzeigen können.

Wegen einem entsprechenden Angebot ist es jetzt (Februar 2014) ein Nokia Lumia 625 geworden.
Es gibt leider einige Dinge, die für sich Kleinigkeiten sind, aber in der Summe doch recht nervig. So ist der Kalender nicht nur eher mäßig, sondern kann auch nur unzureichend ersetzt werden, weil es eben Restriktionen durch das Betriebssystem gibt. Es ist mir schleierhaft, wie es bald vier Versionen von Windows Phone geben kann und der Kalender immer noch so rudimentär ist wie er ist. WLAN und Browser sind in Ordnung, E-Mail funktioniert nach einer etwas komplizierteren Einrichtung ebenso. Die Navigation konnte ich wegen fehlender Micro-SIM-Karte noch nicht ausprobieren. Dafür hielt der Akku bislang locker 72 Stunden durch. Skype ist vorhanden, für XMPP suche ich noch nach einem passenden Programm. Die Kamera ist deutlich schwächer als ich vom N900 gewohnt bin. Dafür funktioniert der Zugriff auf SD-Karte und Telefonspeicher über USB.
Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass trotz des von Haus aus schlichten Kachel-Designs jedes Programm Icons nach Lust und Laune haben kann. Weniger schlimm sind hierbei die Farb-Akzente als tatsächlich vielfarbige Bilder mit Farbverläufen und ähnlichem Quatsch.

Inzwischen ist auch das Update auf Windows Phone 8.1 angekommen. Damit wurden einige Kleinigkeiten, zum Beispiel bei der Kalenderansicht, geändert, die sich im Großen und Ganzen positiv auf das System ausgewirkt haben. Allerdings wurde der Internet Explorer eindeutig verschlimmbessert und auch der Store zickt in letzter Zeit etwas mehr.
An die Bildschirmtastatur werden ich mich wohl auch nie gewöhnen. Es ist so langsam und ungenau und anstrengend mehr als zwei Sätze zu schreiben.

Leider wird es entgegen anderslautender Meldungen von Microsoft doch kein Upgrade auf Windows 10 Mobile für mein Lumia 625 geben. Damit wird auch schon nach guten zwei Jahren nach Kauf die Unterstützung quasi eingestellt.

Update: Nach etwas mehr als zwei Jahren spielt der Touchscreen/Digitizer verrückt und das Telefon ist nahezu unbrauchbar. Es fing damit an, dass es auf Eingaben überhaupt nicht mehr reagiert hat, dann hatte es "Lähmungen", so dass beispielsweise ein Tastendruck auf "i"/"k"/"m" nicht oder als "u"/"j"/"n" oder "o"/"l"/"." registriert wurde. Das konnte ich noch umgehen, indem ich das Telefon nicht hochkant sondern quer gehalten habe (womit die tote Zone außerhalb der Bildschirmtastatur lag). Zwischendurch ging dann wieder alles normal mit gelegentlichen Aussetzern. Kürzlich hat es aber angefangen Phantomeingaben zu erzeugen, das heißt der Bildschirminhalt springt wild umher weil zufällige Klicks und Swipes erzeugt werden.

Update: Da Microsoft Windows Phone zu Grabe trägt, bin ich Mitte des Jahres (2016) auf einen Androiden, namentlich das Moto G4, gewechselt. Die Hardware ist, soweit ich das bislang beurteilen kann, wieder top. Jedoch mag die Software nicht so wirklich überzeugen. Ja, im Google Play Store gibt es drölftausend Apps mehr, aber es fehlt mir doch die eine oder andere Anwendung bzw. die (massenweise angebotenen) Alternativen taugen / überzeugen mich nicht. Auf der anderen Seite gibt es einiges, das es eben nicht für Windows Phone gab. Am schlimmsten sind aber die Macken der Standard-Programme. Sporadisch tauchen in meinen Kontakten "(Kein Name)"-Kontakte auf, die weder Telefonnummer noch E-Mail-Adresse haben. Einstellungen wie Klingelton und Favoriten werden vergessen, im Kalender werden Einträge, die ich noch mit Windows Phone gemacht habe und über Exchange synchronisiert werden manchmal gar nicht, doppelt oder dreifach angezeigt und die Geburtstage um bis zu 22 Stunden verschoben. Der Android-Geburtstagskalender zeigt dagegen gar nichts an. Die Mail-App zeigt UTF-8-codierte E-Mails fehlerhaft an und friert ein, wenn eine längere Text-E-Mail geöffnet werden soll. Wenn ich Musik höre und eine Nachricht bekomme, wird das aktuelle Lied leiser, dann wieder normal laut und erst dann bimmelt der Nachrichtenton los. So bringt das natürlich gar nichts.
Apropos bringt gar nichts: Ich hatte die SD-Karte am Anfang als internen Speicher formatiert, weil ich geglaubt hatte, damit eine große Speicherpartition zu haben statt zwei kleinen. Es hat sich herausgestellt, dass sich Apps zwar auf die SD-Karte installieren (die immer noch als SD-Karte geführt wird), aber alle Daten (Bilder, Musik, etc.) im internen Speicher abgelegt werden. Weil aber die SD-Karte als interner Speicher formatiert war, konnte ich die Daten nicht darauf verschieben. Statt mehr Platz zu haben, wird der vorhandene Speicher künstlich verknappt. Um das zu beheben musste ich also alle installierten Apps auf den internen Speicher verschieben (was glücklicherweise bei den meisten geklappt hat), die SD-Karte wieder als Wechseldatenträger formatieren und dann die Daten auf die SD-Karte schieben, was gar nicht so einfach ist, weil Android keinen vernünftigen Dateimanager hat. (Ich habe es dann über den PC erledigt.) Jetzt kann ich auch beispielsweise bei der Kamera angeben, dass Bilder auf der SD-Karte gespeichert werden sollen.

Bisheriger Laufzeitrekord; fast fünf Tage

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Hochzeit

Am 2. Oktober 2013 war es für mich so weit: es wurde (zumindest einmal standesamtlich) geheiratet. Da meine Frau den weiten Weg aus China gemacht hat, waren die Vorbereitungen hierfür schon ziemlich aufwendig. Am 2. Mai 2014 wurde auch noch mit größerer Feier kirchlich geheiratet.

Neben meinen Eltern waren zur Trauung noch Jingjing als Dolmetscherin, sowie meine Schwester Manuela und mein Bruder Andreas anwesend.
Das Datum liegt zwischen dem chinesischen Nationalfeiertag (1.10.) und dem deutschen Nationalfeiertag (3.10.), was einerseits mehr dem Zufall zu schulden ist, andererseits aber sehr passend. Ursprünglich war nämlich geplant bereits zum Qixi Festival (13 August 2013) das Ja-Wort zu geben, aber alleine wegen der Menge an Dokumenten, die beschafft, beglaubigt, übersetzt, überbeglaubigt, eingereicht, genehmigt und was-weiß-ich werden mussten, konnte dieser Termin nicht eingehalten werden.

Zur kirchlichen Trauung sind die beiden Schwestern meiner Frau aus China und Australien angereist. Leider konnten ihre Eltern und anderen Verwandten nicht dabei sein.
Nach der Kirche ging es ins Kesselhaus Schorndorf, wo wir bis in die frühen Morgenstunden zusammengesessen sind und gefeiert haben.

Standesamt (Ja-Wort)Standesamt (verheiratet)Familie vor dem StandesamtNachtischAuf der Alten Mainbrücke mit Blick auf die Festung MarienbergTrauringeSingen in der KircheRingtauschSegnungBild mit Xiaoxues SchwesternGruppenfoto nach dem GottesdienstAnschnitt der HochzeitstorteGeschenkeBrautstraußwurf

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Abschied von ICQ

Eigentlich gehöre ich mit meiner niedrigen achtstelligen (und einer sechsstelligen) ICQ-Nummer zum Urgestein des Internets. Während anfangs der ICQ-Client - auch mangels Alternative - somit zu Standard-Installation für meinen PC gehörte, wechselte ich mit Trillian vom offiziellen Client weg. (Beziehungsweise ich ersetzte damit mein immer noch verwendetes ICQ 99b.) Weil es ging, erstellte ich mir auch Konten für die anderen Protokolle, verwendet wurden diese aber kaum. Lediglich mein MSN-Konto hat eine längere Haltbarkeit aufgewiesen, da es als Microsoft-Konto auch für andere Dienste herhalten konnte. (So ist es noch als Xbox-Live-Konto im Einsatz.) Außerdem habe ich mich dann zu dieser Zeit auch öfters im (eu)IRC aufgehalten. 2005 bin ich dann nach vielen verschiedenen Linux-Distributionen bei Fedora Core 4 gelandet, was dann nach und nach Windows (2000/Vista) als primäres Betriebssystem abgelöst hat. Unter anderem deswegen brauchte ich wieder einen neuen Messenger. Diesmal sollte es - dank GMX und Transports, damit also XMPP - relativ einfach sein. Jedoch hat GMX ihren XMPP-Server zum 1. Dezember 2014 abgeschalten und damit ist auch meine Zeit mit diversen Messengern zu Ende. Noch einmal umsteigen oder umstellen möchte ich nicht und in letzter Zeit hat die Verwendung sowieso stark nachgelassen. Ich vermisse zwar die Unterhaltungen mit einigen Leuten (zumeist Freunde, die ich auch schon persönlich getroffen habe), aber heutzutage genieße ich schon fast meine entschleunigte Vernetzung mit E-Mail, SMS und Telefon.

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Japan

das Land der sprechenden LKW und Automaten, auch wenn ich keine gesehen habe, an denen man sich (getragene) Höschen kaufen konnte. Vielmehr steht an jeder Ecke mindestens ein Getränkeautomat (eher drei) und des öfteren auch mal ein Zigarettenautomat.

Nach einem 12h-Flug bin ich gut am Flughafen von Osaka angekommen. Durch die Zeitverschiebung ist es jetzt morgens am nächsten Tag und ich bin ziemlich müde. Jetlag eben. Doch jetzt heißt es erst einmal die Reisegruppe treffen. Danach geht es mit dem Bus nach Kyoto ins Hotel.
Nachdem die Koffer im Hotelzimmer verstaut sind und das Wetter so schön ist, geht es noch eine kleine Runde am Fluß entlang zum Kirschblüten und Japaner, die unter den Bäumen picknicken, anschauen. Tags darauf besichtigen wir mit unserem Reiseleiter ein paar der Sehenswürdigkeiten in Kyoto, darunter der berühmte Steingarten, der goldene Pavillion und Nijo-Castle. Am Nachmittag geht es zu einer größeren Tempelanlage und abends geht es zusammen in ein japanisches Restaurant. Am nächsten Tag besuche ich das Internationale Manga Museum in Kyoto und werde dort gleich von einem Reporter für eine japanische Zeitung abgelichtet. Es geht weiter zum riesigen Kyotoer Bahnhof, Sanjusangendo und an einem Friedhof vorbei zu einer weiteren Tempelanlage. Den letzten Tag in Kyoto nutze ich zu einem Ausflug in die Berge (aka Hubbel) nördlich von Kyoto.
Dann geht es erstmals mit dem Shinkansen Richtung Hiroshima. Bei einem Zwischenstopp in Himeji wird die weiße Burg besucht. Abends in Hiroshima noch ein kleiner Spaziergang im Friedens-Park, danach ein Treffen mit unserer Reiseleiterin, die uns Tipps für die Gestaltung des morgigen Tages gibt.
Leider stimmte ihre Wettervorhersage überhaupt nicht und es regnet. Ich fahre trotzdem nach Iwakuni und schaue mir dort den Nachbau einer Holzbrücke (5-Bogen-Brücke) an. Wegen des Wetters verzichte ich auf den Aufstieg zu einer weiteren (allerdings neu gebauten) Burg und mache mich auf den Weg zu Insel Miyajima, wo man das berühmte "schwimmende" Torii bewundern kann. Beim Ausflug über die Insel fallen einem die zahmen Hirsche ("residential deer") auf. Nach einer größeren Runde trete ich wieder den Rückweg nach Hiroshima an; wegen des schlechten Wetters ohne die Flut komplett abzuwarten.
Am nächsten Tag geht es wieder mit dem Shinkansen nach Shin-Fuji, wo wir von der dritten und letzten Reiseleiterin für diese Reise empfangen werden. Weiter geht es mit dem Bus in das Fuji-Gebiet, zunächst an einen Wasserfall, der vom Tauwasser des Fujiyama gespeist wird und dann weiter an die fünf Seen um den Fujiyama, wo wir auch ein Hotel haben. In diesem Hotel konnte ich dann nach dem gemeinsamen Abendessen ein japanisches Bad (Onsen) nehmen.
Weiter geht es mit dem Bus in Richtung Tokio mit einem Zwischenstopp beim Daibatsu (Großen Buddha) in Kamakura. Nach dem Bezug des Hotels in Asakusa verlässt uns unsere letzte Reiseleiterin und wir können Tokio auf eigene Faust erleben. Leider ist das Wetter wieder einmal schlechter, so dass die Aussicht vom Tokioer Rathaus nicht ganz so schön ist. Das Pokémon Center am Bahnhof ist nicht mehr dort, wo es auf der Karte eingezeichnet ist und die japanische Hinweistafel bringt mich leider auch nicht weiter. So bleibt es bei der Tokio-Rundfahrt mit der Yamanote-Linie für den Tag.
Da es am folgenden Tag wieder etwas schöner ist, mache ich einen Ausflug nach Nikko zur Meiji-Tempelanlage, die besonders prunkvoll ist. Am Nachmittag geht es mit dem Bummel-Express wieder nach Tokio um meine japanische Brieffreundin zu treffen. Da Bummel eher zutrifft als Express verspäte ich mich allerdings etwas. Wir gehen zusammen in ein Café und später noch gemeinsam Essen. Am letzten Tag in Tokio sehe ich mir noch einmal die Parks bei schönem Wetter an.
Am Ende der Reise geht es nach Numazu, südlich von Tokio an der Izu-Halbinsel. Es ist hier schon etwas ländlicher und die Verständigung oder Schilder auf Englisch wird weniger. Bei wieder einmal Regen mache ich einen Ausflug auf einen anliegenden Hügel, wovon man eine schöne Aussicht auf Numazu und die japanischen Alpen hat. Ein weiterer Tagesausflug mit der Fähre geht nach Heda, wo es ebenfalls ein öffentliches japanisches Bad hat und man in dem heißen Quellwasser entspannen kann. Zum Abschluss geht es über Mishima nach Atami und von dort in den Süden der Izu-Halbinsel.
Für den frühen Rückflug war ein Hotel in der Nähe des Tokioer Flughafens Narita gebucht, wohin es jetzt erst einmal wieder per Bahn ging. Da inzwischen allerdings fast alle europäischen Flughäfen im Vulkanaschechaos versanken, schmiedete ich schon erste Pläne, wie es eventuell weiter gehen sollte. Zunächst also nach Narita, um zu erfahren, dass der eigentliche Rückflug gestrichen wurde (nicht sehr überraschend), dann mit der Hotline von Lufthansa Japan telefoniert um zu erfahren, dass sie nicht wirklich etwas machen können.
Bei einem Telefonat mit der japanischen Zweigstelle des Reisebüros am nächsten Morgen (Rückreisetermin) orderte man mich zum Flughafen, da momentan Flüge nach Europa vorbereitet wurden. Am Flughafen angekommen, ließ ich mich auf die Warteliste für Flüge nach Zürich, Wien und München setzen. Der Flieger nach Zürich ging noch ohne mich, als einer der letzten wurde ich noch für den Flug nach Wien aufgerufen.
Es folgen 12h Flug nach Wien und das Problem, wie man jetzt wieder nach Deutschland, genauer Würzburg kommen soll. Am Wiener Westbahnhof hatte sich bereits eine lange Schlange am Ticketschalter gebildet, aber nach längerer Wartezeit bekam ich die Information, dass gleich noch ein Zug Richtung Hamburg fährt, der auch in Würzburg hält. Da ich keine weiteren Verzögerungen wollte, nahm ich diesen Zug und kam gegen 3 Uhr morgens an meiner Wohnung an.

Picknick unter KirschblütenTempelanlage in KyotoSteingartenverzierte SchiebetürenReinigungsbeckenGoldener PavillionBaum wird in Schiffsform gewachsenNijo-CastleOmikuji an einen Baum geknotetTempelanlageTorii über einer StraßeTempeleingangKyotos GassenTheater-VorplatzKaiserpalastBlick auf den Kyoto-Tower vom BahnhofBlick auf KyotoSteinfigurenDrachenfigur an einem SchreinWanderwegWanderwegkleines Dorf bei KyotoBlick auf Kyoto von den Bergenkleiner Bahnhof in KyotoWeiße Burg in HimejiSamurai-RüstungenBlick auf HimejiWappenDeutsche Gedenktafel in HiroshimaFriedens-DenkmalAtombomben-DomYukataBrücke in IwakuniTreppe mit BaumHirschFlorian vor dem schwimmenden ToriiOpfergaben im TempelSchwimmendes ToriiBlick auf MiyajimaWasserfall im Fuji-Gebietvor dem FujiyamaFujiyamaFujiyama mit Spiegelung im Seeheiße QuellenKuro-tamago (in den Quellen hartgekochtes Ei)Torii vor einer HöhleEma-TafelnTempeldiener vor dem DaibatsuGroßer BuddhaPfadfindergruppesprechender LKWBlick in die Straßen von TokioSchema des Tokioer RathausesBlick auf TokioRathaus TokioHarajukuTempel in Asakusa bei NachtLampionsKaminarimon3 Affen (nichts (böses) hören, sagen, sehen)VerzierungenMeiji-TempelanlageMikoTorii-ParadeTempeltäuschung (Bauplane)Wachturm am Palast(garten)eingangHolztoriiPachinkoWandern in NumazuAussichtsplattformBlick in die japanischen AlpenMini-BrückeBlick auf NumazuFlutsperreFahrt nach HedaKrabbenOnsenKaiserliche Eisenbahneckige BrückeHolzbalken-Brückebadendes MädchenHofzufahrt-BrückenHochzeitsgesellschaftTrauung im TempelHochzeitswagenJizo-StatuenWandern bei Atamijapanisches HausMitbringsel

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Splatoon

Es gibt viel zu Splatoon, färben wir's ein!

Als ich das erste Mal von Nintendo's Mix aus deBlob und einem Shooter gehört habe, war ich erst etwas skeptisch, aber nachdem ich das erste Video dazu gesehen habe, gespannt auf das Resultat. Es dauerte aber noch ein Jahr, bis ich mehr Informationen zu diesem Titel aufschnappen sollte. Nintendo entschied sich sogar ein Testwochenende (okay, eigentlich nur vier Mal eine Stunde am Wochenende) zu veranstalten, bei dem man das Spiel vor der Veröffentlichung ausprobieren konnte. Leider passte das so überhaupt nicht in meinen Terminplan, so dass ich letztendlich ohne Probespiel direkt zugegriffen habe.

Eigentlich wollte ich hier noch einmal ausgiebig erklären, worum es in dem Spiel eigentlich geht, aber das hat SpielerZwei nebst Unterstützung bereits auf Polyneux.de getan. Deshalb möchte ich mich hier auf ein paar Anmerkungen beschränken, was meiner Meinung nach noch nicht so rund läuft.

(1) Generelles Matchmaking
Dieses Problem hat eigentlich jeder Titel, der sich auf diese Art von Online-Spiel beschränkt. Wenn man Glück hat, kommt man in eine Gruppe mit zwei oder drei Spielern, mit denen man wirklich gut harmoniert. Ich dagegen komme meistens in Gruppen mit mindestens einem Scherzkeks/Troll und wenn das nicht ausreicht, muss ich dann auch noch in Unterzahl spielen, weil die Verbindung zu einem Teammitglied unterbrochen wurde.
Ich bin nicht immer der beste Spieler im Team, aber wenn ich es bin, ist mein Team grottenschlecht. Das geht so weit, dass ich (teilweise deutlich) mehr Punkte als meine drei Teammitglieder zusammen habe!
(2) Verbindungsqualität / -abbrüche
Leider kommt es häufiger vor, dass die Verbindung schlecht ist. Im besten Fall wird man von längst besiegten Gegner gesplatet und trifft selber nichts, was auffällig häufig der Fall ist, wenn man gegen japanische Spieler antreten muss. Schlimmer wird es, wenn die eigenen Teammitglieder beim Start oder im Kampf plötzlich verschwinden und ganz hässlich ist es, wenn man selbst rausfliegt. Nicht nur, dass das Spiel dann in jedem Fall als verloren gilt (was insbesondere in Rangkämpfen ärgerlich ist, weil man absteigt), man bekommt nicht einmal die erspielten Punkte (Erfahrung/Geld) gutgeschrieben, welche man selbst bei Niederlage (zumindest im Revierkampf) bekommen hätte.
(3) Kartenrotation / Spielmodusrotation
Normalerweise stehen pro Spielmodus zwei Karten zur Verfügung, welche alle vier Stunden gewechselt werden. Seit es neben dem Modus "Herrschaft" auch noch "Turm-Kommando" und "Operation Goldfisch" gibt, werden diese auch alle vier Stunden gewechselt. Man kann also nicht jederzeit seinen Lieblingsmodus spielen, sofern dieser nicht der Standard-Revierkampf ist. Außerdem spielt man gefühlt zu 90% auf einer der beiden zur Verfügung stehenden Karten, statt dass man ein ausgewogenes Verhältnis hat. Bei den Splatfesten, wo für 24 Stunden drei Karten in der Rotation zur Verfügung stehen, klappt das deutlich besser.

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